Das Mietrecht ist im BGB in den §§ 535 ff BGB geregelt und ist außerordentlich umfassend. Aufgrund der großen Anzahl an Gesetzen bietet das Mietrecht ein großes Potential für rechtliche Auseinandersetzungen zwischen Vermieter und Mieter. Kommt es zu einem Konflikt mit dem Vermieter, dann hat dies vor allem für Mieter eine außerordentliche Bedeutung. Denn kommt es zu einer Auseinandersetzung mit dem Vermieter, dann geht es um den Mittelpunkt des Lebens des Mieters, seine Wohnung. In Deutschland leben ca. 60% aller Menschen in einer Mietwohnung. In Zahlen ausgedrückt bedeutet dies, dass mehr als 35 Millionen Bürger einen Mietvertrag besitzen. Was ist die Basis eines jeden Mietverhältnisses? Der Mietvertrag ist die Grundlage eines jeden Mietverhältnisses. Doch nicht jeder Mietvertrag ist gleich. Die unterschiedlichen Typen von Mietverträgen differieren hierbei im Mietzeitraum und den Fragen nach der Höhe der Mieterhöhung bzw. der Dauer bis eine Erhöhung erfolgt. Zunächst gibt es das ...
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Rechtsprobleme zum Themengebiet Mietrecht und Wohnungseigentumsrecht löst Rechtsanwalt Jochen Kroll (Fachanwalt für Mietrecht und Wohnungseigentumsrecht) aus der Stadt Reutlingen.
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Aktuelle Rechtsfälle zum Themengebiet Mietrecht und Wohnungseigentumsrecht werden bearbeitet von Rechtsanwältin Dagmar Völker (Fachanwältin für Mietrecht und Wohnungseigentumsrecht) aus Reutlingen.

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Eiskalte Heizkörper, sinkende Temperaturen, ein Vermieter, der nicht reagiert: Ein Heizungsausfall im Winter ist mehr als unangenehm – er gefährdet die Gesundheit. Wer die richtigen Schritte kennt, kann seine Rechte notfalls per einstweiliger Verfügung durchsetzen. Was schuldet Ihnen der Vermieter eigentlich? Der Vermieter schuldet Ihnen laut § 535 Abs. 1 Satz 2 BGB eine Wohnung, die während der gesamten Mietzeit in einem vertragsgemäßen Zustand bleibt. Diese sogenannte Instandhaltungspflicht endet nicht am Fenstergriff. Sie umfasst zwingend auch eine funktionierende Heizungs- und Warmwasseranlage. Der Bundesgerichtshof führt hierzu eindeutig aus: „Das Funktionieren der Heizung ist in den Wintermonaten und in der Übergangszeit von erheblicher...
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Eine extreme Vermüllung der Mietwohnung rechtfertigt die fristlose Kündigung . Das Amtsgericht Frankfurt am Main entschied, dass eine vollgestellte Wohnung die Bausubstanz gefährdet und dem Vermieter unzumutbar ist. Der Sachverhalt: Eine Wohnung verschwindet unter Papier In dem verhandelten Fall ging es um eine Einzimmerwohnung in Frankfurt. Im Rahmen einer Wohnungsöffnung entdeckten Mitarbeiter der Vermieterin einen erschreckenden Zustand: Die Eingangstür ließ sich nur noch gut einen halben Meter weit öffnen. Der gesamte Flur, das Badezimmer und die Dusche waren bis unter die Decke mit Zeitungen, Büchern und Papierstapeln zugestellt. Durch die Wohnung führte lediglich ein winziger Pfad und auch die Küche war kaum noch betretbar. Die Vermieterin sprach daraufhin...
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Nicht nur in Wohnraummietverhältnissen, sondern auch in Gewerberaummietverhältnissen kann ein Mietvertrag als wucherähnliches Geschäft nach § 138 Abs. 1 BGB nichtig sein, wenn Leistung und Gegenleistung in einem auffälligen Missverhältnis zueinanderstehen und noch weitere Umstände hinzukommen. Das kann eine verwerfliche Gesinnung des durch den Vertrag objektiv Begünstigten sein. Ein auffälliges Missverhältnis liegt regelmäßig vor, wenn die vereinbarte Miete um knapp 100 % höher oder niedriger ist als der objektive Marktwert der Gebrauchsüberlassung. Der Marktwert ist der übliche Wert, der für eine vergleichbare Leistung auf dem Markt zu bezahlen ist. Bei Mietverhältnissen und Pachtverhältnissen ist demnach der Marktwert der...
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Neben der Klärung, um welchen Typ von Mietvertrag es sich handelt, sollte unter allen Umständen genauestens auf die Höhe der Miete geachtet werden. Es ist vermutlich keinem entgangen, dass der Wohnungsmarkt in der BRD außerordentlich angespannt ist. Deshalb kommt auch in mehr und mehr deutschen Städten die sogenannte Mietpreisbremse zum Einsatz. Vermieter müssen sich bei einer Neuvermietung in Städten, in denen die Mietpreisbremse Gültigkeit hat, beim Mietpreis an die für den Ort übliche vergleichbare Miete halten. Auskunft über die Höhe der ortsüblichen Miete gibt der Mietspiegel, der für die allermeisten Orte auch im Internet zur Verfügung gestellt wird. Allerdings gibt es auch bei der ortsüblichen Vergleichsmiete Ausnahmen. So ist zum Beispiel eine höhere Miete bei neugebauten Wohnungen ebenso zulässig wie eine Erhöhung der Miete nach Modernisierung. Bei Sozialwohnungen für bedürftige Menschen gilt wiederum eine andere Regelung. Die Miete ist nicht abhängig von örtlichen Mieten und darf nur in zulässiger Höhe verlangt werden. Sozialwohnungen sind preisgebunden. Eine Mieterhöhung ist nur bis zur Höhe der Kostenmiete erlaubt. Dies ist beispielswiese der Fall, wenn sich die Betriebskosten erhöht haben. Neben der Miethöhe ist bei einer Anmietung auch im Vorfeld auf die Höhe der geforderten Mietkaution zu achten. Die Mietkaution darf sich maximal auf drei Nettomieten belaufen. Einem Mieter steht es zu, die Mietkaution in drei gleichhohen Monatsraten zu zahlen. Auch was im Mietvertrag über Reparaturen oder Schönheitsreparaturen steht, sollte genauestens geprüft werden. Was für Schönheitsreparaturen sind vom Mieter zu welchem Zeitpunkt und in was für einem Ausmaß durchzuführen? Bis zu welcher Höhe muss man als Mieter für Handwerkerkosten aufkommen? Was steht im Mietvertrag über Haustierhaltung? Ist es Mietern generell untersagt Haustiere zu halten? Dürfen nur bestimmte Tiere gehalten werden? Gibt es eine Hausordnung und welche Regelungen sind hier festgelegt?
Rechtliche Auseinandersetzungen zwischen Vermieter und Mieter sind keine Seltenheit. Zum Disput kommt es hierbei längst nicht erst, wenn eine Mietkündigung erfolgt und ein Auszug geplant ist. Gründe für Streitigkeiten sind oftmals Wohnungsmängel wie zum Beispiel zugige Fenster oder ein Warmwasserausfall. Allerdings sollte man unbedingt davon Abstand nehmen, ohne Rücksprache mit einem Anwalt zum Mietrecht die Miete zu mindern. Denn was man als Mieter in jedem Fall wissen sollte: wie hoch eine Kürzung der Miete ausfallen darf, das hängt von der individuellen Situation ab und sollte, um weitere Schwierigkeiten zu vermeiden, von einem Rechtsanwalt eingeschätzt und bewertet werden. Nachdem Mietstreitigkeiten keine Ausnahme darstellen, findet sich in so gut wie jeder deutschen Stadt eine Rechtsanwaltskanzlei für Mietrecht. Und auch Fachanwälte und Fachanwältinnen im Mietrecht sind in vielen Städten mit einer Kanzlei vertreten. So sind auch in Reutlingen einige Kanzleien zum Mietrecht zu finden. Ein Rechtsanwalt im Mietrecht aus Reutlingen ist nicht nur bei grundlegenden mietrechtlichen Fragen die optimale Anlaufstelle. Fragen, die einer anwaltlichen Klärung bedürfen, können sich z.B. in Bezug auf die 2015 Mietpreisbremse ergeben. Vielleicht hätte man aber auch nur gerne, dass ein Anwalt einen Mietvertrag einer rechtlichen Prüfung unterzieht. Oder man hat ganz einfach Fragen rund um die Kündigung einer Mietwohnung. Ein weiterer Grund, warum man einen Rechtsanwalt in Reutlingen zum Mietrecht aufsuchen sollte, ist, wenn es Probleme mit der Abrechnung der Nebenkosten gibt. Er wird diesbezüglich z.B. klären, ob es tatsächlich rechtens ist, in die kalten Betriebskosten die Kosten für Hausmeister, die Schornsteinreinigung oder die Gemeinschaftsantenne miteinfließen zu lassen. Darauf hingewiesen werden muss, dass auch Vermieter bei mietrechtlichen Problemstellungen bei einem Anwalt für Mietrecht aus Reutlingen in den optimalen Händen sind. Zum Beispiel wenn es Probleme oder Fragen rund um Versicherungen gibt wie die Gebäudeversicherung, Hausratversicherung oder Sachversicherung. Und auch wenn man als Vermieter Konflikte mit einem Mieter hat, zum Beispiel weil dieser die Miete gar nicht oder nur sporadisch zahlt, ist man bei einem Anwalt in den allerbesten Händen. Zwar verfügen die allermeisten Anwälte über Kenntnisse im Mietrecht, doch gestaltet sich ein Fall schwieriger, dann sollte man sich an einen Fachanwalt zum Mietrecht aus Reutlingen wenden. Ein Fachanwalt im Mietrecht hat sich im Rahmen einer Zusatzausbildung zum Fachanwalt umfangreiche theoretische Kenntnisse im Mietrecht angeeignet. Zudem kann er eine große Expertise in der Praxis vorweisen. Daher ist ein Fachanwalt in der Lage, Mandanten mit höchstem Sachverstand bei Mietrechtsproblemen zu beraten und natürlich auch bei Bedarf vor Gericht zu vertreten.