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Anwalt Mietrecht und Wohnungseigentumsrecht Wernigerode (© Uwe Graf - Fotolia.com)

Das Mietrecht ist in Deutschland ein Teil des Zivilrechts und soll Vermieter und Mieter schützen. Das Mietrecht zählt mit zu den umfangreichsten Rechtsbereichen in Deutschland. Damit bietet es ein großes Konfliktpotential für rechtliche Differenzen zwischen Mieter und Vermieter. Kommt es zu einem Streit mit dem Vermieter, dann hat das gerade für Mieter eine extreme Bedeutung. Denn kommt es zu einer Auseinandersetzung mit dem Vermieter, dann geht es um den Mittelpunkt des Lebens des Mieters, seine Wohnung. Mehr als jeder zweite wohnt in Deutschland in gemietetem Wohnraum. In Zahlen heißt das, dass mehr als 35 Millionen Bürger einen Mietvertrag haben.

Staffelmietvertrag, Erweiterungsmietvertrag, Untermietvertrag - die diversen Mietverträge

Der Mietvertrag ist die Grundlage eines jeden Mietverhältnisses. Dabei gibt es etliche unterschiedliche Arten, einen Mietvertrag zu schließen. Die Arten der Mietverträge unterscheiden sich hierbei entweder im ...

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Rechtstipps zum Thema Anwalt Mietrecht Wohnungseigentumsrecht Wernigerode


Mietrecht und Wohnungseigentumsrecht Eigenbedarfskündigung durch BGB Gesellschaft
23.04.2019
Der BGH hat entschieden, daß der  Kündigungstatbestand des § 573 Abs. 2 Nr. 2 BGB - Eigenbedarf - in den Fällen entsprechend anzuwenden ist, in denen als Vermieterin eine Gesellschaft des bürgerlichen Rechts auftritt. Der Bundesgerichtshof hat damit seine bisherige Rechtsprechung, wonach einer Gesellschaft des bürgerlichen Rechts ein Eigenbedarf eines Gesellschafters oder deren Angehörigen "zuzurechnen" ist, im Ergebnis bestätigt. Insbesondere hält der BGH nicht länger daran fest, dass die Verletzung der Anbietepflicht einr Ersatzmietwohnung im eigenen Bestand durch den Vermieter zwingend die Unwirksamkeit der Eigenbedarfskündigung zur Folge hat.  Vielmehr zieht eine Verletzung der mietvertraglichen Rücksichtnahmepflichten des Vermieters – ... weiter lesen
Mietrecht und Wohnungseigentumsrecht Mietrecht: Mieterhöhung aufgrund eines Mietspiegels
12.01.2020
Gem. § 558 Abs. 1 Satz 1 BGB ist der Vermieter berechtigt, eine Mieterhöhung auf die ortsübliche Vergleichsmiete zu verlangen. Die Mieterhöhung kann erfolgen, wenn die Miete 15 Monate unverändert geblieben ist. Die ortsübliche Vergleichsmiete wird im Mietrecht aus den üblichen Mieten gebildet, die in der Gemeinde für Wohnraum vergleichbarer Art, Größe, Lage, Beschaffenheit und energetischer Ausstattung in den letzten vier Jahren vereinbart oder geändert wurden. In den Mietspiegel dürfen solche Mieten nicht einfließen, die nicht im gewöhnlichen Geschäftsverkehr zustande gekommen sind und Mieten, die unüblich niedrig oder hoch sind. Weiterhin darf kein Wohnraum berücksichtigt werden, bei dem die Miethöhe durch Gesetz oder im ... weiter lesen
Mietrecht und Wohnungseigentumsrecht Mietrecht: Kostenerstattung bei Ausführung von Schönheitsreparaturen aufgrund unwirksamer Vereinbarung im Mietvertrag
15.09.2019
Aufgrund der Berichterstattung in Presse und Fernsehen glauben nun viele Mieter, im Mietrecht seien sämtliche Vereinbarungen zu Schönheitsreparaturen in den Mietverträgen unwirksam. Das ist jedoch so pauschal nicht richtig. Vielmehr ist das stets im Einzelfall zu prüfen. Die Klausel kann dann unwirksam sein, wenn sie die Rechte des Mieters unverhältnismäßig stark einschränkt. Für den Fall, dass der Mieter die Wohnung bei seinen Auszug aufgrund einer von ihm für wirksam erachteten Endrenovierungsklausel auf eigene Kosten renoviert, steht ihm bei nachträglicher Feststellung der Unwirksamkeit der Klausel eine Kostenerstattung durch den Vermieter zu (BGH, Urteil vom 27. Mai 2009, Az. VIII ZR 302/07. Das gilt aber nur, wenn der Mieter nicht wusste, dass die Vereinbarung zu ... weiter lesen

Über Fachanwälte für Mietrecht Wohnungseigentumsrecht in Wernigerode

... Zeitraum der Vermietung oder der Dauer bzw. der Höhe und Erhöhung der Miete. So gibt es den befristeten Mietvertrag, den unbefristeten Mietvertrag, den Dauermietvertrag, den Untermietvertrag, den Zwischenmietvertrag, den Staffelmietvertrag, den Erweiterungsmietvertrag, den Indexmietvertrag, den Kettenmietvertrag oder auch das Wohnrecht auf Lebenszeit oder den Mietkauf. Will man eine Wohnung mieten, dann sollte der Mietvertrag auf jeden Fall sorgfältig geprüft werden. Denn diverse Fallstricke können schnell zu einem Konflikt mit dem Vermieter führen.

Worauf Sie beim Mietvertrag genau achten sollten

Neben der Klärung, um welchen Typ von Mietvertrag es sich handelt, sollte unbedingt intensivst auf die Höhe der Miete geachtet werden. Nachdem in der BRD der Wohnungsmarkt sehr problematisch ist, kommt in immer mehr deutschen Städten die Mietpreisbremse zum Tragen. Vermieter müssen sich bei einer neuen Vermietung in Städten, in denen die Mietpreisbremse zum Tragen kommt, beim Mietpreis an die ortsübliche Vergleichsmiete halten. Auskunft über die Höhe der ortsüblichen Miete gibt der Mietspiegel, der für die allermeisten Gemeinden und Städte auch im Internet bereitgestellt wird. Allerdings bestehen hier auch Ausnahmen von der Regel. Eine höhere Miete ist zum Beispiel bei einer modernisierten Wohnung ebenso rechtens wie bei Neubauwohnungen. Handelt es sich bei der Wohnung um eine Sozialwohnung, dann gilt wiederum eine andere Regelung. Die Miete ist unabhängig von örtlichen Mieten und darf nur in zulässiger Höhe verlangt werden. Bei sozialem Wohnraum darf nur eine Miete vereinbart werden, die zur Deckung der laufenden Aufwendungen für die Immobilie vonnöten ist. Steigen zum Beispiel die Betriebskosten, dann kann auch eine Mieterhöhung bei sozialem Wohnraum geltend gemacht werden. Neben der Höhe der Miete ist bei einer Anmietung auch im Voraus auf die Höhe der veranschlagten Mietkaution zu achten. Wissen sollte man hier, dass die Mietkaution für eine Mietwohnung nicht höher sein darf als 3 Monatsnettokaltmieten. Der Mieter hat das Recht, die Kaution in 3 Monatsraten zu zahlen (§ 551 Abs. 2 BGB). Auch was im Mietvertrag über Schönheitsreparaturen oder Reparaturen steht, sollte intensiv überprüft werden. Wer ist für welche Schönheitsreparaturen zuständig, müssen Schönheitsreparaturen zu bestimmten Zeiten zum Beispiel alle 3 Jahre et cetera durchgeführt werden? Bis zu welchem Betrag muss man als Mieter für Handwerkerkosten aufkommen? Was steht im Mietvertrag über die Haltung von Tieren? Ist es laut Mietvertrag generell unzulässig, Haustiere zu halten? Was für Haustiere sind gestattet? Gibt es eine Hausordnung und welche Regelungen sind darin festgelegt?

Bei sämtlichen Fragen im Mietrecht ist der beste Ansprechpartner ein Rechtsanwalt

Dass es zu einem Rechtsstreit zwischen Mieter und Vermieter kommt, das ist keine Seltenheit. Und dies oft nicht erst, wenn es zu einer Kündigung der Mietwohnung gekommen ist. Die Gründe sind vielseitig. Ein Wasserschaden oder Probleme mit der Heizung können ebenso zu einem Streit mit dem Vermieter führen wie z.B. Baulärm oder Ungeziefer. Doch bevor man eigenmächtig eine Mietminderung durchführt, sollte unbedingt ein Rechtsanwalt im Mietrecht aufgesucht werden. Denn was man als Mieter unbedingt wissen muss: wie hoch eine Kürzung der Miete ausfallen darf, das hängt von der individuellen Situation ab und sollte, um weitere Probleme zu vermeiden, von einem Rechtsanwalt eingeschätzt und bewertet werden. Nachdem mietrechtliche Streitigkeiten keine Ausnahme sind, findet sich in fast jeder dt. Stadt eine Rechtsanwaltskanzlei für Mietrecht. Und auch Fachanwälte und Fachanwältinnen für Mietrecht sind in vielen Städten mit einer Kanzlei vertreten. Auch in Wernigerode haben sich etliche Rechtsanwälte für Mietrecht mit einer Kanzlei niedergelassen. Ein Rechtsanwalt im Mietrecht aus Wernigerode ist nicht nur bei grundlegenden mietrechtlichen Fragen die richtige Anlaufstelle. Hier kann es sich z.B. um Fragen handeln, die die Mietpreisbremse betreffen. Vielleicht möchte man aber auch, dass der Rechtsanwalt einen bestehenden Mietvertrag überprüft. Oder man hat Fragen in Bezug auf die Haustierhaltung. Ein Anwalt in Wernigerode für Mietrecht ist auch der richtige Ansprechpartner, wenn man Probleme mit geforderten Nebenkosten hat. Der Rechtsanwalt wird die Nebenkostenabrechnung prüfen und z.B. klären, ob bei den kalten Betriebskosten Posten wie Hausmeisterkosten oder Schornsteinreinigung in korrekter Höhe abgerechnet wurden. Der Rechtsanwalt für Mietrecht in Wernigerode kann selbstverständlich auch Vermietern mit Rat und Tat zur Seite stehen. Als Beispiel zu nennen sind hier Fragen und Probleme mit Versicherungen wie mit der Hausratversicherung, der Gebäudeversicherung oder der Sachversicherung. Und auch wenn man als Vermieter Probleme mit einem Mieter hat, z.B. weil dieser die Miete gar nicht oder nur sporadisch zahlt, ist man bei einem Rechtsanwalt in den besten Händen. Zwar verfügen die meisten Anwälte über Kenntnisse im Mietrecht, doch gestaltet sich ein Fall diffiziler, dann sollte man sich an einen Fachanwalt zum Mietrecht aus Wernigerode wenden. Ein Fachanwalt im Mietrecht hat sich im Rahmen einer Zusatzausbildung zum Fachanwalt umfangreiche theoretische Kenntnisse im Mietrecht angeeignet. Zudem kann er eine große Expertise in der Praxis vorweisen. Daher ist ein Fachanwalt in der Lage, Mandanten mit enormem Sachverstand bei mietrechtlichen Problemstellungen zu betreuen und natürlich auch im Falle des Falles vor Gericht zu vertreten.

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