Jetzt mit einem Premiumeintrag mehr Mandate generieren & 1 Monat kostenlos testenPfeil rechtsPremiumeintrag jetzt kostenlos testenPfeil rechts

Keine Abzugsfähigkeit von Badrenovierungskosten als Aufwendungen für das häusliche Arbeitszimmer

SternSternSternSternStern
(4 Bewertungen) • 16.10.2019 • Steuerrecht

Bildet das häusliche Arbeitszimmer den Mittelpunkt der gesamten beruflichen und betrieblichen Betätigung, können die Kosten dafür unbeschränkt steuermindernd geltend gemacht werden. Abzugsfähig sind diejenigen Kosten, die direkt dem Arbeitszimmer zuordenbar sind, sowie anteilige Aufwendungen für das ganze Gebäude. Sie sind nach dem entsprechenden Flächenverhältnis aufzuteilen.
Fallen dagegen Kosten für die Renovierung eines Raums an, der ausschließlich oder mehr als in nur untergeordnetem Umfang privaten Wohnzwecken dient, wie beispielsweise das Bad, sind diese Kosten nicht abziehbar. Das bestätigte der Bundesfinanzhof. Nur allgemeine Gebäudekosten, wie etwa Gebäudeabschreibung, Schuldzinsen oder eine Dachreparatur, sind aufzuteilen und anteilig abzugsfähig.

 

Martin Rechtsanwälte Karlsruhe

 

Diesen Artikel bewerten:
Diesen Artikel teilen: Linkedin Xing X
Whatsapp
Facebook
Vereinbaren Sie hier eine Rechtsberatung zum Artikel-Thema

Kontaktieren Sie hier Fachanwalt Dipl. Jur. Mathias Martin

*Pflichtfelder
Weitere Artikel des Autors
Die Gewinne aus der Veräußerung von Kryptowährungen sind steuerpflichtig
SternSternSternSternStern
(1 Bewertung) • 25.12.2021 • Dipl. Jur. Mathias Martin Steuerrecht
Herr Dipl. Jur. Mathias Martin

Das Interesse an Bitcoin & Co. wird in Zeiten von extrem niedrigen Zinsen immer größer. Doch auch beim Kauf und Verkauf sogenannter Kryptowährungen ist steuerlich einiges zu beachten. Dabei kommen beispielsweise Fragen auf wie: Muss der Gewinn versteuert werden? Wie berechne ich überhaupt anfallende Steuern aus Gewinnen mit Kryptowährungen? Gibt es eine spezielle Steuer für Kryptowährungen? Auch die Rechtsprechung hat sich inzwischen mit dieser Thematik befasst. Wie das FG Baden-Württemberg (FG Baden-Württemberg v. 11.06.2021 – 5 K 1996/19) nun entschieden hat, sind die Gewinne aus der Veräußerung von Kryptowährungen als sonstige Einkünfte aus privaten Veräußerungsgeschäften steuerpflichtig. Auch wenn sich die meisten...

weiter lesen weiter lesen

Prozesskosten für Studienplatzklage sind keine außergewöhnlichen Belastungen
SternSternSternSternStern
(1 Bewertung) • 28.05.2020 • Dipl. Jur. Mathias Martin Steuerrecht
Herr Dipl. Jur. Mathias Martin

In einem vom Finanzgericht Münster entschiedenen Fall hatte eine Mutter 2009 einen Prozess geführt, damit ihr Sohn zum Medizinstudium zugelassen wird. Hierfür fielen mehr als 13.000 € Gerichts- und Rechtsanwaltskosten an, die sie als außergewöhnliche Belastung geltend machte. Das Gericht ließ den Abzug nicht zu, weil es sich hierbei um typische Aufwendungen für die Berufsausbildung des Kinds handelt. Solche Kosten sind aber mit dem Kindergeld bzw. mit dem Kinderfreibetrag abgegolten und können deswegen steuerlich nicht geltend gemacht werden. Hinweis: Prozesskosten sind im Übrigen seit 2013 nur dann als außergewöhnliche Belastung abzugsfähig, wenn der Steuerpflichtige ohne diesen Prozess Gefahr liefe, seine Existenzgrundlage zu verlieren.

weiter lesen weiter lesen
Weitere Artikel der Redaktion zum Thema
Tankkarten im Kleinunternehmen: Rechtliche Aspekte und steuerliche Behandlung
08.04.2026 • Redaktion fachanwalt.deSteuerrecht
Tankkarten im Kleinunternehmen: Rechtliche Aspekte und steuerliche Behandlung

Effizientes, wirtschaftliches Handeln entscheidet heute mehr denn je über den Unternehmenserfolg. Unter diesen Umständen erstaunt es nicht, dass immer mehr Firmen auf Tankkarten setzen. Lesen Sie nach, wieso kleinere und mittlere Unternehmen von diesem Bezahlmittel profitieren. Bargeldlos und flexibel mit Tankkarte bezahlen Dieses Bezahlmittel ist so groß wie eine Kreditkarte und funktioniert nach dem gleichen Prinzip. Der einzige Unterschied – bei der Tankkarte handelt es sich um eine zweckgebundene Zahlungslösung. Mit einer solchen Plastikkarte können Sie in erster Linie die Tankkosten, manchmal auch noch weitere Dienstleistungen rund ums Fahrzeug wie Autowäsche oder Ölwechsel begleichen. Ein Vorteil dieses Zahlungsmittels liegt auf der Hand: Sie zahlen komfortabel und sicher bargeldlos. Besonders...

weiter lesen weiter lesen

Firmenwagen und Geschäftsausstattung: Rechtsaspekte der Betriebsmittel
11.03.2026 • Redaktion fachanwalt.deSteuerrecht
Firmenwagen und Geschäftsausstattung: Rechtsaspekte der Betriebsmittel

Wer ein Unternehmen führt, kommt an der Frage nicht vorbei: Wie lassen sich Firmenwagen und andere Betriebsmittel rechtssicher beschaffen, nutzen und steuerlich korrekt behandeln? Die Überlassung eines Dienstwagens an Mitarbeitende gehört zu den beliebtesten Zusatzleistungen im Arbeitsmarkt 2026, bringt aber zugleich eine Fülle an rechtlichen Fallstricken mit sich. Von der korrekten Versteuerung über Haftungsfragen bis hin zur Vertragsgestaltung – wer Firmenwagen als Betriebsmittel einsetzt, muss zahlreiche Vorschriften beachten. Gleiches gilt für weitere Geschäftsausstattung wie Laptops, Mobiltelefone oder Werkzeuge, die Beschäftigten zur Verfügung gestellt werden.  TL;DR – Das Wichtigste in Kürze Dieser Artikel beleuchtet die wesentlichen Rechtsaspekte rund um die Bereitstellung, Nutzung und Rückgabe...

weiter lesen weiter lesen
Formfehler bei der Rechnungsstellung: Die Verweigerung des Vorsteuerabzugs durch das Finanzamt vermeiden
SternSternSternSternStern
(12 Bewertungen) • 06.03.2026 • Redaktion fachanwalt.deSteuerrecht
Formfehler bei der Rechnungsstellung: Die Verweigerung des Vorsteuerabzugs durch das Finanzamt vermeiden

Der Vorsteuerabzug nach § 15 UStG stellt für Unternehmen eine essenzielle Liquiditätsposition dar. Doch die rechtlichen Hürden für dessen Inanspruchnahme sind hoch und unterliegen einer stetigen Verschärfung durch Gesetzgebung und Rechtsprechung. Im Zentrum der steuerlichen Betriebsprüfung steht dabei regelmäßig die ordnungsmäßige Rechnung gemäß §§ 14, 14a UStG. Formale Mängel können hier bereits dazu führen, dass das Finanzamt den Vorsteuerabzug rückwirkend versagt. Dies löst nicht nur erhebliche Nachzahlungen aus, sondern zieht auch hohe Nachzahlungszinsen nach § 233a AO nach sich. Seit dem 1. Januar 2025 hat sich die Situation durch die Einführung der E-Rechnungspflicht im B2B Bereich grundlegend verändert. Der juristische Deep-Dive: Anforderungen des § 14 UStG und der digitale Wandel...

weiter lesen weiter lesen

Besteuerung von Krypto-Lending: Keine Kapitalerträge nach § 20 EStG
03.03.2026 • Redaktion fachanwalt.deSteuerrecht
Besteuerung von Krypto-Lending: Keine Kapitalerträge nach § 20 EStG

Mit Urteil vom 10.09.2025 (Az. 3 K 194/23 ) hat das Finanzgericht Köln zur steuerlichen Behandlung von Erträgen aus der entgeltlichen Überlassung von Bitcoin (sog. Krypto-Lending) Stellung genommen. Das Gericht verneinte eine Qualifikation als Einkünfte aus Kapitalvermögen gemäß § 20 EStG und ordnete die Vergütungen stattdessen den sonstigen Einkünften nach § 22 Nr. 3 EStG zu. Steuerliche Ausgangslage bei Krypto-Lending: Kapitalertrag oder sonstige Einkünfte? Krypto-Lending bezeichnet die zeitweise Überlassung von Kryptowerten – etwa Bitcoin – an Dritte oder Plattformen gegen Entgelt. Die Gegenleistung wird regelmäßig als „Zins“ bezeichnet, ist rechtlich jedoch nicht ohne Weiteres mit klassischen Darlehenszinsen vergleichbar. Für die Anwendung der Abgeltungsteuer nach § 32d Abs. 1...

weiter lesen weiter lesen

Icon Über den Autor

Dipl. Jur. Mathias Martin Premium
4,9 SternSternSternSternStern (29) Info Icon
Dipl. Jur. Mathias Martin
Rechtsanwalt • Fachanwalt für Steuerrecht
Fachanwalt für Strafrecht
Adresse Icon
Ohiostr. 4
76227 Karlsruhe


Honorar/Leistung
SternSternSternSternStern (5)
Verständlichkeit
SternSternSternSternStern (5)
Erreichbarkeit
SternSternSternSternStern (4.7)
Freundlichkeit
SternSternSternSternStern (5)

Zum ProfilPfeil Icon Nachricht
Veröffentlicht von:
SternSternSternSternStern (29 Bewertungen)