Das Steuerrecht ist der Teil des Abgabenrechts, der die Steuern betrifft. Insgesamt gibt es in Deutschland knapp vierzig unterschiedliche Steuerarten. Die Einkommensteuer und die Mehrwertsteuer zählen dabei zu den bedeutendsten. Ebenfalls zu nennen sind Erbschaftssteuer, Grundsteuer oder auch die Schenkungsteuer. Für jeden Arbeitnehmer wird die Lohnsteuer fällig, die gleich vom Lohn abgezogen wird. Unternehmen müssen im Wesentlichen folgende Steuern an das FA entrichten: Umsatzsteuer, Körperschaftsteuer und selbstverständlich die Gewerbesteuer. Für Unternehmen ist es obligatorisch, eine jährliche Steuererklärung abzugeben, dagegen ist nicht jedem Steuerbürger diese Verpflichtung auferlegt. In manchen Fällen ist keine Abgabe erforderlich oder kann freiwillig erfolgen. Die deutschen Steuergesetze sind schwierig und für den Laien schwer zu verstehen Wurde die Steuererklärung bei den Finanzbehörden abgegeben, bekommt man nach ein paar Wochen oder gar Monaten einen Steuerbescheid. Das Finanzamt fordert dann eine Steuernachzahlung oder man kommt in den Genuss einer Steuererstattung. Reicht man die Steuererklärung nicht termingerecht ein und ...
Schmöllnsche Vorstadt 13 , 04600 Altenburg
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Das Finanzgericht Köln (Az.: 3 K 194/23 ) entschied, dass Einkünfte aus der entgeltlichen Überlassung von Bitcoins (Krypto-Lending) dem individuellen Steuersatz unterliegen, nicht der pauschalen Abgeltungssteuer. Krypto-Lending: Kläger wollte Abgeltungssteuer, Finanzamt setzt persönlichen Steuersatz an Der Kläger erzielte im Streitjahr Einnahmen aus dem Krypto-Lending, indem er seine Bitcoins über spezialisierte Plattformen für einen begrenzten Zeitraum anderen Nutzern darlehensweise zur Verfügung stellte und hierfür eine zuvor vereinbarte Vergütung erhielt. Das Finanzamt qualifizierte diese Zahlungen als sonstige Einkünfte nach § 22 Nr. 3 EStG und unterwarf sie dem persönlichen Steuersatz des Klägers. Der Kläger beantragte hingegen die Besteuerung nach dem Abgeltungssteuersatz von 25 Prozent, da...
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Das Finanzgericht Rheinland-Pfalz entschied am 4. Dezember 2025 (Az. 4 K 1564/24 ), dass ein Ostergeschenk von 20.000 € Schenkungssteuer auslöst, da es kein „übliches Gelegenheitsgeschenk“ mehr darstellt. Ostergeschenk von 20.000 € überschreitet Steuerfreibetrag Der heute 60 Jahre alte Kläger erhielt von seinem 2023 verstorbenen Vater seit März 2006 mehrfach Geldgeschenke zwischen 10.000 € und 50.000 €, einmal sogar 100.000 €. Vor der hier streitigen Schenkung zu Ostern 2015 hatte er bereits insgesamt 450.000 € erhalten und damit den für ihn geltenden Steuerfreibetrag von 400.000 € innerhalb von zehn Jahren überschritten. Bis Juli 2017 summierten sich die Zuwendungen auf insgesamt 610.000 €. Das Vermögen des Vaters betrug zum Zeitpunkt der Schenkung rund...
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Das Finanzgericht Münster hat in seiner Entscheidung vom 13. November 2025 ( Az. 12 K 1853/23 E ) erkannt, dass Abgeltungszahlungen für Urlaubsansprüche aus mehreren Jahren steuerlich privilegiert zu behandeln sind. Diese Steuerbegünstigung bei Urlaubsabgeltung ermöglicht es, die Steuerlast durch die sogenannte Fünftelregelung erheblich zu senken. Das Urteil ist besonders für Personen von Bedeutung, deren Arbeitsverhältnis nach einer längeren Freistellungsphase endet und die eine gebündelte Zahlung erhalten. Der Sachverhalt: Gebündelte Urlaubsansprüche nach der Kündigung In dem Verfahren ging es um eine Angestellte, deren Arbeitsverhältnis nach einer Kündigung und einem längeren Rechtsstreit endete. Während der zweijährigen Freistellungsphase konnte sie keinen Urlaub nehmen. Im Rahmen eines...
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Von unzähligen Punkten ist es gerade eine Existenzgründung bei der eine anwaltliche Steuerberatung dringend wahrgenommen werden sollte. In Altenburg sind etliche Rechtsanwälte im Steuerrecht mit einer Anwaltskanzlei ansässig. Es ist damit sicherlich kein Problem, einen fachkundigen Ansprechpartner ausfindig zu machen. Der Fachanwalt zum Steuerrecht in Altenburg wird seinen Mandanten über sämtliche wichtigen Steuerfragen aufklären. Dies beginnt bei Themenbereichen wie Doppelbesteuerung, Sonderausgaben, Werbungskosten, AfA, Kassenführung oder auch außergewöhnliche Belastungen und wird zudem die Klärung von wichtigen Fragen in Bezug auf Reisekosten, Firmenwagen, Rechnungslegung, Spenden oder auch Abschreibungen beinhalten. Überdies hinaus kann ein Fachanwalt für Steuerrecht aus Altenburg auch die praktischen steuerlichen Aufgaben übernehmen wie die Buchhaltung. Zudem kann er Bilanzen oder auch den Jahresabschluss für ein Unternehmen erstellen. Doch nicht nur im Falle einer Existenzgründung ist es von Vorteil, einen Anwalt aus Altenburg für Steuerrecht an der Seite zu haben. Auch allgemein ist es für jeden Unternehmer von Vorteil, einen Steueranwalt als Ansprechpartner zu haben. Denn nicht nur bei steuerrelevanten Fragen ist ein kompetenter Rechtsanwalt eine große Hilfestellung. Auch wenn das Finanzamt z.B. eine Betriebsprüfung ankündigt kann es von großem Nutzen sein, einen Anwalt bei Bedarf sofort zur Hand zu haben.
Allerdings ist ein Steuerrechtsanwalt nicht nur für Unternehmer unverzichtbar. Auch private Personen sind im Falle von steuerrechtlichen Problemen bei einem Steuerrechtsanwalt in den allerbesten Händen. Der Anwalt übernimmt nicht bloß die Verteidigung seines Mandanten sollte es zu einem Steuerstrafverfahren gekommen sein. Er kann seinen Klienten auch aufklären, ob es sich bei einem Sachverhalt um Steuerhinterziehung handelt, die dementsprechende Strafen nach sich zieht, oder ob nur eine Verkürzung von Steuern vorliegt, die noch im Bereich einer Steuerordnungswidrigkeit anzusiedeln ist. Sollte der Mandant Steuerschulden haben, dann kann der Anwalt beispielsweise eine Stundung erwirken. Durch die Steuerstundung können Vollstreckungsmaßnahmen durch die Finanzbehörden wie z.B. eine Kontopfändung vermieden werden. Auch besteht die Möglichkeit, dass die Steuerfahndung plötzlich vor der Tür steht. In einer derartigen Situation ist es zweifellos mehr als hilfreich, die Telefonnummer eines Anwalts für Steuerrecht aus Altenburg umgehend griffbereit zu haben. Der Rechtsanwalt kann bei einer etwaigen Hausdurchsuchung anwesend sein, Beschlagnahmemaßnahmen überprüfen und seinen Mandanten bei Vernehmungen durch die Steuerfahndung betreuen. Sollte es zu einer Untersuchungshaft kommen, wird er sein Allerbestes geben, um dieselbe aufzuheben. Nachdem die Entdeckungsgefahr bei Steuerhinterziehung immer größer wird, gehen immer mehr Steuersünder den Weg der Selbstanzeige, um sich auf diese Weise Straffreiheit zu sichern. Doch nur wer bei der Selbstanzeige keine Fehler macht, wird für die Steuerhinterziehung nicht bestraft. Es ist nicht möglich, im Nachhinein noch Berichtigungen vorzunehmen. Plant man eine Selbstanzeige ist es somit unbedingt zu empfehlen, einen Fachanwalt im Steuerrecht zu konsultieren.