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Stand: 01.01.2026: Ein aktueller Referentenentwurf des Bundesministeriums der Justiz und für Verbraucherschutz sieht vor, den Einsatz sogenannter K.O.-Tropfen bei Sexualdelikten und beim (schweren) Raub künftig deutlich schärfer zu bestrafen. Geplant ist eine Mindestfreiheitsstrafe von fünf Jahren. Anlass ist eine Entscheidung des Bundesgerichtshofs vom 8. Oktober 2024 (5 StR 382/24), die strafrechtlich relevante Abgrenzungsfragen aufwirft. Wie diese Entscheidung einzuordnen ist und welche Konsequenzen sich aus dem Reformvorhaben ergeben, stellt die Autorin als Strafverteidigerin im folgenden Artikel im Einzelnen dar. K.O.-Mittel im Fokus des Sexualstrafrechts Der Einsatz sogenannter K.O.- oder Knockout-Tropfen bei Raub- und Sexualdelikten ist seit Ende 2024 verstärkt Gegenstand...
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Ein Vorwurf der sexuellen Nötigung oder des sexuellen Missbrauchs wiegt schwer. In der juristischen Praxis spricht man von einer Aussage-gegen-Aussage-Konstellation, wenn unabhängig von der Aussage des Belastungszeugen keine weiteren objektiven Beweise (Chats, Videos, Zeugen) vorliegen. Viele Beschuldigte begehen in dieser Phase fatale Fehler. Irrtum 1: „Ohne Beweise kann ich nicht verurteilt werden.“ In Deutschland gilt die freie Beweiswürdigung, § 261 StPO. Hiernach ist die Beweiswürdigung die ureigene Aufgabe des Tatrichters. Wenn das Gericht einer belastenden Aussage glaubt, reicht das für eine Verurteilung aus. Die Aussage selbst ist das Beweismittel. Der "in dubio pro reo" Grundsatz kann erst nach abschließender Beweiswürdigung Anwendung finden....
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Eine Vorladung oder Durchsuchung wegen Betrugs trifft Unternehmer, Geschäftsführer und leitende Angestellte oft völlig unerwartet. Nicht selten entsteht der Vorwurf aus geschäftlichen Entscheidungen , Vertriebsmodellen, Finanzierungsstrukturen oder Krisensituationen. Was intern als wirtschaftliches Risiko, Optimismus oder strategische Kommunikation verstanden wurde, wird plötzlich strafrechtlich als Täuschung gewertet. Der Betrug nach § 263 StGB ist einer der gefährlichsten Straftatbestände im Wirtschaftsstrafrecht. Warum § 263 StGB für Entscheider besonders gefährlich ist Bereits der Grundtatbestand sieht Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren vor. In der Praxis geht es jedoch fast immer um die verschärften Varianten :...
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