Anwalt Verkehrsrecht Bonn – Fachanwälte finden!

Rechtsanwalt in Bonn
Anwalt Verkehrsrecht Bonn (© Jörg Hackemann / Fotolia.com)

Das Verkehrsrecht ist ein Rechtsbereich, mit dem viele Bürger schon einmal in Berührung gekommen sind. Sei es als Motorradfahrer, als PKW Fahrer, als Fahrradfahrer oder auch als Fußgänger. Im weitesten Sinne umfasst das Verkehrsrecht alle Rechtsnormen, die mit dem Verkehr, folglich der Veränderung des Ortes von Personen und Gütern, in Zusammenhang stehen. In der BRD ist das Verkehrsrecht in einer großen Fülle an Vorschriften und Einzelgesetzen geregelt. Was gemäß Verkehrsrecht erlaubt ist, wird weitgehend im StVG geregelt. Ebenfalls von tragender Wichtigkeit sind die StVZO sowie die Fahrerlaubnisverordnung (FeV).

Welche rechtlichen Folgen kann es nach sich ziehen, auch wenn man nicht direkt in einen Verkehrsunfall involviert ist?

Es handelt sich beim Verkehrsrecht dabei nicht um einen klassischen Rechtsbereich. Vielmehr setzt es sich aus diversen Teilbereichen zusammen. Zu den Teilbereichen ...

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Rechtstipps zum Thema Anwalt Verkehrsrecht Bonn


Verkehrsrecht Gerichtlich freigegebener Führerschein kann durch Behörde wieder eingezogen werden
Koblenz. Kommunen können nach einer Trunkenheitsfahrt die Fahreignung eigenständig prüfen. Das Verwaltungsgericht Koblenz hat in einer am Montag, 05. September 2022 bekannt gegebenen Eilentscheidung betont, dass sie nur dann an Gerichtsentscheidungen gebunden sind, wenn vom Gericht ausdrücklich die Fahreignung geprüft wurde (Az.: 4 L 746 /22. KO). Autofahrer kommen danach nach 1,6 oder mehr Promille nicht um ein medizinisch-psychologisches Gutachten herum. Damit hat das Gericht eine Autofahrerin abgewiesen, die mit einem Promillewert von 1,83 am Steuer erwischt wurde. Vom Amtsgericht wurde unter anderem die Einziehung des Führerscheins angeordnet. Das Landgericht hob diese Entscheidung jedoch wieder auf, da die Ungeeignetheit zum Autofahren nicht mehr feststellbar sei. Inzwischen wurde die Fahrerin von der ... weiter lesen
Verkehrsrecht Bei Radunfall mit sich öffnender Autotür haften Autofahrer alleine
Köln (jur). Eine sich plötzlich öffnende Autotür gehört zu den Alpträumen der meisten Radfahrer. Rechtlich gesehen müssen sie sich allerdings keine Sorgen machen, wenn sie einen Sicherheitsabstand von 50 Zentimetern einhalten, wie aus einem am Mittwoch, 31. August 2022, bekanntgegebenen Urteil des Landgerichts Köln hervorgeht (Az.: 5 O 372/20). Danach haftet der Autofahrer bei einem solchen sogenannten Dooring-Unfall in der Regel alleine.  Dies entschied das Landgericht zugunsten eines Rennradfahrers. Als dieser bei einer Ausfahrt im Bergischen Land an einem stehenden Auto vorbeifahren wollte, öffnete sich die Tür. Er konnte nicht mehr ausweichen und prallte dagegen. Bei seinem Sturz brach er sich eine Rippe, verletzte sich an der Schulter und erlitt mehrere Prellungen an Schädel, Knien und Ellenbogen.  ... weiter lesen
Verkehrsrecht Schmerzensgeld für Fahrradsturz wegen herbeigerufenem Hund
Oldenburg (jur). Läuft ein Hund wegen des Rufs seines Herrchens in Richtung eines Pedelec-Fahrers, trifft bei einem daraufhin erfolgten Fahrradsturz dem Hundehalter eine hälftige Mitschuld. Auch wenn grundsätzlich ein Fahrradfahrer in der Lage sein muss, sein Pedelec rechtzeitig abzubremsen, hat sich mit dem Verhalten des Hundes eine „typische Tiergefahr“ realisiert, für die der Hundehalter herangezogen werden kann, entschied das Oberlandesgericht (OLG) Oldenburg in einem am Donnerstag, 4. August 2022, bekanntgegebenen Beschluss (Az.: 13 U 199/21).  Anlass für den Rechtsstreit war die Fahrt des 72-jährigen Klägers mit seinem Pedelec in einer Gemeinde des Landkreises Osnabrück. Als ein Hundehalter seinen auf der anderen Straßenseite befindlichen Hund herbeirief, kam es, wie es kommen musste. Der Hund lief ... weiter lesen

Über Fachanwälte für Verkehrsrecht in Bonn

Fachanwalt Verkehrsrecht Bonn
Fachanwalt Verkehrsrecht Bonn (© Jörg Hackemann / Fotolia.com)
... zählen das Verkehrsverwaltungsrecht, das Versicherungsrecht, das Verkehrsordnungswidrigkeitenrecht, das Verkehrsstrafrecht und das Verkehrszivilrecht. Eine Unfall gehört zu den Anlässen, in der man als Person mit am wahrscheinlichsten mit dem Verkehrsrecht in Berührung kommt. Hierzu zählen nicht nur Autounfälle wie ein Auffahrunfall, ein Parkunfall, ein Wildunfall oder ein Unfall auf der Autobahn wie eine Massenkarambolage. Auch mit dem Rad oder mit dem Motorrad kann man in einen Unfall geraten oder einen Unfall verursachen. Ebenso als Fußgänger. Ist es zu einem Unfall gekommen, dann sind die daraus resultierenden Folgen nicht selten groß. Nicht nur, wie es zum Unfall gekommen ist, muss offen gelegt werden. Es muss ein Unfallbericht geschrieben werden und ferner müssen auch die Unfallschäden genauestens eingeschätzt werden. Hierfür ist es oftmals unerlässlich, dass detaillierte Gutachten verfasst werden. Wie ist der Schaden beim eigenen PKW zu bewerten? Liegt nur eine Wertminderung vor oder ist es gar ein wirtschaftlicher Totalschaden? Wer trägt etwaige Abschleppkosten? Ist es zu Personenschäden gekommen? Sind Schmerzensgeld- oder Schadenersatzzahlungen zu erwarten? Was oft nicht bedacht wird: man muss sogar gar nicht unbedingt direkt in das Unfallgeschehen involviert sein, um mit Konsequenzen rechnen zu müssen. Auch eine unterlassene Hilfeleistung oder das Versperren der Rettungsgasse kann zu rechtlichen Problemstellungen führen. Und auch Gaffer sind heutzutage nicht mehr vor einer rechtlichen Verfolgung sicher.

Mit welchen Problemen des Verkehrsrechts kann fast jeder Bürger kollidieren?

Allerdings ist ein Unfall im Straßenverkehr nur eine Möglichkeit, mit dem Verkehrsrecht in Berührung zu kommen. Noch häufiger sind es Verkehrsordnungswidrigkeiten, die dazu führen, dass man mit dem Verkehrsrecht in Kontakt gerät. Kleinere Vergehen im Straßenverkehr fallen in den Bereich der Ordnungswidrigkeit. Sie werden im Regelfall mit einem Bußgeld verfolgt. Wie hoch die Strafe ausfällt, das ist im Bußgeldkatalog geregelt. Hat man zum Beispiel sein Fahrzeug im eingeschränkten Halteverbot abgestellt oder die maximale Parkdauer überschritten, erhält man dafür einen Strafzettel, der umgangssprachlich auch Knöllchen genannt wird. Das Knöllchen kann bis zu 65 Euro betragen. Eventuell können noch zusätzliche Kosten durch eine nötige Abschleppung des PKWs hinzukommen. Hat man z.B. eine Gefährdung des Straßenverkehrs begangen, eine Nötigung im Straßenverkehr oder eine Überschreitung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit begangen, dann wird ein Bußgeldverfahren eröffnet. Handelt es sich um eine Überschreitung der Höchstgeschwindigkeit, erhält man bis zu einer Überschreitung von max. 20 km/h (außer- wie innerorts) nur einen Bußgeldbescheid, in dem ein Geldbetrag eingefordert wird. Ging die Überschreitung der Höchstgeschwindigkeit über 20 km/h hinaus, dann bekommt man neben dem Bußgeld auch noch Punkte im Verkehrszentralregister. In der Alltagssprache werden diese auch als Flensburger Punkte bezeichnet. Ist man noch in der Probezeit Führerschein, dann können die Konsequenzen deutlich schwerwiegender ausfallen bis hin zu einem Entzug der Fahrerlaubnis, der Auflage einen Aufbaukurs zu besuchen und einer Verlängerung der Probezeit. Auch wer ein Fahrzeug unter Alkoholeinfluss führt, muss mit gravierenden Folgen rechnen. Wie viele Punkte man in Flensburg für das Führen eines Fahrzeugs unter Alkohol bekommt und wie hoch das Bußgeld ausfällt, das hängt von der Promillehöhe ab. Auch ein Fahrverbot, ein Führerscheinentzug und die Anordnung einer Medizinisch-Psychologischen Untersuchung können die Konsequenz von Alkohol am Steuer sein.

Kann ein Rechtsanwalt für Verkehrsrecht bei dem Vorgehen gegen einen Bußgeldbescheid unterstützend helfen?

Für einen großen Teil der Bürger ist es heute essentiell, einen PKW führen zu dürfen. Verliert man den Führerschein oder wird ein Fahrverbot ausgesprochen, kann das gerade in Bezug auf das Berufsleben drastische Folgen mit sich bringen. Und auch eine hohe Geldstrafe kann die persönliche Finanzsituation extrem negativ belasten. Aus diesem Grund sollte man sich bei Problemen im Verkehrsrecht sofort an einen Rechtsanwalt aus Bonn zum Verkehrsrecht wenden. Der Rechtsanwalt in Bonn zum Verkehrsrecht ist nicht bloß der allerbeste Ansprechpartner, wenn der Entzug der Fahrerlaubnis droht oder ein Fahrverbot ausgesprochen wurde. Der Anwalt in Bonn für Verkehrsrecht kann auch mit Rat und Tat zur Seite stehen, wenn man beispielsweise bezichtigt wird, einen anderen Verkehrsteilnehmer genötigt zu haben oder der Versicherer Schwierigkeiten macht, wenn es darum geht, einen Schaden zu übernehmen. Der Rechtsanwalt kann auch über die Rechtslage bezüglich des Einsatzes einer Dashcam aufklären und darüber informieren, ob die Möglichkeit besteht, diese als Beweismittel heranzuziehen. Vor allem wenn sich ein verkehrsrechtliches Problem komplexer gestaltet und vielleicht sogar eine Gefängnisstrafe im Bereich des Möglichen ist, sollte man sich von Anfang an an einen Fachanwalt oder eine Fachanwältin für Verkehrsrecht in Bonn wenden. Der Fachanwalt für Verkehrsrecht ist ein fachkundiger Partner, wenn beispielsweise ein Verfahren wegen Unfallflucht anhängig ist oder ein tödlicher Unfall verursacht und Klage wegen fahrlässiger Tötung erhoben wurde. Auch wenn man bezichtigt wird, sich des Kennzeichenmissbrauchs schuldig gemacht zu haben, kann ein Fachanwalt im Verkehrsrecht fachkundig die Rechtsvertretung übernehmen. Der Fachanwalt für Verkehrsrecht wird seinen Klienten nicht nur über die Rechtslage aufklären. Er wird auch den Schriftverkehr mit der gegnerischen Partei führen und bei Bedarf seinen Klienten vor Gericht vertreten. Ein Fachanwalt hat im Rechtsgebiet Verkehrsrecht eine Zusatzqualifikation erworben. D.h., er verfügt sowohl in der Theorie als auch in der Praxis über ein außerordentliches fachliches Know-how in sämtlichen Belangen, die das Verkehrsrecht betreffen. Davon wird der Mandant profitieren. So wird der Anwalt im Idealfall eine Gefängnisstrafe abwenden, ein etwaiges Bußgeld reduzieren oder auch ein Fahrverbot umgehen können.

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