Rechtsanwalt für Medizinrecht in Berlin – Fachanwälte finden!

Über Fachanwälte für Medizinrecht in Berlin
Rechtsanwälte in Berlin finden...
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Der Titel „Fachanwalt für Medizinrecht“ wurde im Jahre 2006 in Deutschland eingeführt. Dieses Fachgebiet erfreut sich wachsender Beliebtheit, so dass nach einer Statistik der Bundesrechtsanwaltskammer im Jahre 2011 nunmehr 1.052 Fachanwälte für Medizinrecht in Deutschland existieren. Davon waren ca. 32 % Frauen. Dieses Fachgebiet zählt damit zu den beliebteren Gebieten von Fachanwältinnen. Einen Fachanwalt für Medizinrecht in Berlin können Sie auch bequem online direkt in der Fachanwalt.de-Suche finden.

Was beinhaltet alles das Medizinrecht?

Im Medizinrecht gibt es vor allem das sog. Patientenrecht, dass das Verhältnis zwischen Patienten und Arzt regelt. Hierzu finden sich in den verschiedensten Gebieten Regelungen. So ist z.B. der Eingriff in die körperliche Integrität an der Körperverletzung aus dem Strafgesetzbuch zu messen. Hinsichtlich der Behandlung greifen Vorschriften aus dem Bürgerlichen Gesetzbuch zum Behandlungsvertrag, aber auch sozialrechtliche ...

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Aktuelle Ratgeber zum Thema Medizinrecht
Medizinrecht Haftung des Apothekers bei grob fehlerhafter Medikamentenabgabe
Köln/Berlin (DAV). Gibt ein Apotheker in grob fehlerhafter Weise ein falsches Medikament an einen Patienten aus, haftet er für einen etwaigen gesundheitlichen Schaden des Patienten. Das gilt auch dann, wenn nicht aufgeklärt werden kann, ob der Schaden auf den Fehler des Apothekers zurückzuführen ist. Er muss dann beweisen, dass der Schaden nicht auf der Fehlmedikation beruht. Die Arbeitsgemeinschaft Medizinrecht des Deutschen Anwaltvereins (DAV) informiert über eine Entscheidung des Oberlandesgerichts Köln vom 7. August 2013 (AZ: 5 U 92/12). Der Junge wurde im Juni 2006 mit einem Down-Syndrom (freie Trisomie 21) und einem Herzfehler geboren. Für September 2006 war eine Herzoperation geplant. Zur zwischenzeitlichen Behandlung sollte der Säugling ein digitalishaltiges,...weiter lesen
Medizinrecht Krankenkasse muss bei Krebs eventuell für alternative Therapie aufkommen
Krankenkassen müssen bei lebensbedrohenden Erkrankungen wie Krebs oder Aids womöglich auch die Kosten für alternative Therapien übernehmen. Dies ergibt sich aus einer aktuellen Entscheidung des Landessozialgerichtes (LSG) Bayern. Vorliegend ging es um einen Patienten, der an einem bösartigen Hirntumor erkrankt war. Von diesem Tumor konnte lediglich ein Teil durch eine Operation entfernt werden. Nachdem das Leben des Patienten auch nach Durchführung von herkömmlichen Maßnahmen wie einer Chemotherapie weiterhin akut gefährdet war, empfahlen ihm die Ärzte einer Universitätsklinik die Durchführung einer Therapie mit Avastin in Kombination mit dem Zytostatikum Irinotecan. Doch die Krankenkasse lehnte die Übernahme der Kosten für diese Therapie ab. Sie...weiter lesen
Medizinrecht Krankenhausplan des Landes muss sich am Bedarf orientieren
Greifswald/Berlin (DAV). Die Festlegung eines Krankenhausplanes durch ein Bundesland ist für die Versorgungssicherheit des Bundeslandes wichtig. Es muss gewährleistet sein, dass für die verschiedenen Erkrankungen genügend Krankenhausbetten vorhanden sind. Auch für die Raumplanung eines Landes ist die Verteilung der Krankenhäuser in der Fläche wichtig. Ebenso für die Krankenhäuser ist die Aufnahme in den Plan von Bedeutung: Nach Aufnahme in den Krankenhausplan haben sie Anspruch auf Förderung und sind automatisch für die Krankenkassen zugelassen. Daher haben Krankenhäuser einen Anspruch darauf, dass die Behörden ihre Anträge zur Aufnahme korrekt prüfen und richtig entscheiden. Das Verwaltungsgericht Greifswald hat am 17. April 2014 (AZ: 2 A 34/13) einen...weiter lesen
Über Fachanwälte für Medizinrecht in Berlin
Rechtsanwälte in Berlin
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... Regelungen z.B. zur Krankenversicherung des Patienten. Zusätzliches Thema ist vor allem das Abrechnungswesen von Kassen- und Privatärzten sowie die Zulassung als Arzt, die sog. Approbation, die genauer in der Approbationsordnung geregelt ist.

Wie wird man Fachanwalt im Medizinrecht in Berlin?

I. Fachanwaltslehrgang für Medizinrecht

Möchte ein Rechtsanwalt Fachanwalt für Medizinrecht werden, so muss er die entsprechenden theoretischen Kenntnisse der Rechtsanwaltskammer nachweisen. Hierzum muss er in der Regel einen Fachanwaltslehrgang im Medizinrecht absolvieren. Dieser Kurs vermittelt dem Rechtsanwalt das theoretische Fachwissen aus dem Medizinrecht. Inhaltlich wird vor allem die zivilrechtliche, sowie die strafrechtliche Haftung von Ärzten behandelt. Zudem die Grundzüge des Arzneimittel- und Medizinproduktrechts, sowie das Berufsrecht der Heilberufe gelehrt.

Für das Fachgebiet Medizinrecht sind nach der Fachanwaltsordnung nachfolgende Kenntnisse nachzuweisen bzw. werden im Rahmen des Lehrgangs vermittelt:

1. Recht der medizinischen Behandlung, insbesondere

a) zivilrechtliche Haftung,

b) strafrechtliche Haftung,

2. Recht der privaten und gesetzlichen Krankenversicherung, insbesondere Vertragsarzt-

und Vertragszahnarztrecht, sowie Grundzüge der Pflegeversicherung,

3. Berufsrecht der Heilberufe, insbesondere

a) ärztliches Berufsrecht,

b) Grundzüge des Berufsrechts sonstiger Heilberufe,

4. Vertrags- und Gesellschaftsrecht der Heilberufe, einschließlich Vertragsgestaltung,

5. Vergütungsrecht der Heilberufe,

6. Krankenhausrecht einschließlich Bedarfsplanung, Finanzierung und Chefarztvertragsrecht,

7. Grundzüge des Arzneimittel- und Medizinprodukterechts,

8. Grundzüge des Apothekenrechts,

9. Besonderheiten des Verfahrens- und Prozessrechts.

II. Praktische Fälle aus dem Medizinrecht

Wenn der Fachanwaltslehrgang im Medizinrecht erfolgreich abgeschlossen wurde, muss der Rechtsanwalt noch die praktischen Erfahrungen in dem Fachgebiet nachweisen. Hierzu ist es erforderlich, dass er in der Praxis mindestens 60 Fälle mit medizinischem Schwerpunkt bearbeitet hat. Davon müssen wiederum mindestens 12 gerichtliche Verfahren gewesen sein. Die obigen Fälle müssen sich auf mind. drei verschiedene Bereiche der obigen Rechtsgebiete beziehen, dabei auf jeden dieser drei Bereiche mindestens 3 Fälle. Liegen all diese Voraussetzungen vor, kann man ggf. noch nach einem sog. Fachgespräch „Fachanwalt für Medizinrecht“ in Berlin werden.

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