Rechtsanwalt für Medizinrecht in Berlin – Fachanwälte finden!

Über Fachanwälte für Medizinrecht in Berlin
Rechtsanwälte in Berlin finden...
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Der Titel „Fachanwalt für Medizinrecht“ wurde im Jahre 2006 in Deutschland eingeführt. Dieses Fachgebiet erfreut sich wachsender Beliebtheit, so dass nach einer Statistik der Bundesrechtsanwaltskammer im Jahre 2011 nunmehr 1.052 Fachanwälte für Medizinrecht in Deutschland existieren. Davon waren ca. 32 % Frauen. Dieses Fachgebiet zählt damit zu den beliebteren Gebieten von Fachanwältinnen. Einen Fachanwalt für Medizinrecht in Berlin können Sie auch bequem online direkt in der Fachanwalt.de-Suche finden.

Was beinhaltet alles das Medizinrecht?

Im Medizinrecht gibt es vor allem das sog. Patientenrecht, dass das Verhältnis zwischen Patienten und Arzt regelt. Hierzu finden sich in den verschiedensten Gebieten Regelungen. So ist z.B. der Eingriff in die körperliche Integrität an der Körperverletzung aus dem Strafgesetzbuch zu messen. Hinsichtlich der Behandlung greifen Vorschriften aus dem Bürgerlichen Gesetzbuch zum Behandlungsvertrag, aber auch sozialrechtliche ...

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Aktuelle Ratgeber zum Thema Medizinrecht
Medizinrecht Krankenversicherung muss Behandlung von Alterssichtigkeit nicht zahlen
München/Berlin (DAV). In der Regel zahlen Krankenversicherungen nur für medizinisch notwendige Heilbehandlungen. Altersbedingte Veränderungen zählen nicht dazu, berichtet die Arbeitsgemeinschaft Medizinrecht des Deutschen Anwaltvereins (DAV) und verweist auf eine Entscheidung des Amtsgerichts München vom 27. Dezember 2013 (AZ: 121 C 27553/12). Weil der Patient an Grauem Star, an Kurzsichtigkeit mit einer Hornhautverkrümmung und der bekannten Alterssichtigkeit litt, implantierte ihm sein Augenarzt so genannte torische Multifokallinsen zum Preis von je 963 Euro. Diese Linsen behoben alle Augenprobleme des Mannes. Die Krankenversicherung erstattete jedoch nur die Kosten für Einstärkenlinsen in Höhe von jeweils 200 Euro. Die darüber hinausgehende Behandlung sei medizinisch...weiter lesen
Medizinrecht Keine Entschädigung trotz fehlender Arztaufklärung
Hamm (jur). Wenn Patienten über mögliche Nebenwirkungen eines Arzneimittels nicht aufgeklärt wurden, haben sie nicht immer Anspruch auf eine Entschädigung. Stattdessen ist in der Regel von einer „hypothetischen Einwilligung“ auszugehen, wenn eine Ablehnung der Behandlung medizinisch unvernünftig gewesen wäre, wie das Oberlandesgericht (OLG) Hamm in einem am Montag, 28. Oktober 2013, bekanntgegebenen Urteil zu einer Behandlung mit dem Blutverdünner Heparin entschied (Az.: 3 U 54/12). Es wies damit eine 57-jährige Frau aus dem Münsterland ab. Sie litt an einer Entzündung des peripheren Nervensystems. Im Krankenhaus wurde diese mit Cortisonspritzen behandelt. Weil dies das Risiko von Thrombosen und Embolien (Verstopfung der Blutgefäße) erhöht, erhielt...weiter lesen
Medizinrecht Dialyse notwendig nach Prostatakrebs – Urologe haftet nicht
Hamm/Berlin (DAV). Ist nach einer Behandlung wegen Prostatakrebs eine regelmäßige Dialyse notwendig, kann dem Arzt nicht unbedingt ein Vorwurf gemacht werden. Gibt es keinen nachweisbaren medizinischen Zusammenhang zwischen medikamentöser Behandlung und der Nierenerkrankung, haftet der behandelnde Urologe nicht. Der Patient kann dann keinen Schadensersatz verlangen. Das hat das Oberlandesgericht Hamm am 10. Dezember 2013 (AZ: 26 U 62/13) entschieden, wie die Arbeitsgemeinschaft Medizinrecht der Deutschen Anwaltvereins (DAV) mitteilt. Der heute 87 Jahre alte Mann litt seit 2003 an einer Prostatavergrößerung, die er von einem Urologen behandeln ließ. Ein im Jahre 2007 diagnostizierter Prostatakrebs wurde auf Anraten des Arztes mit einer medikamentösen Hormontherapie behandelt. Wenige Wochen...weiter lesen
Über Fachanwälte für Medizinrecht in Berlin
Rechtsanwälte in Berlin
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... Regelungen z.B. zur Krankenversicherung des Patienten. Zusätzliches Thema ist vor allem das Abrechnungswesen von Kassen- und Privatärzten sowie die Zulassung als Arzt, die sog. Approbation, die genauer in der Approbationsordnung geregelt ist.

Wie wird man Fachanwalt im Medizinrecht in Berlin?

I. Fachanwaltslehrgang für Medizinrecht

Möchte ein Rechtsanwalt Fachanwalt für Medizinrecht werden, so muss er die entsprechenden theoretischen Kenntnisse der Rechtsanwaltskammer nachweisen. Hierzum muss er in der Regel einen Fachanwaltslehrgang im Medizinrecht absolvieren. Dieser Kurs vermittelt dem Rechtsanwalt das theoretische Fachwissen aus dem Medizinrecht. Inhaltlich wird vor allem die zivilrechtliche, sowie die strafrechtliche Haftung von Ärzten behandelt. Zudem die Grundzüge des Arzneimittel- und Medizinproduktrechts, sowie das Berufsrecht der Heilberufe gelehrt.

Für das Fachgebiet Medizinrecht sind nach der Fachanwaltsordnung nachfolgende Kenntnisse nachzuweisen bzw. werden im Rahmen des Lehrgangs vermittelt:

1. Recht der medizinischen Behandlung, insbesondere

a) zivilrechtliche Haftung,

b) strafrechtliche Haftung,

2. Recht der privaten und gesetzlichen Krankenversicherung, insbesondere Vertragsarzt-

und Vertragszahnarztrecht, sowie Grundzüge der Pflegeversicherung,

3. Berufsrecht der Heilberufe, insbesondere

a) ärztliches Berufsrecht,

b) Grundzüge des Berufsrechts sonstiger Heilberufe,

4. Vertrags- und Gesellschaftsrecht der Heilberufe, einschließlich Vertragsgestaltung,

5. Vergütungsrecht der Heilberufe,

6. Krankenhausrecht einschließlich Bedarfsplanung, Finanzierung und Chefarztvertragsrecht,

7. Grundzüge des Arzneimittel- und Medizinprodukterechts,

8. Grundzüge des Apothekenrechts,

9. Besonderheiten des Verfahrens- und Prozessrechts.

II. Praktische Fälle aus dem Medizinrecht

Wenn der Fachanwaltslehrgang im Medizinrecht erfolgreich abgeschlossen wurde, muss der Rechtsanwalt noch die praktischen Erfahrungen in dem Fachgebiet nachweisen. Hierzu ist es erforderlich, dass er in der Praxis mindestens 60 Fälle mit medizinischem Schwerpunkt bearbeitet hat. Davon müssen wiederum mindestens 12 gerichtliche Verfahren gewesen sein. Die obigen Fälle müssen sich auf mind. drei verschiedene Bereiche der obigen Rechtsgebiete beziehen, dabei auf jeden dieser drei Bereiche mindestens 3 Fälle. Liegen all diese Voraussetzungen vor, kann man ggf. noch nach einem sog. Fachgespräch „Fachanwalt für Medizinrecht“ in Berlin werden.

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