Bereits im Jahre 1989 wurde die Fachanwaltschaft im Sozialrecht eingeführt. Damals wurde beschlossen, dass es je Gerichtszweig auch einen Fachanwalt geben sollte. Da es eine spezielle Sozialgerichtsbarkeit in Deutschland gibt, wurde der Fachanwalt für Sozialrecht geschaffen. Diese Fachanwaltschaft zählt damit zu den ältesten Deutschlands. Nach der Bundesrechtsanwaltskammer hatten im Jahre 2011 1.346 Rechtsanwälte den Titel Fachanwalt für Sozialrecht inne. Davon waren ca. 38% Fachanwältinnen. Im Vergleich zu 1989 hat sich die Anzahl der Fachanwälte im Sozialrecht verzehnfacht. Einen Fachanwalt für Sozialrecht in Berlin finden Sie auch im Fachanwalt.de-Suchverzeichnis. Was ist eigentlich Sozialrecht? Im Grundgesetz Deutschlands ist das Sozialstaatsprinzip verankert. Als Teilbereich des öffentlichen Rechts soll das Sozialrecht den Bürgerinnen und Bürgern das sog. Existenzminimum und bestimmte ...
Karl-Marx-Straße 214, 12055 Berlin
Aktuelle Rechtsfragen rund um das Fachgebiet Sozialrecht betreut Rechtsanwalt Christoph Wagner (Fachanwalt für Sozialrecht) im Ort Berlin.
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Zum Themenbereich Sozialrecht erhalten Sie Rechtsberatung von Rechtsanwältin Ulrike Herling (Fachanwältin für Sozialrecht) aus Berlin.
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Kurfürstendamm 45, 10719 Berlin
Fachanwalt Dr. Robert Heimbach mit Anwaltskanzlei in Berlin bietet anwaltliche Hilfe bei juristischen Problemen im Themenbereich Sozialrecht.
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Rechtsanwältin Jana Jeschke mit Fachanwaltskanzlei in Berlin hilft als Rechtsanwalt Mandanten fachkundig bei aktuellen Rechtsfragen im Fachgebiet Sozialrecht.
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Zum Fachbereich Sozialrecht unterstützt Sie Rechtsanwalt Holger Meinhardt (Fachanwalt für Sozialrecht) mit Fachanwaltssitz in Berlin.
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Rechtsanwältin Katharina Behrens-v.Hobe mit Kanzleiniederlassung in Berlin unterstützt Mandanten jederzeit gern bei aktuellen Rechtsfragen im Fachbereich Sozialrecht.
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Rechtsprobleme aus dem Themengebiet Sozialrecht werden bearbeitet von Rechtsanwältin Ulrike Gisela Wunderlich (Fachanwältin für Sozialrecht) vor Ort in Berlin.
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Das Landessozialgericht Berlin-Brandenburg (Urteil vom 09.10.2025, Az. L 21 U 47/23 ) entschied, dass ein Softwareentwickler, der sich bei einem Sprung aus dem Fenster nach der Explosion von E-Roller-Akkus verletzte, keinen Anspruch auf Leistungen der gesetzlichen Unfallversicherung hat. Der Vorfall stelle keinen Arbeitsunfall dar, da kein innerer Zusammenhang mit der beruflichen Tätigkeit im Homeoffice bestand. Explosion von E-Roller-Akkus im Homeoffice Der Kläger arbeitete als Softwareentwickler und nutzte das Wohnzimmer seiner Berliner Wohnung als Homeoffice. Im Januar 2021 befand er sich während einer laufenden Telefonkonferenz, als Rauch in den Raum eindrang. Er öffnete die Tür zum Flur, um die Ursache zu ermitteln. In diesem Moment explodierten zwei Akkus seines E-Rollers, die er neben der Wohnungstür...
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Die Bundesregierung plant, ab 1.1.2026 eine Aktivrente einzuführen. Danach sollen Rentnerinnen und Rentner, die ihre Regelaltersgrenze erreicht haben und trotzdem weiter in einem ganz normalen, sozialversicherungspflichtigen Arbeitsverhältnis beschäftigt bleiben, bis zu 2.000 Euro im Monat steuerfrei hinzuverdienen können. Die bereits laufende Altersrente wird dabei nicht gekürzt. Ziel des Gesetzgebers ist es, erfahrene Kräfte länger im Betrieb zu halten und Arbeit im Ruhestand attraktiver zu machen. Wichtig ist dabei: Der Entwurf erfasst nur Beschäftigte, nicht aber Selbständige, freie Mitarbeit oder gewerbliche Tätigkeiten. Voraussetzung ist immer eine bereits laufende gesetzliche Altersrente, das Erreichen der jeweiligen Regelaltersgrenze und eine echte Beschäftigung nach...
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Die Bundesregierung will das Bürgergeld zum 1. Januar 2026 wieder in „Grundsicherung für Arbeitssuchende“ umbenennen und das Sanktionssystem deutlich verschärfen. Hintergrund ist der Gesetzentwurf vom 17.10.2025, der u.a. härtere Reaktionen bei Arbeitsverweigerung vorsieht. Zugleich bleibt es 2026 bei einer Nullrunde: Die Regelbedarfe werden nicht erhöht, weil die Fortschreibung nach geltendem Recht sogar zu einem geringeren Betrag geführt hätte; der Besitzschutz verhindert das Absenken. Damit steigt der Druck, aber nicht die Leistung. Leistungsinhalt Es bleibt beim Grundmodell: Anspruch haben erwerbsfähige Leistungsberechtigte ab 15 Jahren, die hilfebedürftig sind und ihren gewöhnlichen Aufenthalt in Deutschland haben (§§ 7 ff. SGB II n.F.). Die...
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Als Rechtsanwalt muss man zur Erlangung der Fachanwaltschaft im Sozialrecht besondere theoretische Kenntnisse und besondere praktische Erfahrungen nachweisen. Diese müssen im Fachgebiet Sozialrecht zudem erheblich das Maß dessen übersteigen, das üblicherweise durch die Berufsausbildung und Praxis erworben wird.
I. Besondere theoretische Kenntnisse durch Fachanwaltslehrgang Sozialrecht
Die theoretischen Kenntnisse werden in der Regel durch einen speziellen Fachanwaltslehrgang für Sozialrecht erworben. Dieses umfasst alle Bereiche des Sozialrechts und muss mindestens 120 Zeitstunden betragen.
Für das Fachgebiet Sozialrecht sind dadurch insbesondere nachfolgende Kenntnisse nachzuweisen bzw. im Rahmen des Kurses den Anwälten zu vermitteln:
1. allgemeines Sozialrecht einschließlich Verfahrensrecht,
2. besonderes Sozialrecht
a) Arbeitsförderungs- und Sozialversicherungsrecht (Krankenversicherung, Unfallversicherung,
Rentenversicherung, Pflegeversicherung),
b) Recht der sozialen Entschädigung bei Gesundheitsschäden,
c) Recht des Familienlastenausgleichs,
d) Recht der Eingliederung Behinderter,
e) Sozialhilferecht,
f) Ausbildungsförderungsrecht.
II. Besondere praktische Erfahrung durch Sozialrechtsfälle
Neben dem theoretischen Teil muss der Rechtsanwalt auch seine Praxis im Sozialrecht nachweisen.
Gemäß § 5 der Fachanwaltsordnung (FAO) muss der Teilnehmer, um die praktischen Teil der Ausbildung erfolgreich abzuschließen, insgesamt 60 Fälle aus dem Sozialrecht bearbeitet haben. Dabei ist jedoch erforderlich, dass von diesen 60 Fällen mindestens 20 gerichtliche Verfahren gewesen sind. Wenn der Rechtsanwalt sowohl die Theorie als auch Praxis im Sozialrecht entsprechend nachgewiesen hat, kann er Fachanwalt für Sozialrecht in Berlin werden.