Anwalt Sozialrecht Berlin – Fachanwälte finden!

Rechtsanwälte in Berlin finden...
Anwalt Sozialrecht Berlin (© sborisov - Fotolia.com)

Bereits im Jahre 1989 wurde die Fachanwaltschaft im Sozialrecht eingeführt. Damals wurde beschlossen, dass es je Gerichtszweig auch einen Fachanwalt geben sollte. Da es eine spezielle Sozialgerichtsbarkeit in Deutschland gibt, wurde der Fachanwalt für Sozialrecht geschaffen. Diese Fachanwaltschaft zählt damit zu den ältesten Deutschlands. Nach der Bundesrechtsanwaltskammer hatten im Jahre 2011 1.346 Rechtsanwälte den Titel Fachanwalt für Sozialrecht inne. Davon waren ca. 38% Fachanwältinnen. Im Vergleich zu 1989 hat sich die Anzahl der Fachanwälte im Sozialrecht verzehnfacht. Einen Fachanwalt für Sozialrecht in Berlin finden Sie auch im Fachanwalt.de-Suchverzeichnis.

Was ist eigentlich Sozialrecht?

Im Grundgesetz Deutschlands ist das Sozialstaatsprinzip verankert. Als Teilbereich des öffentlichen Rechts soll das Sozialrecht den Bürgerinnen und Bürgern das sog. Existenzminimum und bestimmte ...

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Rechtstipps zum Thema Anwalt Sozialrecht Berlin


Sozialrecht 400 Euro Miete für Münchener Hartz-IV-Bezieher ausreichend
Kassel (jur). Alleinstehende Hartz-IV-Bezieher in München müssen mit einer knapp 400 Euro hohen Bruttokaltmiete im Monat auskommen. Das Jobcenter hat anhand des Münchener Mietspiegels zumindest für 2007 die angemessene Mietobergrenze richtig berechnet, urteilte am Dienstag, 10. September 2013, das Bundessozialgericht (BSG) in Kassel (Az.: B 4 AS 77/12 R). Seitdem wurde die Mietobergrenze nicht angepasst, da sich die Mietpreise im Mietspiegel nicht wesentlich geändert haben. Geklagt hatte eine Hartz-IV-Bezieherin, die in einer 48 Quadratmeter großen Wohnung in München lebte. Die monatliche Bruttokaltmiete betrug 2007 496,45 Euro, 2008 stieg sie auf 504,21 Euro. Das Jobcenter München hielt dies für viel zu hoch. Angemessen seien vielmehr 397,30 Euro monatlich. Was angemessen ... weiter lesen
Sozialrecht Mietbürgschaft entbindet Jobcenter nicht von Unterkunftsleistungen
Karlsruhe (jur). Bürgen Eltern für die Mietzahlung ihres im Hartz-IV-Bezug stehenden erwachsenen Kindes, ist das Jobcenter trotzdem zur Übernahme der Unterkunftskosten verpflichtet. Es spielt für den Hartz-IV-Anspruch keine Rolle, wenn der Arbeitslose in seinem Mietvertrag noch einen Bürgen für Mietzahlungen benennt, entschied das Sozialgericht Karlsruhe in einem am Freitag, 16. August 2013, veröffentlichten Urteil (Az.: S 12 AS 601/13). Damit kann sich das Jobcenter des Landkreises Raststatt nicht um die Zahlung von Unterkunftskosten für einen 23-jährigen Hartz-IV-Bezieher drücken. Der Mann bewohnt seit Dezember 2012 eine 35 Quadratmeter große möblierte Wohnung. Laut Mietvertrag bürgt die Mutter für die Warmmiete in Höhe von monatlich 370 Euro. ... weiter lesen
Sozialrecht Krankengeld – darf der MDK dem behandelnden Arzt untersagen, AU-Bescheinigungen auszustellen?
28.08.2020
Wer über einen längeren Zeitraum Krankengeld bezieht, muss damit rechnen, dass seine Krankenkasse den Medizinischen Dienst der Krankenversicherung (MDK) einschaltet, um das Fortbestehen der Arbeitsunfähigkeit zu überprüfen.  Nicht selten wird dann aufgrund der schriftlichen Stellungnahme des MDK die Zahlung des Krankengeldes eingestellt. Darf der Arzt in diesen Fällen weitere AU-Bescheinigungen ausstellen? Pflicht zur Einschaltung des MDK Die Beauftragung des MDK durch die Krankenkasse geht grundsätzlich in Ordnung. Die Krankenkassen sind nicht nur berechtigt, sondern, wenn es nach Art, Schwere, Dauer oder Häufigkeit der Erkrankung oder nach dem Krankheitsverlauf erforderlich ist, gesetzlich sogar verpflichtet, gutachtliche Stellungnahmen des MDK einzuholen, um ... weiter lesen

Über Fachanwälte für Sozialrecht in Berlin

Fachanwalt Sozialrecht Berlin
Fachanwalt Sozialrecht Berlin (© sborisov - Fotolia.com)
... soziale Aspekte sicherstellen. Es ist ein umfangreiches Rechtsgebiet, das neben den sog. „Hartz IV/ALG 2“ – Fällen auch das Sozialversicherungsrecht (z.B. gesetzliche Krankenversicherung) und Rentenversicherungsrecht oder auch das Behindertenrecht umfasst. Gekennzeichnet ist das Sozialrecht wie das öffentliche Recht meist durch ein über- und untergeordnetes Verhältnis zwischen Staat und Bürgern.

Wie wird man Fachanwalt für Sozialrecht in Berlin?

Als Rechtsanwalt muss man zur Erlangung der Fachanwaltschaft im Sozialrecht besondere theoretische Kenntnisse und besondere praktische Erfahrungen nachweisen. Diese müssen im Fachgebiet Sozialrecht zudem erheblich das Maß dessen übersteigen, das üblicherweise durch die Berufsausbildung und Praxis erworben wird.

 

I. Besondere theoretische Kenntnisse durch Fachanwaltslehrgang Sozialrecht

Die theoretischen Kenntnisse werden in der Regel durch einen speziellen Fachanwaltslehrgang für Sozialrecht erworben. Dieses umfasst alle Bereiche des Sozialrechts und muss mindestens 120 Zeitstunden betragen.

 

Für das Fachgebiet Sozialrecht sind dadurch insbesondere nachfolgende Kenntnisse nachzuweisen bzw. im Rahmen des Kurses den Anwälten zu vermitteln:

1. allgemeines Sozialrecht einschließlich Verfahrensrecht,

2. besonderes Sozialrecht

a) Arbeitsförderungs- und Sozialversicherungsrecht (Krankenversicherung, Unfallversicherung,

Rentenversicherung, Pflegeversicherung),

b) Recht der sozialen Entschädigung bei Gesundheitsschäden,

c) Recht des Familienlastenausgleichs,

d) Recht der Eingliederung Behinderter,

e) Sozialhilferecht,

f) Ausbildungsförderungsrecht.

II. Besondere praktische Erfahrung durch Sozialrechtsfälle

Neben dem theoretischen Teil muss der Rechtsanwalt auch seine Praxis im Sozialrecht nachweisen.

Gemäß § 5 der Fachanwaltsordnung (FAO) muss der Teilnehmer, um die praktischen Teil der Ausbildung erfolgreich abzuschließen, insgesamt 60 Fälle aus dem Sozialrecht bearbeitet haben. Dabei ist jedoch erforderlich, dass von diesen 60 Fällen mindestens 20 gerichtliche Verfahren gewesen sind. Wenn der Rechtsanwalt sowohl die Theorie als auch Praxis im Sozialrecht entsprechend nachgewiesen hat, kann er Fachanwalt für Sozialrecht in Berlin werden.

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