Die Anzahl an zugelassenden Fachanwälten für Transport- und Speditionsrecht ist sehr gering. Insgesamt gibt es lediglich 150 Fachanwälte, die sich in diesem Bereich spezialisiert haben. Ein Grund für diese geringe Anzahl könnte sein, dass erst seit 2006 die Möglichkeit für Rechtsanwälte besteht einen Fachanwaltstitel in dem Rechtsgebiet zu erlangen.
Das Transport- und Speditionsrecht ist ein Zusammenschluss von vielen verschiedenen Regelungen. In erster Linie gehören zum Rechtsgebiet haftungsrechtliche, versicherungsrechtliche und handelsrechtliche Vorschriften, die vor allem die Beförderung und die Lagerung von Waren zum Gegenstand haben. So beschäftigt sich das Transport- und Speditionsrecht mit Produkten, die auf vielseitige Weise von einem an einem anderen Ort gebracht werden kann.
Wer als Fachanwalt für Transport- und Speditionsrecht zugelassen werden möchte, der muss einen Fachanwaltslehrgang besuchen. Er stellt die Weichen, um in der Praxis das nötige Fachwissen zu besitzen damit auftretende Rechtsprobleme gelöst werden können. Der Kurs lehrt den Teilnehmern das gesamte Rechtsgebiet. Dazu gehört insbesondere das Recht des nationalen und grenzüberschreitenden Straßentransports, einschließlich des Rechts der allgemeinen Geschäftsbedingungen und der Transportversicherungsbedingungen. Auch das Seehandelsrecht und das Lagerrecht ist ein wesentlicher Bestandteil des Fachanwaltslehrganges. Neben den materiellen Themen gehört auch ein prozessualer Teil zum Lehrgang. So werden den Teilnehmern die wichtigsten prozessualen Besonderheiten des Transport- und Speditionsrecht aufgezeigt.
Nach Abschluss des Fachanwaltslehrganges müssen noch weitere Leistungen erbracht werden. Die Fachanwaltsordnung schreibt vor, dass ein Rechtsanwalt mindestens 80 Rechtsfälle in dem Rechtsgebiet bearbeitet haben muss. Außerdem ist erforderlich, dass 20 Fälle von den vorgeschrieben Fällen gerichtliche- oder Schiedsverfahren gewesen sind. Können diese Nachweise mithilfe von sogenannten Falllisten erbracht werden, dann wird dem Rechtsanwalt der Fachanwaltstitel für Transport- und Speditionsrecht verliehen.
Aachen
Berlin
Bielefeld
Bonn
Bramsche
Bremen
Dreieich
Dresden
Düsseldorf
Erfurt
Essen
Frankfurt
Freiburg
Görlitz
Gotha
Haar
Hamburg
Kassel
Kiel
Koblenz
Köln
Lichtenfels
Ludwigsfelde
Mannheim
Mönchengladbach
München
Münster
Neu-Ulm
Neuötting
Neuss
Niedernhausen
Nürnberg
Oldenburg
Osnabrück
Osterhofen
Potsdam
Regensburg
Reutlingen
Saarbrücken
Stuttgart
Vallendar
Wentorf bei Hamburg
Wuppertal
ABC-Str. 21, 20354 Hamburg
Johannesstraße 3, 99084 Erfurt
Steigern Sie Ihre Sichtbarkeit mit einem Premium-Profil und gewinnen Sie mehr Mandate!
Jetzt Profil anlegen
Südstr. 3, 99867 Gotha
Am Fallturm 5 Haus 2 , 28359 Bremen
Cäcilienkloster 10 , 50676 Köln
Königsallee 30, 40212 Düsseldorf
Kostenloser Testmonat: Erhöhen Sie Ihre Mandantenanfragen durch fachanwalt.de.
Jetzt Profil anlegen
Das Landgericht Frankfurt am Main hat in jüngster Zeit mehrere wegweisende Urteile im Reiserecht gefällt, die für Reisende und Reiseveranstalter von großer Bedeutung sind. Die Entscheidungen betreffen eine Vielzahl von Problemen, von unvorhergesehenen Änderungen im Reiseverlauf bis hin zu Fehlinformationen durch Fluggesellschaften und Sicherheitsfragen in Hotels. Im Folgenden geben wir einen Überblick über die wichtigsten Urteile und deren Konsequenzen. 1. Schiffsreise in Schottland: Anspruch auf Reisepreisminderung bei Wegfall wesentlicher Programmpunkte In einem aufsehenerregenden Fall (Az.: 2-24 O 564/23) entschied die Reiserechtskammer des Landgerichts Frankfurt am Main zugunsten eines Ehepaars, das eine elftägige Schiffsreise „Das Herz der schottischen Highlands“ für rund 13.000 Euro gebucht hatte....
weiter lesen
Hannover (jur). Fluggäste können sich bei einer Verspätung des Fliegers nicht auf Kosten der Fluggesellschaft mit alkoholhaltigen Getränken „erfrischen“. Im Falle einer Annullierung oder großen Verspätung können Reisende zwar „Mahlzeiten und Erfrischungen in angemessenem Verhältnis zur Wartezeit“ von dem Luftfahrtunternehmen erwarten, nicht aber alkoholhaltige Getränke wie „Aperol Spritz“, entschied das Amtsgericht Hannover in einem am Freitag, 14. April 2023 bekanntgegebenen Urteil vom Vortag (Az.: 513 C 8538/22). Die Kläger hatten einen Hinflug von Hannover über London nach Miami und einen Rückflug von Miami über New York und London nach Hannover gebucht. Bereits mit dem Hinflug erreichten die Kläger ihr Ziel erst mit einer über dreistündigen Verspätung. Der Rückflug wurde sogar...
weiter lesen
Düsseldorf/Hannover (jur). Reiseveranstalter dürfen die zugesagten Flugzeiten nicht ohne wichtigen Grund einseitig ändern. Das haben die Landgerichte Düsseldorf (Az.: 12 O 223/11 und 12 O 224/11) und Hannover (Az.: 18 O 79/11) entschieden, wie am Donnerstag, 9. August 2012, der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) in Berlin mitteilte. Die Urteile sind allerdings noch nicht rechtskräftig. Nach den vom vzbv auch im Volltext veröffentlichten Urteilen kippte das Landgericht Düsseldorf mit Urteilen vom 4. Juli 2012 Klauseln in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen der Veranstalter Schauinsland-Reisen und Alltours. Das Landgericht Hannover verwarf bereits am 13. März 2012 eine entsprechende Regelung bei TUI. Nach übereinstimmender Auffassung beider Gerichte sind die in den...
weiter lesen

Schildern Sie Ihr Problem ausführlich und erhalten innerhalb von Sekunden eine kostenlose KI-Ersteinschätzung:
Mit Nutzung unseres KI-Features akzeptieren Sie unsere Nutzungsbedingungen.
Sofortantwort 24/7
Nachfragemöglichkeit
Kostenlos!