Rechtsanwalt Urheberrecht und Medienrecht - Fachanwälte für Urheberrecht und Medienrecht finden!

Fachanwalt für Urheberrecht Medienrecht

Zu den mittlerweile 20 Fachanwaltschaften gehört seit 2007 auch die Fachanwaltschaft für Urheber- und Medienrecht. Rechtsanwälte haben seitdem die Chance einen Fachanwaltstitel zu bekommen. Allerdings haben bisher erst 154 Anwälte diese Möglichkeit genutzt. Da allerdings im Laufe der Zeit immer neue Rechtsprobleme im Bereich des Urheber- und Medienrechts auftreten werden, ist zu erwarten, dass die Anzahl der Fachanwälte in dem Gebiet stark zunehmen wird.

Womit beschäftigt sich das Rechtsgebiet?

In erster Linie dient das Rechtsgebiet dazu, geistiges Eigentum vor jeglichen Zugriffen Dritter zu schützen. Das Urheber- und Medienrecht enthält dementsprechend Vorschriften, die dazu führen, dass der Eigentümer des geistigen Eigentums frei über sein Eigentum disponieren kann. Insbesondere gehört zu den Dispositionsvorschriften des Rechtsgebietes das wichtige Nutzungsrecht.

Wie erlangt man den Fachanwaltstitel in dem Gebiet?

Wie für alle anderen Fachanwaltstitel ist auch im Urheber- und Medienrecht erforderlich, dass der Rechtsanwalt erfolgreich an einem Fachanwaltslehrgang teilgenommen hat. Des Kurs hat zum Ziel, dass die Teilnehmer das nötige Fachwissen in den Bereichen des Urheber- und Medienrechts, des Rechts der Wahrnehmungsgesellschaften, des Leistungsschutzrechts, des Urhebervertragsrechts bekommen. Zusätzlich vermittelt der Fachanwaltslehrgang das Verlagsrecht und Rundfunkrecht. Innerhalb des Rundfunkrechts spielt das Recht der öffentlichen Wort- und Berichtserstattung eine wesentliche Rolle.

Nach Abschluss des Fachanwaltslehrganges für Urheber- und Medienrecht sind vom Rechtsanwalt noch weitere Leistungen zu erbringen. So hat der Rechtsanwalt nachzuweisen, dass nach § 5 q) der Fachanwaltsordnung 80 Rechtsfälle aus sämtlichen Bereichen des Rechtsgebietes Urheber- und Medienrecht bearbeitet wurden. Doch die 80 Fälle sind nicht ausreichend. Vielmehr muss nachgewiesen werden, dass von diesen 80 Fällen mindestens 20 gerichtliche Verfahren dabei gewesen sind. So kann es unter Umständen vorkommen, dass die praktischen Nachweise fehlen oder nicht vollständig sind, sodass der Rechtsanwalt nicht den Fachanwaltstitel für Urheber- und Medienrecht verliehen bekommt.

Fachanwälte Urheberrecht und Medienrecht - Die zwanzig größten Orte
Bitte wählen Sie einen Ort , um einen Fachanwalt für Urheberrecht und Medienrecht zu finden:

Fachanwälte für Urheberrecht und Medienrecht

Hinterer Glockenberg 12
96450 Coburg

Telefax: 0049 (0) 9561 35 47 812
Nachricht senden
Am Schindling 28
61279 Grävenwiesbach

Telefax: 06086 / 3982397
Nachricht senden
Riehler Straße 69-71
50668 Köln

Telefax: 0221 / 925 3672
Nachricht senden
Hohenstaufenring 64
50674 Köln

Telefon: 0221 27225565
Telefax: 0221 27225552
Jean-Pierre-Jungels-Str. 10
55126 Mainz

Telefon: 06131 240950
Telefax: 06131 2409522
Marienstraße 2
10117 Berlin

Mehringdamm 62
10961 Berlin

Aktuelle Rechtstipps
Urheberrecht und Medienrecht Beschränkung von Weiterverkauf beschränkter Software durch Hersteller
Hersteller untersagen oder beschränken gerne den Weiterverkauf ihrer Software. Doch ob sie das dürfen, erscheint nach einem aktuellen Urteil des Landgerichtes Hamburg fragwürdig. Vorliegend nahm ein Vermarkter von gebrauchter Software Anstoß an den allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) von SAP. Nach dem Inhalt einer Klausel darf die von SAP aufgekaufte Software nur dann an Dritte weiterverkauft werden, wenn SAP als der Hersteller dies gestattet. Mit diesem Zustimmungsvorbehalt wollte sich Susensoftware als Vermarkter nicht abfinden und mahnte SAP ab. Dann verklagte es das Unternehmen auf Unterlassung. Das Landgericht Hamburg schloss sich dieser Sichtweise an. Es entschied mit Urteil vom 25.10.2013 (Az. 315 O 449/12), dass diese AGB-Bestimmung unwirksam ist. Die Hamburger Richter beriefen sich...weiter lesen
Urheberrecht und Medienrecht Zulässigkeit von Gegenabmahnungen gegenüber Wettbewerbern
Wer als Betreiber von einem Onlineshop Konkurrenten abgemahnt, muss unter Umständen mit einer Gegenabmahnung rechnen. Häufig kann man sich hiergegen nicht wehren. Es gibt jedoch Ausnahmen. Vorliegend hatte ein Online-Händler eine Abmahnung in seinem Briefkasten vorgefunden. Darin wurde ihm unter anderen vorgeworfen, dass er in seinem Shop keine ordnungsgemäße Widerrufsbelehrung verwendet habe. Aus diesem Grunde sollte er über 1.000 € an Abmahnkosten zahlen und eine strafbewehrte Unterlassungserklärung abgeben. Er gab daraufhin nur die Unterlassungserklärung ab. Da griff der Abgemahnte zu dem folgenden Kniff. Er mahnte wiederum den abmahnenden Shopbetreiber wegen einiger Verstöße ab. Darin machte er wiederum einen Anspruch auf Erstattung von Abmahnkosten in gleicher...weiter lesen
Urheberrecht und Medienrecht Gesponsorte Presseartikel müssen als "Anzeige" kenntlich gemacht werden
Karlsruhe (jur). Veröffentlichen Presseverlage von Unternehmen bezahlte redaktionelle Artikel, kann von ihnen die Kennzeichnung der Texte als „Anzeige“ verlangt werden. Sehen entsprechende Landespressegesetze solch eine Kenntlichmachung vor, ist dies nicht zu beanstanden, urteilte am Donnerstag, 6. Februar 2014, der Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe (Az.: I ZR 2/11). Geklagt hatte das „Stuttgarter Wochenblatt“. Die Zeitung forderte von dem ebenfalls in Stuttgart ansässigen Anzeigenblatt „Good News“, von Unternehmen gesponserte redaktionelle Artikel als „Anzeige“ zu kennzeichnen. „Good News“ habe dies im Juni 2009 bei zwei Artikeln nicht getan und damit gegen das baden-württembergische Landespressegesetz verstoßen. Einen Artikel hatte sich...weiter lesen
Besondere Kenntnisse
Neu auf fachanwalt.de
Neu
Christoph S. Müller-Schott
Fachanwalt in München
Neu
Peter Semmler
Fachanwalt in Landshut
Neu
Margret Wagner
Fachanwältin in Essen