Rechtsanwalt Aufenthaltsbestimmungsrecht - Anwalt für Aufenthaltsbestimmungsrecht finden!


Nachfolgend finden Sie Rechtsanwälte für das Thema

Aufenthaltsbestimmungsrecht

! Fachanwälte für

Familienrecht

haben unserer Meinung nach in der Regel auch besondere Kenntnisse zum Thema

Aufenthaltsbestimmungsrecht

. Deshalb wurde dieses Themengebiet den Fachanwälten für

Familienrecht

durch uns zugeordnet.

IHRE SUCHE: NEUE SUCHE

Rechtsanwalt für Aufenthaltsbestimmungsrecht

Was bedeutet „Aufenthaltsbestimmungsrecht“?

Generell betrifft dieses Recht die Befugnis, darüber zu bestimmen, wo sich eine andere Person aufhalten darf. Bei minderjährigen Kindern haben die Eltern das Recht der Aufenthaltsbestimmung.

 

Gesetzliche Regelung:

Das Aufenthaltsbestimmungsrecht ist ein Teil des Sorgerechts: Die elterliche Sorge ist in den §§ 1626 bis 1698b des Bürgerlichen Gesetzbuches geregelt. Grundregel ist § 1627 – danach haben die Eltern das Sorgerecht grundsätzlich in eigener Verantwortung und in gegenseitigem Einvernehmen zum Wohl des Kindes auszuüben. Bei Meinungsverschiedenheiten müssen sie  sich einigen. Das Aufenthaltsbestimmungsrecht beruht auf § 1631 BGB.

 

Inhalt des Aufenthaltsbestimmungsrechts

Die Berechtigten können bestimmen, an welchem Ort und in welcher Wohnung das Kind wohnen soll. Bei minderjährigen Kindern betrifft es auch das Recht, den gewöhnlichen und den tatsächlichen Aufenthalt des Kindes zu bestimmen. 

 

Trennung der Eltern

Behalten die Eltern im Trennungsfall das gemeinsame Sorgerecht, müssen bei Angelegenheiten von erheblicher Bedeutung (Beispiele: Wohnung, Umzug, Schulwechsel, Operation, Reise) beide gemeinsam entscheiden (§ 1687 BGB). In Angelegenheiten des täglichen Lebens entscheidet der Elternteil, bei dem sich das Kind gewöhnlich aufhält (Beispiele: Alltag in der Schule, Anmeldung zum Sportverein, Kleidung, Fernsehen, Besuch von Sportveranstaltungen, Besuchen von Freunden, Taschengeld). Befindet sich das Kind mit dessen Erlaubnis oder auf Grund einer gerichtlichen Entscheidung beim anderen Elternteil, darf dieser in alltäglichen Angelegenheiten allein entscheiden.

 

Trennung des Aufenthaltsbestimmungsrechts vom Sorgerecht

Haben die Elternteile das gemeinsame Sorgerecht, teilen sie auch das Aufenthaltsbestimmungsrecht und müssen sich über Wohnort und Wohnung des Kindes einigen. Gelingt dies nicht, muss beim Familiengericht das alleinige Aufenthaltsbestimmungsrecht beantragt werden. Das Gericht trennt dann das Recht zur Aufenthaltsbestimmung vom Sorgerecht und spricht es – unter Berücksichtigung des Kindeswohls – einem der Elternteile zu. Diese Entscheidung fällt oft, wenn zu erwarten ist, dass ein Partner das Kind gegen den Willen des anderen dauerhaft ins Ausland bringt. Die Eltern können dann immer noch das gemeinsame Sorgerecht in allen anderen Fragen haben.

 

Umzug

Bei gemeinsamem Aufenthaltsbestimmungsrecht der getrennten Eltern darf der Elternteil, bei dem sich das Kind befindet, nicht ohne Zustimmung des anderen einfach mit dem Kind umziehen. Spricht sich der andere Elternteil gegen den Umzug aus, bleibt nur die gerichtliche Entscheidung.

 

Gerichtliche Entscheidung

Das Familiengericht entscheidet hinsichtlich des Aufenthaltsbestimmungsrechts danach, welcher Elternteil zur Betreuung und Erziehung des Kindes besser geeignet ist. Dies gilt sogar bei Fehlverhalten eines Elternteils (eigenmächtiger Umzug trotz gemeinsamem Aufenthaltsbestimmungsrecht, vgl. OLG Nürnberg, Beschluss vom 22. Mai 2013, Az: 7 UF 641/13). 

 

Bei der Beurteilung des Kindeswohls werden u.a. folgende Kriterien berücksichtigt:

 

  • Bindung der Kinder an den jeweilige Elternteil
  • Gibt es Argumente für den Aufenthalt beim Vater oder bei der Mutter?
  • Wer kann das Kind besser betreuen?
  • Ist ggf. ein erneuter Umzug für das Kind zumutbar?
  • Soziales Umfeld des Kindes (Schule, Freunde, Sportverein).  

 

Sie brauchen einen Anwalt an Ihrem Wohnort für Ihr familienrechtliches Problem? Bei fachanwalt.de finden Sie Anwälte, die sich auf dieses Rechtsgebiet spezialisiert haben. Der Titel „Fachanwalt“ steht dabei für einen Rechtsanwalt, der fundierte theoretische und praktische Kenntnisse in diesem Bereich erworben hat. Die Rechtsanwaltskammer verleiht den Titel entsprechend der Fachanwaltsordnung.

Anwälte für Aufenthaltsbestimmungsrecht
Sortiere nach
Friedensstrasse 12
17192 Waren

Telefax: (03991) 172 172
Nachricht senden
7 Bewertungen
5.0 von 5.0
Altmarkt 28
03046 Cottbus

Telefax: 0355/784 24 86
Nachricht senden
1 Bewertung
4.5 von 5.0
Staugraben 1
26122 Oldenburg

Telefon: 0441/923960
Telefax: 0441/9239697
Nachricht senden
Melanchthonstraße 3 c
06886 Lutherstadt Wittenberg (Wittenberg)

Telefax: 034 91 - 876 51 04
Nachricht senden
Homburger Landstraße 84
60435 Frankfurt am Main

Telefon: 069-541074
Telefax: 069-5486026
Nachricht senden
8 Bewertungen
3.0 von 5.0
Weißenburger Straße 20-22
63739 Aschaffenburg

Telefax: 06021/90174-70
Nachricht senden
Exerzierplatz 32
24103 Kiel

Telefax: 04 31 / 97 99 40 - 99
Nachricht senden
4 Bewertungen
4.8 von 5.0
Bewertungen stammen aus 2 Portalen
Ostenhellweg 62
44135 Dortmund

Telefax: 0231 - 97 66 30 16
Nachricht senden
58 Bewertungen
4.9 von 5.0
Welver 10
59514 Welver

Telefon: 02384 911191
Telefax: 02384 911193
Nachricht senden
19 Bewertungen
4.3 von 5.0
Bewertungen stammen aus 2 Portalen
Marktstr. 22
73230 Kirchheim

Telefon: 07021/720200
Telefax: 07021/720201
Nachricht senden
1 Bewertung
5.0 von 5.0
Aktuelle Rechtstipps zum Thema Aufenthaltsbestimmungsrecht
Familienrecht Was ist eine gesetzliche Betreuung ?
Für die gesetzliche Betreuung sind in Deutschland unterschiedliche Regelungen geschaffen worden, die die Betreuung immer konkret auf die Notwendigkeiten abstellen. Die rechtliche Grundlage der gesetzlichen Betreuung ist der § 1896 der derzeit gültigen Fassung des Bürgerlichen Gesetzbuches (BGB). In den darauf folgenden Paragraphen sind die Bedingungen geregelt, unter denen ein Betreuer tätig werden kann und welche Voraussetzungen ein Mensch mitbringen muss, der sich zum Betreuer bestellen lassen möchte. Gesetzgeber sieht im Grundsatz die Zustimmung der zu betreuenden Person vor Grundsätzlich kommt die gesetzliche Betreuung nur dann in Betracht, wenn ein Mensch wegen körperlicher oder geistiger Behinderung außerstande ist, seine Dinge selbst regeln zu können ... weiter lesen
Familienrecht Zuwendungen können nach Trennung leichter zurückgefordert werden
Karlsruhe (jur). Zahlt ein nicht verheirateter Lebensgefährte an seine Liebste zur Erhaltung der Lebensgemeinschaft 25.000 Euro, kann das Geld nach der Trennung wieder zurückgefordert werden. Denn mit der Trennung sei die Grundlage für diese sogenannte „unbenannte Zuwendung“ weggefallen, urteilte am Dienstag, 6. Mai 2014, der Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe (Az.: X ZR 135/11). Entscheidend ist danach, ob das Geld ohne Erwartungen an die Partnerin gegeben wurde – dann handelt es sich um eine Schenkung – oder ob die Finanzspritze an eine Erwartung geknüpft ist – dann liegt eine „unbenannte Zuwendung“ vor, die gegebenenfalls zurückverlangt werden kann. Im konkreten Fall forderte ein unverheirateter Rentner aus dem Raum Cottbus von seiner Verflossenen ... weiter lesen
Familienrecht Mehr Rente für geschiedende Ehegatten
Berlin (DAV). Die von der Bundesregierung geplante Mütterrente hat auch Auswirkungen auf die Rente der geschiedenen Ehegatten. Die Mütter, die ihre Kinder vor dem 1. Januar 1992 geboren haben, sollen einen Zuschlag von einem Entgeltpunkt pro Kind aus der Rentenkasse erhalten. Davon profitiert möglicherweise auch der geschiedene Mann. Denn wenn für einen in die Ehezeit fallenden Zeitraum nachträglich die Versorgung erhöht wird, verändert das auch den Ausgleichswert im Versorgungsausgleich. Das heißt, nicht nur die Mutter, sondern auch der Ex-Ehegatte kann an dem Versorgungszuwachs teilhaben. Rechtsanwalt Jörn Hauß vom Ausschuss Familienrecht des Deutschen Anwaltvereins (DAV) rät: „ Es ist nur konsequent, den geschiedenen Gatten an diesem Versorgungszuwachs ... weiter lesen
Besondere Kenntnisse
Neue Anwälte/Kanzleien
Neu
Thorsten Frühmark
Rechtsanwalt in Rinteln
Neu
Tanja Wagner
Rechtsanwältin in Offenburg
Neu
Prof. Dr. Wolfgang Burandt LL.M. MBA M.A. (Wales)
Rechtsanwalt in Hamburg
Zur Fachanwaltschaft
Mehr große Städte