Rechtsanwalt Ehevertrag - Anwalt für Ehevertrag finden!


Nachfolgend finden Sie Rechtsanwälte für das Thema

Ehevertrag

! Fachanwälte für

Familienrecht

haben unserer Meinung nach in der Regel auch besondere Kenntnisse zum Thema

Ehevertrag

. Deshalb wurde dieses Themengebiet den Fachanwälten für

Familienrecht

durch uns zugeordnet.

IHRE SUCHE: NEUE SUCHE

Rechtsanwalt für Ehevertrag

Was versteht man unter einem Ehevertrag?

Mit einem Ehevertrag vereinbaren die Ehepartner bestimmte Regeln für die Zeit der Ehe und besonders für eine mögliche Scheidung. Sie können so zum Teil von der Gesetzeslage abweichende Regelungen treffen. Es gibt allerdings im Familienrecht gesetzliche Vorschriften über Form und Inhalt eines Ehevertrages.   

Wann ist ein Ehevertrag sinnvoll?

Ein Ehevertrag wird oft empfohlen, wenn die Ehepartner sehr unterschiedliche finanzielle Mittel in die Partnerschaft einbringen. Ein Ehevertrag kann in jedem Fall helfen, spätere Geldstreitigkeiten zu vermeiden. So kann z.B. für den Fall der Scheidung eine Unterhaltszahlung an den Partner vereinbart werden, der die Kinder betreut. 

Was wird in einem Ehevertrag geregelt?

Typische Regelungen eines Ehevertrages sind z.B.:

  • Vereinbarung über Güterstand (Gütertrennung / Gütergemeinschaft als Abweichung von der gesetzlich vorgesehenen Zugewinngemeinschaft),
  • Trennungsunterhalt,
  • Regelung des nachehelichen Unterhalts,
  • eigene Regelung zum Versorgungsausgleich (Verteilung erworbener Anwartschaften auf Altersvorsorge),
  • Erbschaftsfragen.

Der Ehevertrag kann weitere Regelungen für die Zeit während der Ehe enthalten – etwa über Kinderwünsche und das Zusammenbleben der Partner. Hier handelt es sich aber um nicht gerichtlich einklagbare Pläne und Vorstellungen der Vertragspartner.

Gesetzliche Regelung:

Grundlage des Ehevertrages ist § 1408 BGB. Die Vorschrift verweist bei Vereinbarungen über den Versorgungsausgleich auf die §§ 6 und 8 des Versorgungsausgleichsgesetzes. Danach muss eine Vereinbarung über den Versorgungsausgleich einer Kontrolle durch das Familiengericht standhalten können.

Zugewinngemeinschaft:

Diese ist der gesetzliche Güterstand. Sie führt dazu, dass bei einer Scheidung alles, was während der Ehe an zusätzlichem Vermögen erwirtschaftet wurde, gerecht geteilt werden muss. Dies gilt z.B. auch für Geschäftsanteile. Wenn nun einer der Partner einen Betrieb hat, dessen Unternehmswert sich auf dem Papier inzwischen erhöht hat, müsste er die Hälfte dieser Werterhöhung an den Partner auszahlen – mit der Folge, dass der Betrieb womöglich zahlungsunfähig würde. Um derartige Folgen zu vermeiden, können in einem Ehevertrag anderweitige Regelungen getroffen werden.

Was kann nicht per Ehevertrag geregelt werden?

Generell: Allzu einseitige Verteilung der Lasten im Scheidungsfall (sittenwidrig), etwa:

  • Ausschluss eines Unterhaltsanspruchs wegen Betreuung gemeinsamer Kinder (s.o.)
  • Ausschluss eines Unterhaltsanspruchs wegen Alters oder Krankheit,
  • einseitige Regelungen zum Versorgungsausgleich,
  • Verteilung von Unterhaltspflichten entgegen dem Kindeswohl,
  • Verteilung von Unterhaltspflichten, so dass ein Partner unnötigerweise auf staatliche Unterstützung angewiesen ist.

Die Unwirksamkeit solcher Regelungen ist immer im Gesamtzusammenhang zu beurteilen.

Erbvertrag

Der Ehevertrag kann auch erbvertragliche Fragen enthalten, also z.B. klären, wer bei einem Todesfall Erbe wird und zu welchem Anteil. Besonders wichtig ist eine Klärung dieser Frage, wenn ein Familienbetrieb oder Unternehmensanteile vererbt werden.  

Formalien

Ein Ehevertrag ist nur gültig,, wenn er von einem Notar beurkundet wird. Der Notar kann die Eheparter über die Folgen bestimmter Vereinbarungen aufklären. Der Ehevertrag kann sowohl vor, als auch nach der Hochzeit geschlossen werden.

Sie brauchen einen Anwalt an Ihrem Wohnort für Ihr familienrechtliches Problem? Bei fachanwalt.de finden Sie Anwälte, die sich auf dieses Rechtsgebiet spezialisiert haben. Der Titel „Fachanwalt“ steht dabei für einen Rechtsanwalt, der fundierte theoretische und praktische Kenntnisse in diesem Bereich erworben hat. Die Rechtsanwaltskammer verleiht den Titel entsprechend der Fachanwaltsordnung.

Anwälte für Ehevertrag
Sortiere nach
Dircksenstraße 52
10178 Berlin

Telefon: 030-544450201
Telefax: 030-544450202
Nachricht senden
2 Bewertungen
5.0 von 5.0
Bewertungen stammen aus 2 Portalen
Hauptstr. 44
73033 Göppingen

Telefax: 07161 / 988 98 1
Nachricht senden
2 Bewertungen
5.0 von 5.0
Bewertungen stammen aus 2 Portalen
Sandstraße 160
57072 Siegen

Telefon: 0271 - 56055
Telefax: 0271 - 21649
Nachricht senden
Marktstr. 22
73230 Kirchheim

Telefon: 07021/720200
Telefax: 07021/720201
Nachricht senden
2 Bewertungen
5.0 von 5.0
Bewertungen stammen aus 2 Portalen
Neugasse 49
01662 Meißen

Telefon: 03521 4766797
Telefax: 03521 4766798
Nachricht senden
5 Bewertungen
5.0 von 5.0
Bewertungen stammen aus 2 Portalen
Plinganserstr. 24/2
81369 München

Telefon: 089/3009221
Telefax: 089/7212434
Nachricht senden
Friedrich-Wilhelm-Str. 7
63607 Wächtersbach

Telefon: 06053 600250
Telefax: 06053 600251
Nachricht senden
Stuttgarter Str. 29
73430 Aalen

Telefon: 07361-889390
Telefax: 07361-8893929
Nachricht senden
Ostenhellweg 62
44135 Dortmund

Telefax: 0231 - 97 66 30 16
Nachricht senden
58 Bewertungen
4.9 von 5.0
Asselner Hellweg 94 c
44319 Dortmund

Telefax: 0231/ 79906441
Nachricht senden
6 Bewertungen
5.0 von 5.0
Aktuelle Rechtstipps zum Thema Ehevertrag
Familienrecht Umgangsrecht - Wie oft darf ich mein Kind besuchen?
Eine Ehescheidung oder Trennung hat keine Auswirkung auf das Sorgerecht und Umgangsrecht der gemeinsamen Kinder. Nach § 1684 BGB steht dem, das Kind nicht betreuenden Elternteil, das Recht zum persönlichen Umgang zu. Fraglich ist jedoch, wie dieser Umgang ausgestaltet ist, vor allem wie oft das Kind besucht werden darf? Wille der Eltern entscheidend In der Regel richtet sich eine Umgangsregelung nach dem Willen der beiden Elternteile. Wichtig dabei ist, dass diese Regelung sich nicht ausschließlich nach der Auffassung des sorgeberechtigten Elternteils richtet, sondern es eine gemeinsame Umgangsregelung ist. Insofern sind primär die Interessen des Kindes zu berücksichtigen. Zwischenmenschliche Streitigkeiten der Eltern sind bei der Frage zu vernachlässigen. Bei der Einigung ist anzumerken, ... weiter lesen
Familienrecht Verjährung des Rückforderungsanspruchs bei ehebezogenen Schenkungen von Grundstücken der Schwiegereltern an den Schwiegersohn oder die Schwiegertochter
Der BGH leitet seit zahlreichen Jahren Rückforderungsansprüche bei ehebedingten Schenkungen an den Schwiegersohn oder die Schwiegertochter aus dem Schenkungsrecht her, wobei auch der Grundsatz des Wegfalls der Geschäftsgrundlage (§ 313 BGB) eine tragende Bedeutung hat. Einer solchen Rückforderung liegt zumeist ein typischer Sachverhalt zugrunde: Die Schwiegereltern haben Schenkungen an beide Eheleute, also nicht nur an ihr eigenes Kind getätigt. Diese Schenkungen erfolgten zumeist „um der Ehe willen“. Zweck der Schenkung war es dabei, das eheliche Vermögen der Eheleute und maßgeblich der eigenen Kinder zu erhöhen, um die Führung der Ehe etwas leichter und angenehmer zu gestalten, evtl. auch um finanzielle Freiräume in der Ehe zur Kindererziehung zu schaffen. ... weiter lesen
Familienrecht Mehr Rente für geschiedende Ehegatten
Berlin (DAV). Die von der Bundesregierung geplante Mütterrente hat auch Auswirkungen auf die Rente der geschiedenen Ehegatten. Die Mütter, die ihre Kinder vor dem 1. Januar 1992 geboren haben, sollen einen Zuschlag von einem Entgeltpunkt pro Kind aus der Rentenkasse erhalten. Davon profitiert möglicherweise auch der geschiedene Mann. Denn wenn für einen in die Ehezeit fallenden Zeitraum nachträglich die Versorgung erhöht wird, verändert das auch den Ausgleichswert im Versorgungsausgleich. Das heißt, nicht nur die Mutter, sondern auch der Ex-Ehegatte kann an dem Versorgungszuwachs teilhaben. Rechtsanwalt Jörn Hauß vom Ausschuss Familienrecht des Deutschen Anwaltvereins (DAV) rät: „ Es ist nur konsequent, den geschiedenen Gatten an diesem Versorgungszuwachs ... weiter lesen
Besondere Kenntnisse
Neue Anwälte/Kanzleien
Neu
Gabriele Schön
Rechtsanwältin in Aichach
Neu
Lisette Greiner
Rechtsanwältin in Passau
Neu
Lars Eike Strobel
Rechtsanwalt in Potsdam
Zur Fachanwaltschaft
Mehr große Städte