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Rechtsanwalt ExistenzminimumDas Behindertenrecht ist kein einheitliches, in sich geschlossenes Rechtsgebiet, dem eine einheitliche Gesetzesmaterie zugrunde liegt. Das Behindertenrecht setzt sich aus ganz unterschiedlichen Regelungen zusammen. Das Behindertenrecht umfasst dabei Regelungen, die der besonderen Situation behinderter Menschen Rechnung tragen sollen um ihnen eine gleichberechtigte Teilhabe am Alltag und im Berufsleben zu ermöglichen.
Gesetzliche Grundlagen
Ein wesentliches Gesetz des Behindertenrechts ist das Gesetz zur Gleichstellung behinderter Menschen, kurz Behindertengleichstellungsgesetz (BGG). Regelungsgegenstand des BGG ist beispielsweise, dass der Neu- bzw. Umbau von öffentlichen Gebäuden (Behörden) barrierefrei gestaltet werden müssen. Regelungen des Behindertenrechts finden sich aber generell verteilt über Rechtsgebiete wie das Sozialrecht, aber auch im Arbeitsrecht. Auch im Strafrecht können sich Regelungen des Behindertenrechts finden. In der Regel wird allerdings ein Fachanwalt für Sozialrecht oder ein Fachanwalt für Arbeitsrecht der richtige Ansprechpartner für Fragen des Behindertenrechts sein.
Recht der Schwerbehinderten
Im Rahmen des Behindertenrechts wird unterschieden zwischen Behinderung und Schwerbehinderung. Diese Differenzierung wird im Sozialgesetzbuch IX (SGB IX) getroffen. Die Unterscheidung wird dabei nach dem Grad der Behinderung (GdB) getroffen. Liegt eine Behinderung von mehr als 50% vor spricht das Gesetz von Schwerbehinderung. Die Entscheidung über den Grad der Behinderung obliegt einer Behörde, meist dem jeweils zuständigen Versorgungsamt. Wir der Status „schwerbehindert“ auf Antrag des Betroffenen festgestellt erhalten Betroffene z. B. auch einen Schwerbehindertenausweis.
Gleichberechtigung und Sonderstellung
Behinderungen und Schwerbehinderungen haben vor allem auch im Arbeitsrecht erhebliche Auswirkungen – für Arbeitnehmer und für Arbeitgeber. So ist es z. B. nach dem Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz (AGG, umgangssprachlich „Antidiskriminierungsgesetz“) nicht erlaubt, dass ein Mensch wegen seiner Behinderung (auch chronische Erkrankungen!) diskriminiert wird. Andererseits enthält das SGB IX z. B. Regelungen zur Integration behinderter Menschen in die Arbeitswelt: So existieren Unterstützungsmaßnahmen um einen Arbeitsplatz zu finden, teilweise werden Arbeitgeber bei der Finanzierung des Arbeitsplatzes für einen Schwerbehinderten unterstützt. Zuletzt existieren auch Regelungen zum Schutz von Menschen mit Behinderung im Bereich Kündigungsschutz.
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Anwalt Sozialrecht WuppertalStuttgart (jur). Werden Arbeitnehmer auf dem Weg zu einem Geschäftsessen bei einer Pinkelpause im Wald von ihrem Auto überrollt und kommen sie dabei zu Tode, ist dies kein Arbeitsunfall. Denn mit dem Einbiegen in einen Waldweg und dem Aussteigen haben sie ihren versicherten Weg wegen einer rein privatwirtschaftlichen Tätigkeit, der Verrichtung der Notdurft, unterbrochen, entschied das Landessozialgericht (LSG) Baden-Württemberg in einem am Mittwoch, 18. Oktober 2023, veröffentlichten Urteil (Az.: L 1 U 1485/23). Der Schutz der Wegeunfallversicherung lebe auch nicht wieder auf, nur weil der Arbeitnehmer das rollende Auto aufhalten wollte, um so seinen Arbeitsweg fortsetzen zu können, so die Stuttgarter Richter, die allerdings die Revision zum Bundessozialgericht (BSG) in Kassel zugelassen haben. Anlass...
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Darmstadt. Sozialhilfeempfänger dürfen gegenüber Arbeitslosengeld-II-Empfängern bei der Berücksichtigung angemessener Miet- und Heizkostenübernahmen nicht benachteiligt werden. Das Sozialgericht Hessen (LSG) hat in seinem am Dienstag, den 15.03.2022, verkündeten Urteil entschieden, dass sich wie bei Arbeitslosengeld-II-Empfängern die Kosten für Unterkunft und Heizung nach einer Gesamtangemessenheitsgrenze orientieren müssen (Az.: L 4 SO 143/19). Die Revision zum Bundessozialgericht (BSG) in Kassel wurde von den Richtern in Darmstadt jedoch zugelassen. Im streitigen Fall bewohnten der Kläger und seine Ehefrau eine 78 Quadratmeter große Wohnung im Landkreis Kassel. Er war zunächst in Bezug von Hartz-IV-Leistungen. Außerdem zahlte das Jobcenter monatlich 322 Euro Kaltmiete und 121 Euro Heizkosten. Als der Mann...
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Werden Arbeitnehmer beim Essen und Trinken am Bürokopierer durch die gesetzliche Unfallversicherung geschützt? Davon kann man nicht ohne Weiteres ausgehen. Inwieweit Arbeitnehmer auch beim Stillen ihrer menschlichen Bedürfnisse wie Essen und Trinken am Arbeitsplatz dem Schutz der gesetzlichen Unfallversicherung unterliegen, ist immer wieder Gegenstand von spannenden Gerichtsentscheidungen. Im zugrundeliegenden Fall ging es um einen Mitarbeiter, der sich an den Kopierer begeben hatte. Doch er konnte damit nicht sofort beginnen, weil das im Büro befindliche Kopiergerät noch nicht startklar war. Folglich beschloss er eine kurze Pause einzulegen und vor Ort seinen Durst zu stillen. Er begab sich zum direkt in der Nähe befindlichen Kühlschrank und nahm eine Flasche mit alkoholfreiem Bier...
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