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Rechtsanwalt ErziehungsrenteDas Pflegeversicherungsrecht bildet die fünfte Säule des fünfgliedrigen Sozialversicherungssystems in Deutschland. Die gesetzliche Grundlage des Pflegeversicherungsrechts bildet das Sozialgesetzbuch XI (SGB XI). Die Pflegeversicherung wurde durch das Pflege-Versicherungsgesetz (Pflege VG) als eigenständiger Teil der Sozialversicherung verankert.
Das Pflegeversicherungsrecht unterscheidet zwischen der privaten und der gesetzlichen Pflegeversicherung, die einen Versicherungsschutz gegen langfristige und ausgeprägte Pflegebedürftigkeit bieten. Rechtsberatung zum Thema Pflegeversicherung erfolgt im besten Fall ein Fachanwalt für Sozialrecht.
Gesetzliche Pflegeversicherung
Im Versicherungsfall stellt die gesetzliche Pflegeversicherung auf Antrag das sogenannte Pflegegeld zur Verfügung, mit dem die Kosten der Pflege für eine pflegebedürftige Person abgesichert werden sollen. Die Höhe des Pflegegeldes ist abhängig von der Pflegestufe des Erkrankten, wobei je nach Umfang der erforderlichen Pflegemaßnahmen zwischen Pflegestufe I, Pflegestufe II und Pflegestufe III unterschieden wird. Steht der pflegebedürftigen Person innerhalb der Familie niemand zur Verfügung, der die Pflege übernehmen könnte, kann die gesetzliche Pflegeversicherung auch die Kosten für eine professionelle Pflege durch eine fachkundige Pflegekraft übernehmen (Pflegesachleistung). Auch die Kombination aus der Zahlung von Pflegegeld und der Stellung einer Pflegesachleistung ist möglich. Daneben kann die gesetzliche Pflegeversicherung auch die Aufwendungen für eine stationäre Pflege, die Tages- oder Nachtpflege oder zusätzliche Leistungen übernehmen, sofern hierfür besonderer Bedarf besteht.
Private Pflegeversicherung
Neben der gesetzlichen Pflegeversicherung besteht die Möglichkeit einer privaten Absicherung für den Fall der Pflegebedürftigkeit. Bei einer privaten Pflegeversicherung wird zwischen der Pflegerentenversicherung, der Pflegekostenversicherung und der Pflegetagegeldversicherung unterschieden, wobei die Pflegetagegeldversicherung die häufigste Art der privaten Pflegeversicherung darstellt. Bei der Pflegetagegeldversicherung zahlt die Versicherung im Versicherungsfall einen vereinbarten Geldbetrag pro Tag aus, mit dem der Versicherungsnehmer die Kosten der Pflege abdecken kann.
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Anwalt Sozialrecht WuppertalFehler passieren im Sozialrecht häufig: falsche Einkommensanrechnung, übersehene Mehrbedarfe, unrichtige Unterkunftskosten oder ein zu niedrig festgesetzter Grad der Behinderung. Oft merken Betroffene erst Jahre später, dass sie zu wenig Leistungen erhalten haben. Viele gehen dann davon aus, dass „nichts mehr zu machen“ ist, weil der Bescheid längst bestandskräftig ist. Genau hier setzt der Überprüfungsantrag nach § 44 SGB X an. Was ist ein Überprüfungsantrag nach § 44 SGB X? § 44 SGB X regelt die Rücknahme eines rechtswidrigen, nicht begünstigenden Verwaltungsaktes. Vereinfacht: Wurde ein Bescheid im Sozialrecht von Anfang an falsch berechnet und hat der oder die Betroffene deshalb zu wenig Leistungen erhalten, kann dieser Bescheid auch nach...
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Stuttgart (jur). Schwerbehinderte Menschen haben regelmäßig keinen Anspruch auf einen unbefristeten Schwerbehindertenausweis. Selbst wenn in einem gerichtlichen Vergleich die Schwerbehinderteneigenschaft unbefristet vereinbart wurde, ist letztlich nur der später erteilte Bescheid und eine darin enthaltene Befristung maßgeblich, entschied das Landessozialgericht (LSG) Baden-Württemberg in Stuttgart in einem am Dienstag, 8. März 2022, bekanntgegebenen Urteil (Az.: L 8 SB 2527/21). Im konkreten Fall ging es um eine heute 61-jährige Frau, die einen unbefristeten Schwerbehindertenausweis beanspruchte. Bei der Klägerin wurde operativ an der rechten Brust ein Geschwulst entfernt, zudem bestehen bei ihr eine Depression, Organbeschwerden, Bronchialasthma und ein Herzklappenfehler. Das Land Baden-Württemberg erkannte...
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Das Hessische Landessozialgericht Darmstadt (Az. L 4 SO 38/25 ) hat entschieden, dass ein 72-jähriger Sozialhilfeempfänger keinen Anspruch auf Erstattung der Kosten einer Räumungsklage gegen die Stadt Kassel hat. Damit wurde das Urteil des Sozialgerichts Kassel bestätigt. Räumung nach Eigenbedarfskündigung und Streit um Prozesskosten Der Kläger, ein 72 Jahre alter Sozialhilfeempfänger, lebte über 36 Jahre in einer Mietwohnung in Kassel. Nachdem die Immobilie im Jahr 2021 den Eigentümer gewechselt hatte, kündigten die neuen Vermieter das Mietverhältnis wegen Eigenbedarfs. In dem darauf folgenden Räumungsprozess vor dem Amtsgericht Kassel wurde der Kläger verpflichtet, die Wohnung zu räumen und die Verfahrenskosten in Höhe von rund 1.270 Euro zu tragen. Diese Summe beglich er im Oktober 2022...
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