Rechtsanwalt Mobbing - Anwalt für Mobbing finden!


Nachfolgend finden Sie Rechtsanwälte für das Thema

Mobbing

! Fachanwälte für

Arbeitsrecht

haben unserer Meinung nach in der Regel auch besondere Kenntnisse zum Thema

Mobbing

. Deshalb wurde dieses Themengebiet den Fachanwälten für

Arbeitsrecht

durch uns zugeordnet.

IHRE SUCHE: NEUE SUCHE

Rechtsanwalt für Mobbing

Was ist Mobbing?

Mobbing bedeutet, Menschen systematisch psychisch zu schikanieren und zu quälen. Mobbing am Arbeitsplatz hat oft das Ziel, eine bestimmte Person aus der Abteilung oder dem Betrieb zu vertreiben, teilweise im Sinne der Förderung der eigenen Karriere.

 

Mobbing am Arbeitsplatz

Statistiken zufolge werden in Deutschland täglich über 1,6 Millionen Arbeitnehmer am Arbeitsplatz gemobbt. Fast 50 Prozent erkranken infolge der so ausgelösten dauernden psychischen Stresssituation. Eine Variante ist das sogenannte „Bossing“ – hier tritt der Vorgesetzte als Mobber auf. Genausogut kann allerdings auch ein Vorgesetzter zum Mobbing-Opfer werden. Heute gibt es diverse Beratungsangebote zum Thema Mobbing.

 

Methoden

Verwendete Mittel sind dabei oft:

  • die Verbreitung unwahrer Behauptungen
  • sinnlose Arbeitsaufgaben,
  • Arbeitsaufträge weit unter der Qualifikation des Mitarbeiters,
  • terminlich nicht schaffbare Aufgaben,
  • Redeverbote,
  • unsachliche Kritik,
  • soziale Isolation,
  • sexuelle Belästigung,
  • Drohungen aller Art.

 

Die modernste Variante ist das Cybermobbing, bei dem im Internet Verleumdungen und Beleidigungen verbreitet werden. 

 

Ansprüche gegen den Arbeitgeber

Arbeitgeber haben gegenüber ihren Arbeitnehmern eine Fürsorgepflicht aus dem Arbeitsvertrag. Sie müssen die Arbeitnehmer daher so weit als möglich vor Schäden und berufsbedingten Erkrankungen bewahren. In der Regel kann der Arbeitnehmer verlangen, dass von Arbeitgeberseite auf den Verursacher eingewirkt wird, um das Mobbing zu unterbinden. Mögliche Maßnahmen des Arbeitgebers können dabei sein

 

  • Mitarbeitergespräche,
  • Coaching,
  • Inanspruchnahme von Vermittlern, Mediatoren,
  • Abmahnungen.

 

In extremen Fällen und wenn alle Maßnahmen nichts nützen, kann der Arbeitnehmer einen Anspruch auf Versetzung oder gar auf Kündigung des Störers haben (Bundesarbeitsgericht, Urteil vom 25.10.2007, Az. 8 AZR 593/06). Dies kann auch mit Ansprüchen auf Schmerzensgeld verbunden sein. Auch das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG) kann Grundlage für Ansprüche gegen den Arbeitgeber sein.

 

Ansprüche gegenüber Kollegen 

Unter Arbeitskollegen gibt es keine Fürsorgepflicht und daher auch keine Ansprüche auf die Teilnahme an klärenden Gesprächen oder Vermittlungsmaßnahmen. Derartiges kann allernfalls vom Arbeitgeber veranlasst werden. Allerdings darf generell niemand jemand anderen bedrohen, belästigen, sexuell nötigen oder derart schikanieren, dass gesundheitliche Schäden die Folge sind. In Frage kommen hier zivilrechtliche Ansprüche auf Unterlassung bzw. im extremen Fall auf Schmerzensgeld. Bei Mobbing am Arbeitsplatz sollte jedoch in jedem Fall zunächst eine Lösung im Einvernehmen mit dem Arbeitgeber und ggf. mit dem Betriebsrat angestrebt werden. Eine Lösung des Problems ohne Einbeziehung des Arbeitgebers ist in der Regel nicht möglich.

 

Vor Gericht

Ein Schmerzensgeldanspruch nach § 253 Abs. 2 BGB setzt unter anderem voraus:

 

  • Nachgewiesene Mobbinghandlungen,
  • einen Fortsetzungszusammenhang (es müssen mehrere zusammenhängende, systematische Handlungen stattgefunden haben),
  • dass das allgemeine Persönlichkeitsrecht bzw. die Gesundheit des Adressaten der Handlungen nicht unerheblich verletzt wurde.

 

Die Beweislast liegt beim Anspruchsteller. Als Beweismittel empfiehlt sich das Führen eines Mobbingtagebuches.

 

Sie brauchen einen Anwalt an Ihrem Wohnort für Ihr arbeitsrechtliches Problem? Bei fachanwalt.de finden Sie Anwälte, die sich auf dieses Rechtsgebiet spezialisiert haben. Der Titel „Fachanwalt“ steht dabei für einen Rechtsanwalt, der fundierte theoretische und praktische Kenntnisse in seinem Bereich erworben hat. Die Rechtsanwaltskammer verleiht den Titel entsprechend der Fachanwaltsordnung.

Anwälte für Mobbing
Sortiere nach
Luisenstrasse 9
30159 Hannover

Telefax: 05136/8866-88
Nachricht senden
1 Bewertung
5.0 von 5.0
Gustav-Adolf-Str. 10
01219 Dresden

Telefax: +49 (351) 8 62 61 62
Nachricht senden
2 Bewertungen
5.0 von 5.0
Schiffgraben 17
30159 Hannover

Telefax: 0511 / 94 00 06 33
Nachricht senden
Hauptstr. 44
73033 Göppingen

Telefax: 07161 / 988 98 1
Nachricht senden
1 Bewertung
5.0 von 5.0
Eppendorfer Landstr. 54
20249 Hamburg

Telefon: 040 462026
Telefax: 040 473607
Nachricht senden
Talstraße 74
68259 Mannheim

Telefon: 0621/ 799500
Telefax: 0621/ 799500
Nachricht senden
Untere Lindenstr. 4
58089 Hagen

Telefon: 02331-961602
Telefax: 02331-961601
Nachricht senden
22 Bewertungen
5.0 von 5.0
Bewertungen stammen aus 2 Quellen
Süntelstr. 44c
31848 Bad Münder

Telefon: 05042-93770
Telefax: 05042-937719
Nachricht senden
Huestraße 18
44787 Bochum

Telefax: 0234 97 61 62 64
Nachricht senden
12 Bewertungen
4.2 von 5.0
Bewertungen stammen aus 2 Quellen
Leibnizstr. 49
10629 Berlin

Telefax: 030 / 609 892 48-9
Nachricht senden
16 Bewertungen
5.0 von 5.0
Aktuelle Rechtstipps zum Thema Mobbing
Arbeitsrecht Bewerberin darf gegenüber Arbeitgeber Schwangerschaft verschweigen
Eine Bewerberin braucht bei der Einstellung auch dann nicht auf eine Schwangerschaft hinzuweisen, wenn sie befristet als Schwangerschaftsvertretung eingestellt wird. Im zugrundeliegenden Sachverhalt suchte ein Arbeitgeber eine Schwangerschaftsvertretung für etwa zwei Jahre. Nachdem er eine Frau eingestellt hatte, teilte diese ihm nach wenigen Wochen mit, dass sie schwanger ist. Der Chef war darüber sauer und fühlte sich hintergangen. Er berief sich auf arglistige Täuschung beim Abschluss des befristeten Arbeitsvertrages und erklärte die Anfechtung. Besonders erbost machte ihn, dass er gerade eine Schwangerschaftsvertretung für eine auegefallene Arbeitnehmerin gesucht hatte und jetzt vom Regen in die Traufe gefallen war. Die Arbeitnehmerin sah das jedoch anders und klagte gegen die Anfechtung des ... weiter lesen
Arbeitsrecht Probezeit bei befristeten Arbeitsverträgen
In Deutschland ist es mittlerweile üblich, dass ein Arbeitsverhältnis zusammen mit einer sogenannten Probezeit vereinbart wird. Innerhalb der Probezeit soll festgestellt werden, ob der Arbeitsnehmer sich in den Betrieb des Arbeitsgebers eingliedert, so dass eine langfristige Zusammenarbeit sichergestellt werden kann.  Auch der Arbeitnehmer soll innerhalb des Zeitraumes feststellen, ob er sich eine dauerhafte Zusammenarbeit vorstellen kann. Fraglich ist jedoch, ob auch befristete Arbeitsverhältnisses mit einer Probezeit versehen werden dürfen und welche Regeln beachtet werden müssen? Teilzeit- und Befristungsgesetz im Arbeitsrecht entscheidend Die Vereinbarung einer Probezeit im befristeten Arbeitsverhältnis ist grundsätzlich erlaubt und zulässig, denn nach dem Teilzeit- und ... weiter lesen
Arbeitsrecht Individualabrede kann Zahlung einer Fahrkostenpauschale verhindern
Eine Leiharbeitsfirma kann grundsätzlich die Zahlung einer Pauschale der Fahrt seines Angestellten bis zum Entleiher aus betrieblicher Übung abbedingen. Dies hat das LAG Niedersachen mit Urteil vom 20.12.2013 (Az.: 6 Sa 392/13) zugunsten des Arbeitgebers entschieden Grundsätzlich ist es möglich, dass ein Arbeitnehmer gegen den Arbeitgeber einen Anspruch auf Zahlung einer Pauschale für die Fahrtkosten in einer Leiharbeitsfirma hat. Diese ergibt sich aus einer analogen Anwendung des § 670 BGB, da es sich bei den Fahrtkosten um Aufwendungen des Arbeitnehmers handelt, welche er für erforderlich halten darf und die dem Arbeitgeber ja auch gerade zugutekommen, schließlich erscheint sein Arbeitnehmer doch jeden Tag beim Entleiher und erwirtschaftet so Gewinn für seinen Chef. Genau ... weiter lesen
Weitere passende Themen zum Rechtsanwalt für Mobbing
Besondere Kenntnisse
Neue Anwälte/Kanzleien
Neu
Markus Bialobrzeski
Rechtsanwalt in Braunschweig
Neu
Matthias Fiene
Rechtsanwalt in Hannover
Neu
Karsten Fischer-Lange
Rechtsanwalt in Hannover
Zur Fachanwaltschaft
Mehr große Städte