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Eine Abfindung ist eine einmalige Zahlung, mit der alle Restansprüche aus einem Vertragsverhältnis abgegolten werden. Am Bekanntesten ist die Abfindung aus dem Arbeitsrecht: Arbeitnehmer erhalten sie bei einer vorzeitigen Beendigung des Arbeitsverhältnisses.
Gibt es im Arbeitsrecht einen Anspruch auf eine Abfindung?
Ja - in § 1a Kündigungsschutzgesetz (KSchG). Dieser Anspruch setzt voraus, dass
Die Höhe der Abfindung nach § 1a KSchG liegt bei einem halben Monatsverdienst für jedes Jahr des Arbeitsverhältnisses. Jeder Zeitraum, der sechs Monate überschreitet, wird als volles Jahr gezählt. Als Monatsverdienst wird das angesehen, was der Arbeitnehmer in seiner regelmäßigen Arbeitszeit im Schlussmonat des Arbeitsverhältnisses an Geld und Sachbezügen erhält.
Abfindung aufgrund Absprache
Eine Abfindung wird oft gezahlt, nachdem Arbeitgeber und Arbeitnehmer sich geeinigt haben: Der Arbeitnehmer lässt sich auf eine Beendigung des Arbeitsverhältnisses ein. Der Arbeitgeber zahlt ihm einen bestimmten Betrag. Eine Kündigungsschutzklage des Arbeitnehmers ist ausgeschlossen. Auch im Rahmen eines Sozialplanes kann zwischen Arbeitgeber und Betriebsrat eine entsprechende Vereinbarung ausgehandelt werden. In einem gerichtlichen Verfahren kann es zu einem Vergleich kommen. Das Verfahren endet dann ohne Urteil; das Arbeitsverhältnis wird beendet und oft wird eine Abfindung an den Arbeitnehmer bezahlt.
Abfindung nach Kündigungsschutzklage
Manchmal kann es dazu kommen, dass das Arbeitsgericht bei einer Kündigungsschutzklage feststellt, dass das Arbeitsverhältnis durch die Kündigung nicht beendet wurde – andererseits aber dem Arbeitnehmer eine Fortsetzung der Tätigkeit nicht mehr zumutbar ist (§ 9 KSchG). Dies kann der Fall sein, wenn das Vertrauensverhältnis so zerrüttet ist, dass keine weitere Zusammenarbeit möglich scheint. In diesem Fall kann das Arbeitsgericht das Arbeitsverhältnis per Urteil auflösen und den Arbeitgeber zur Zahlung einer Abfindung verpflichten. Voraussetzung ist ein Antrag des Arbeitnehmers oder des Arbeitgebers.
Höhe der Abfindung durch Urteil (§ 9 KSchG):
Steuerliches
Eine Abfindung für den Verlust des Arbeitsplatzes unterliegt der Lohn- und Einkommenssteuer; es fallen allerdings keine Sozialversicherungsbeiträge an.
Sperrfrist
Wird ein Arbeitsverhältnis einvernehmlich aufgelöst, verhängt die Agentur für Arbeit oft eine Sperrzeit für das Arbeitslosengeld. Wird die Kündigungsfrist gegen Zahlung einer Abfindung verkürzt, ruht zusätzlich der Anspruch auf Arbeitslosengeld für die Zeitdauer der Kündigungsfrist.
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Anwalt Arbeitsrecht WuppertalIch war krank und mein Arbeitgeber möchte mit mir ein „Betriebliches Eingliederungsmanagement“ durchführen. Wie verhalte ich mich richtig? Erreichen krankheitsbedingte Fehlzeiten einen gewissen Umfang, ist der Arbeitgeber sogar verpflichtet, ein Betriebliches Eingliederungsmanagement anzubieten. Das kann auch durchaus in Ihrem Interesse liegen. Mitunter versucht der Arbeitgeber damit aber eine krankheitsbedingte Kündigung vorzubereiten. Außerdem muss das an Sie gerichtete Einladungsschreiben viele inhaltliche und formelle Vorgaben erfüllen, sonst kann es unbeachtlich sein. In der Praxis kommt dies häufig vor. Die Prüfung der Einladung und der Motive des Arbeitgebers sowie darauf aufbauend das richtige weitere Vorgehen als Reaktion auf die BEM-Einladung lassen sich am besten in...
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Mainz. Ein vom Arbeitgeber genehmigter Urlaub während behördlich angeordneter häuslichen Quarantäne wegen Kontakts zu einer mit Covid 19 infizierten Person kann nicht nachgeholt werden. Das Landesarbeitsgericht Rheinland-Pfalz (LAG) hat in einem am Freitag, den 05. August 2022, veröffentlichten Urteil entschieden, dass eine Pflegekraft die Urlaubstage während der häuslichen Quarantäne auch dann nicht wieder gutschrieben lassen kann, wenn sie am Arbeitsplatz Kontakt zu einer infizierten Person hatte (Az.: 2 Sa 341/21). Die Richter in Mainz ließen jedoch die Revision zum Bundesarbeitsgericht (BAG) in Erfurt zu. Bereits am 16. August 2022 wollen die obersten Arbeitsrichter in einem weiteren ähnlichen Fall wegen eines möglichen Untergangs von Urlaubsansprüchen entscheiden (Az.: 9 AZR 76/22). In dem vom LAG hier...
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Chemnitz (jur). Weist eine Arbeitnehmerin wegen einer bevorstehenden Operation auf eine voraussichtliche Arbeitsunfähigkeit hin, darf der Arbeitgeber bei der Planung von Arbeitsschichten nicht das Recht auf Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall umgehen. Wurde die Beschäftigte während ihrer Krankschreibung nicht in die sonst üblichen Schichten eingeteilt, kann der Arbeitgeber für den entgangenen Lohn zu Schadenersatz verpflichtet sein, entschied das Sächsische Landesarbeitsgericht (LAG) in einem in Chemnitz kürzlich veröffentlichten Urteil vom 8. September 2023 (Az.: 2 Sa 197/22). Die Klägerin arbeitete im Schichtdienst im Bereich der ambulanten Pflege und Betreuung und übernahm dort Fahrdienste. Es galt eine regelmäßige wöchentliche Arbeitszeit von 40 Stunden. Beginn und Ende der Einsatzzeiten sowie Pausen...
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