Rechtsanwalt Probezeit - Anwalt für Probezeit finden!


Nachfolgend finden Sie Rechtsanwälte für das Thema

Probezeit

! Fachanwälte für

Arbeitsrecht

haben unserer Meinung nach in der Regel auch besondere Kenntnisse zum Thema

Probezeit

. Deshalb wurde dieses Themengebiet den Fachanwälten für

Arbeitsrecht

durch uns zugeordnet.

IHRE SUCHE: NEUE SUCHE

Rechtsanwalt für Probezeit

Was ist die Probezeit?

Unter einer Probezeit versteht man im Arbeitsrecht einen Zeitraum zu Beginn des Arbeitsverhältnisses, in dem zu vereinfachten Bedingungen (mit verkürzter Frist und ohne besondere Begründung) wieder gekündigt werden kann. Es gibt auch in anderen Rechtsbereichen Probezeiten – etwa bei der Fahrerlaubnis auf Probe.

 

Gesetzliche Vorschriften:

Die Probezeit im Arbeitsverhältnis ist nicht gesetzlich vorgeschrieben. Wird sie vertraglich vereinbart, muss jedoch § 622 Abs. 3 BGB beachtet werden. Danach gilt bei Vereinbarung einer Probezeit während der ersten sechs Monate (des Arbeitsverhältnisses bzw. der Probezeit) eine Kündigungsfrist von zwei Wochen.

 

Kündigungsfrist während der Probezeit

Zwar schreibt das Gesetz eine zweiwöchige Kündigungsfrist während der Probezeit vor; abweichende Fristen sind jedoch möglich. So kann im Arbeitsvertrag auch eine längere Frist vereinbart werden. Per Tarifvertrag kann eine kürzere Frist festgelegt werden.

 

Vertragsvarianten

Im Normalfall erhält der Arbeitnehmer einen unbefristeten Arbeitsvertrag, dessen erste sechs Monate als Probezeit ausgewiesen werden. Nach Ablauf dieser Zeit verlängert sich die Kündigungsfrist. Nicht mit dieser herkömmlichen Variante verwechseln sollte man das befristete Probearbeitsverhältnis: Dabei wird ein besonderer befristeter Arbeitsvertrag nur über den Zeitraum der Probezeit abgeschlossen. Erst, wenn diese erfolgreich verläuft, kommt es zum Abschluss eines normalen Arbeitsvertrages. Allerdings kann auch ein (z.B. auf zwei Jahre) befristeter Arbeitsvertrag abgeschlossen werden, dessen erste sechs Monate eine Probezeit sind.  

 

Praktische Probleme

Neu eingestellte Arbeitnehmer haben während der Probezeit mit verschiedenen Problemen zu kämpfen. So müssen sie zum Beispiel

 

-     die Spielregeln und Umgangsformen im neuen Betrieb kennenlernen,

  • den hohen Erwartungen des neuen Vorgesetzten gerecht werden,
  • sich in ein neues Team einfügen,
  • den Kollegen zeigen, dass sie Ihnen durchaus Arbeit abnehmen können – ohne jedoch deren Kompetenzbereich zu verkleinern,
  • sich zunächst mit Kritik und Verbesserungsvorschlägen zurückhalten, um nicht überheblich zu wirken.

 

Längere Probezeit

Wird eine Probezeit von über sechs Monaten vereinbart, bleibt diese in vielen Fällen rechtlich wirkungslos: Ist für den Betrieb das Kündigungsschutzgesetz anwendbar, genießt der Arbeitnehmer nach sechs Monaten den gesetzlichen Kündigungsschutz. Dabei spielen dann auch die Kündigungsgründe eine erhebliche Rolle.

 

Mutterschutz

Tritt während der Probezeit eine Schwangerschaft ein, besteht Kündigungsschutz nach § 9 Mutterschutzgesetz. Voraussetzungen:

 

  • dem Arbeitgeber war zur Zeit der Kündigung die Schwangerschaft oder Entbindung bekannt oder,
  • dies wird innerhalb von zwei Wochen nach Zugang der Kündigung mitgeteilt,
  • das Überschreiten dieser Frist ist unschädlich, wenn es auf einem von der Frau nicht verschuldeten Grund beruht und die Mitteilung unverzüglich nachgeholt wird.   

 

Bei einer Kündigung ist grundsätzlich der Betriebsrat anzuhören (§ 102 Betriebsverfassunghsgesetz). Dies gilt auch für Kündigungen während der Probezeit.

 

Sie brauchen einen Anwalt an Ihrem Wohnort für Ihr arbeitsrechtliches Problem? Bei fachanwalt.de finden Sie Anwälte, die sich auf dieses Rechtsgebiet spezialisiert haben. Der Titel „Fachanwalt“ steht dabei für einen Rechtsanwalt, der fundierte theoretische und praktische Kenntnisse in diesem Bereich erworben hat. Die Rechtsanwaltskammer verleiht den Titel entsprechend der Fachanwaltsordnung.

Anwälte für Probezeit
Sortiere nach
Jurastr. 3
70565 Stuttgart

Telefax: 0711 84 94 95 10
Nachricht senden
158 Bewertungen
5.0 von 5.0
Bewertungen stammen aus 2 Portalen
Friedrichstraße 5
70174 Stuttgart

Telefax: 0711 / 22 41 997 9
Nachricht senden
Schleiermacher Straße 10
64283 Darmstadt

Telefax: 061 51 - 295 966
Nachricht senden
43 Bewertungen
5.0 von 5.0
Bewertungen stammen aus 2 Portalen
Bahnhofstraße 22
67655 Kaiserslautern

Telefon: 0631/93018
Telefax: 0631/93240
Nachricht senden
Ludwig-Barnay-Straße 2
30175 Hannover

Telefon: 0511-69684450
Telefax: 0511-69684459
Nachricht senden
Allgäuer Str. 1
87459 Pfronten

Telefax: (0 83 63) 9 22 29
Nachricht senden
Thomas-Mann-Str. 13
07743 Jena

Telefon: 03641 46910
Telefax: 03641-469120
Nachricht senden
Jungfernstieg 40
20354 Hamburg

Telefax: 040 / 34 80 99 – 22
Nachricht senden
30 Bewertungen
5.0 von 5.0
Kaiser-Wilhelm-Ring 39
40545 Düsseldorf

Telefax: 0211 600 85 77-1
Nachricht senden
39 Bewertungen
4.9 von 5.0
Johannesstraße 3
99084 Erfurt

Telefon: 0361 5401153
Telefax: 0361 5401155
Nachricht senden
Aktuelle Rechtstipps zum Thema Probezeit
Arbeitsrecht Urlaub bei Teilzeitbeschäftigten
In Deutschland arbeiten nicht alle beschäftigten Personen in Vollzeit. Es gibt zahlreiche Angestellte, die lediglich einer Teilzeitbeschäftigung mit ungefähr 20 Arbeitsstunden pro Woche nachgehen. Die Gründe für die Beschäftigungsform sind ganz unterschiedlich. Fraglich ist allerdings, ob den Teilzeitbeschäftigten trotz der verringerten Arbeitszeit ein voller Urlaubanspruch zusteht oder ob der Anspruch vom Arbeitgeber gekürzt werden darf. Grundsätzliches zum Urlaub im Arbeitsrecht In der Bundesrepublik erhält jeder Arbeitnehmer einen Mindesturlaub von mindestens 20 Arbeitstagen Erholungsurlaub im Jahr. Wenn der Arbeitnehmer zudem eine 6-Tage-Woche hat, dann steht der Person sogar ein gesetzlicher Mindesturlaub in Höhe von 24 Arbeitstagen zu. Diese Regelung ist im ... weiter lesen
Arbeitsrecht Mobbing: Anspruch auf Schmerzensgeld kann bei Untätigkeit verwirken
Wer mit der Geltendmachung von Ansprüchen wegen Mobbings auf der Arbeitsstelle zu lange wartet, kann diese möglicherweise nicht mehr geltend machen. Vorliegend ging es um einen Personalfachberater, der seit über 15 Jahren keine Probleme am Arbeitsplatz hatte. Nachdem er einen neuen Chef hatte, wurde er in den Jahren 2007 bis 2009 jeweils für längere Zeit krankgeschrieben. Als der Arbeitgeber ihm wegen seiner Fehlseiten im Jahre 2010 gekündigt hatte, zog er vor das Arbeitsgericht. Dort machte er gegen seinen früheren Arbeitgeber einen Anspruch auf Schmerzensgeld wegen Mobbings geltend. Er begründete dies in seiner Klage damit, dass er seit 2006 von seinem neuen Chef schikaniert worden sei. Dies sei unter anderem durch Aufbürdung von Sonderaufgaben und dem Entzug seiner bisherigen ... weiter lesen
Arbeitsrecht Arbeitnehmerrechte insbes. Vergütungsansprüche in der Insolvenz des Arbeitgebers
29.03.2021
In Krisenzeiten werden naturgemäß Arbeitnehmer vermehrt mit der Problematik von verspäteten oder ausbleibenden Lohnzahlungen konfrontiert. Immer häufiger sind Arbeitnehmer auch gezwungen, ihre Rechte im Rahmen eines sich anschließenden Insolvenzverfahrens über das Vermögen des Arbeitgebers wahrzunehmen.  1. Eröffnung des Insolvenzverfahrens Die Eröffnung eines solchen Insolvenzverfahrens bedeutet nicht automatisch die Beendigung des bestehenden Arbeitsverhältnisses. Vielmehr werden die Arbeitsverhältnisse auch durch den Insolvenzverwalter in vollem bisherigem Umfang fortgeführt. Auch der Insolvenzverwalter benötigt für die Beendigung von Arbeitsverhältnissen einen besonderen Kündigungsgrund. Ein solcher kann sich allerdings aus der ... weiter lesen
Weitere passende Themen zum Rechtsanwalt für Probezeit
Besondere Kenntnisse
Neue Anwälte/Kanzleien
Neu
Simon Bürgler
Rechtsanwalt in Augsburg
Neu
Andreas Redl
Rechtsanwalt in Erlangen
Neu
Andreas Federle
Rechtsanwalt in Rottweil
Zur Fachanwaltschaft
Mehr große Städte