Rechtsanwalt Bauvertrag - Anwalt für Bauvertrag finden!


Nachfolgend finden Sie Rechtsanwälte für das Thema

Bauvertrag

! Fachanwälte für

Baurecht und Architektenrecht

haben unserer Meinung nach in der Regel auch besondere Kenntnisse zum Thema

Bauvertrag

. Deshalb wurde dieses Themengebiet den Fachanwälten für

Baurecht und Architektenrecht

durch uns zugeordnet.

IHRE SUCHE: NEUE SUCHE

Rechtsanwalt für Bauvertrag

Was ist ein „Bauvertrag“?

Der Bauvertrag regelt das rechtliche Verhältnis von Bauherr und Bauunternehmer. Er ist nicht formgebunden, sollte aber schriftlich geschlossen werden. Die Beteiligten vereinbaren dabei, welcher Bau errichtet werden soll, welche Vorgaben hinsichtlich der Bauarbeiten und der Termine zu beachten sind und wie die Bezahlung von statten gehen soll. Der Bauvertrag ist ein Werkvertrag im Sinne des Bürgerlichen Gesetzbuches. Er kommt auch bei Modernisierungen zur Anwendung.  

 

Gesetzliche Regelungen

Als Werkvertrag bezeichnet man einen Vertrag, bei dem der Unternehmer bzw. Handwerker nicht allein ein Tätigwerden, sondern einen bestimmten Erfolg schuldet. Genaueres zu diesem Vertragstyp ist in den §§ 631 ff. des Bürgerlichen Gesetzbuches (BGB) festgelegt. Einige dieser zivilrechtlichen Regelungen können durch Absprachen der Vertragspartner oder Allgemeine Geschäftsbedingungen abgeändert werden, bei anderen ist dies nicht möglich.

Die BGB-Regelungen über den Werkvertrag befassen sich z.B. mit:

 

  • Vertragstypischen Pflichten,
  • Bezahlung des Werklohns,
  • Entrichtung von Abschlagszahlungen,
  • Mängeln,
  • Rechten des Kunden bei Mängeln,
  • Verjährung von Mängelansprüchen,
  • der Abnahme.

 

Vertragsinhalt des Bauvertrages – was sollte geregelt werden?

Üblicherweise enthält ein Bauvertrag u.a. Absprachen zu: 

 

  • Identität der Vertragspartner,
  • Art des Bauprojektes,
  • Anschrift / Lage des Bauplatzes,
  • Zu erbringende Leistungen,
  • Leistungsdetails: Z.B. Baubeschreibung, Leistungsverzeichnis, Baupläne.
  • Vertrag nach BGB oder Einbeziehung der VOB/B?
  • Anfangs- und Fertigstellungstermin,
  • Bauleitung,
  • Beauftragung von Subunternehmern,
  • Verkehrssicherungspflicht auf der Baustelle,
  • Details zum Preis (ggf. Preisnachlass, Skonto),
  • Details zur Zahlung (Einmalbetrag oder Abschläge),
  • Vertragsstrafen etwa für Verspätung.

 

Warum lohnt sich eine fachmännische Prüfung des Bauvertrages vor Abschluss?

Oft fehlen wichtige Details, die Laien nicht auffallen. So kann es sich zum Beispiel um ein schlüsselfertig zu errichtendes Haus handeln, die Leistungsbeschreibung vernachlässigt aber Punkte wie:

 

  • Berechnungen zur Statik,
  • Berechnungen zum Wärmebedarf,
  • Anschluss an öffentliche Kanalisation, Strom, Kabelnetz,
  • Wärmedämmung,
  • Dacheindeckung.

 

Abschlagszahlungen

Meist wird vereinbart, dass die Zahlungen nach Baufortschritt stattfinden. Der Bauunternehmer hat dann ein geringeres Vorleistungsrisiko, der Bauherr kann die Zahlung auf mehrere Termine verteilen. Auch sind die Abschlagszahlungen von Abnahmen der einzelnen Baufortschritte abhängig, bei denen ein Bauexperte herangezogen werden kann.

 

Die Vertragsstrafe

Vertragsstrafen werden meist für den Fall der nicht rechtzeitigen Fertigstellung vereinbart. Eine Vertragssstrafe darf höchstens 0,3 % pro Werktag und insgesamt höchstens 5 % der Netto-Abrechnungssumme des gesamten Bauvertrages erreichen (Bundesgerichtshof, Az. VII ZR 133/11). Ist der Vertrag missverständlich formuliert, sehen Gerichte entsprechende Klauseln als unwirksam an.

 

Was sind die VOB/B?

Die Parteien können die VOB/B (Vergabe- und Vertragsordnung für Bauleistungen Teil B) in den Vertrag einbeziehen. Dieses Regelwerk wird bei öffentlichen Bauten genutzt, kann aber auch in privaten Bauverträgen verwendet werden. Es weicht in einigen Punkten vom BGB-Vertrag ab (z.B. Verjährung für Mängelansprüche vier statt fünf Jahre).

 

Sie brauchen einen kompetenten Rechtsanwalt in Wohnortnähe für Ihr Problem aus dem Bereich des Baurechts oder im Zusammenhang mit einem Bauvertrag? Bei fachanwalt.de finden Sie Anwälte, die sich auf dieses Rechtsgebiet spezialisiert haben. Der Titel „Fachanwalt“ steht dabei für einen Rechtsanwalt, der fundierte theoretische und praktische Kenntnisse in diesem Bereich erworben hat. Die Rechtsanwaltskammer verleiht den Titel entsprechend der Fachanwaltsordnung.

Anwälte für Bauvertrag
Sortiere nach
Karl-Liebknecht-Str. 34
19348

Telefax: (0 38 76) 79 76 39
Nachricht senden
Stapelkai 3
50735 Köln

Telefon: 0221/78874470
Telefax: 0221-788744720
Nachricht senden
3 Bewertungen
4.7 von 5.0
Windthorststraße 17
99096 Erfurt

Telefon: 0361-301090
Telefax: 0361-3010999
Nachricht senden
Am Rombergpark 31 a
44225 Dortmund

Telefon: 0231/28658211
Nachricht senden
Kirchweg 2a
50858 Köln

Telefax: 0221 99 59 55-11
Nachricht senden
5 Bewertungen
5.0 von 5.0
Hauptstr. 20
66557 Illingen

Telefon: 06825/92000
Telefax: 06825/920029
Nachricht senden
Mittelstraße 5
58285 Gevelsberg

Telefon: 02332-7590-0
Telefax: 02332-759010
Nachricht senden
4 Bewertungen
4.3 von 5.0
Weberstraße 21
55130 Mainz

Telefon: 06131-9717670
Telefax: 06131-97176771
Nachricht senden
Teerhof 59
28199 Bremen

Telefon: 0421-33029850
Telefax: 0421-33029870
Nachricht senden
Berger Allee 7
86609 Donauwörth

Telefax: 0906 70 58 67-29
Nachricht senden
5 Bewertungen
2.6 von 5.0
Aktuelle Rechtstipps zum Thema Bauvertrag
Baurecht und Architektenrecht AUCH EINE ABNAHME MIT MÄNGELN IST EINE ABNAHME!
07.10.2017
Der Fall: Eine Baufirma verlangt rund 30.000 € Restwerklohn vom Bauherrn. Im Jahr 2009 erklärt der Bauherr die Abnahme. Das Abnahmeprotokoll enthält eine Liste von Restmängeln. Die Baufirma erhebt im Jahre 2013 Klage. Der Bauherr beruft sich auf Verjährung, weil die Verjährungsfrist von drei Jahren zur Zeit der Klageerhebung abgelaufen gewesen sei. Die Baufirma meint, dass die Abnahmeerklärung des Bauherrn unwirksam sei, weil es erhebliche Restmängel gegeben habe, die einer wirksamen Abnahmeerklärung entgegengestanden hätten. Die Entscheidung: Die Forderungen der Baufirma sind verjährt! Liegt eine ausdrückliche Abnahmeerklärung des Auftraggebers vor, so stehen vorhandene Mängel deren Wirksamkeit selbst dann nicht entgegen, wenn es ... weiter lesen
Baurecht und Architektenrecht BAUKOSTENOBERGRENZE
21.10.2017
Die von Bauherren häufig gewünschte, ebenso häufig aber nicht wirksam vereinbarte Baukostenobergrenze birgt beiderseits erhebliche Risiken. Als Schlaglichter hierzu einige Leitsätze: Das Interesse des Bauherren an den Gesamtkosten : Regelmäßig muss ein Architekt den Bauherrn über den zur Sanierung erforderlichen Gesamtaufwand aufklären. Übersteigen die Baukosten die Finanzierungsmöglichkeiten des Bauherren, und kann das bereits begonnene Bauvorhaben deshalb nicht fertiggestellt werden, ist die gesamte bisherige Leistung des Architekten wertlos. Der Bauherr kann dann die gezahlte Vergütung einschließlich angefallener Bereitstellungszinsen zurückverlangen. (OLG Karlsruhe, Urteil vom 20. Dezember 2013 ... weiter lesen
Baurecht und Architektenrecht NOCHMALS ZUR PRÜFBARKEIT VON SCHLUSSRECHNUNGEN!
11.11.2017
Immer wieder ist zu beobachten, dass Empfänger von Schlussrechnungen aus dem handwerklichen oder dem Baubereich zwecks der vermeintlichen Umgehung einer Zahlungspflicht den Einwand der fehlenden Prüfbarkeit der Schlussrech­nung erheben. Diesem häufig pauschal gehaltenen Vorgehen von Auftraggebern hat das OLG Karlsruhe in einem lesenswertem Urteil eine Absage erteilt:   Das Gericht hat ausdrücklich festgestellt, dass das Erfordernis einer prüfbaren Rechnung den Interessen beider (!) Parteien dient. Die Rechnungsstellung ermöglicht dem Auftragge­ber die Kontrolle, ob die für die Prüfung der Rechnung wesentlichen Angaben in ihr enthal­ten sind. Es ist nämlich Aufgabe des Auftraggebers, diese Kontrolle vorzunehmen und zu beurteilen, ob die Rechnung ... weiter lesen
Weitere passende Themen zum Rechtsanwalt für Bauvertrag
Besondere Kenntnisse
Neue Anwälte/Kanzleien
Neu
Andreas Büchs
Rechtsanwalt in Friedberg
Neu
Fachanwalt für Baurecht Thorsten Jung
Rechtsanwalt in Köln
Neu
Daniela Großmann
Rechtsanwältin in Mainz
Zur Fachanwaltschaft
Mehr große Städte