Rechtsanwalt Anlegerrecht - Anwalt für Anlegerrecht finden!


Nachfolgend finden Sie Rechtsanwälte für das Thema

Anlegerrecht

! Fachanwälte für

Bankrecht und Kapitalmarktrecht

haben unserer Meinung nach in der Regel auch besondere Kenntnisse zum Thema

Anlegerrecht

. Deshalb wurde dieses Themengebiet den Fachanwälten für

Bankrecht und Kapitalmarktrecht

durch uns zugeordnet.

IHRE SUCHE: NEUE SUCHE

Rechtsanwalt für Anlegerrecht

Was ist das Anlegerrecht?

Der Begriff Anlegerrecht wird in zweifacher Hinsicht verwendet: Einmal für das Untergebiet des Kapitalmarktrechts, das sich mit den Rechten von Geldanlegern und Investoren beschäftigt. Ein verwandter Bereich ist das Bankrecht. Auch kann der Begriff für ein bestimmtes Recht eines Anlegers auf eine Leistung oder Information benutzt werden.

 

Welche Rechte haben Anleger?

Die Rechte von Geldanlegern sind von der Anlageform abhängig. Eine grobe Unterscheidung der Rechte wäre:

 

  • Recht auf bestimmte Informationen im Rahmen eines Beratungs- oder Vertriebsgesprächs,
  • Informations- und Mitbestimmungsrechte während der Laufzeit der Geldanlage,
  • Recht auf Auszahlung von Gewinnen und Dividenden,
  • das Recht, Investmentanteile oder Wertpapiere zurückzugeben oder zu veräußern,
  • Ansprüche auf Schadenersatz z.B. bei Beratungsfehlern und Verletzung von Informationspflichten. 

 

Aktionäre haben andere Rechte als z.B. die Anteilseigentümer von Investmentfonds. So haben Aktionäre das Recht auf Teilnahme an einer Hauptversammlung und ggf. auf Dividendenzahlungen. Natürlich müssen stimmberechtigte Aktionäre auch Einladungen zur Hauptversammlung erhalten – und auf Wunsch Formulare, um jemand anderen zu bevollmächtigen. Auf der Hauptversammlung hat dann der Aktionär oder sein Bevollmächtigter auch wieder einige Rechte – wie das Stimmrecht und das Auskunftsrecht.

 

Für offene Investmentfonds müssen sowohl Halbjahres- als auch Jahresberichte erstellt werden. Bei Publikumsfonds muss ein Verkaufsprospekt über Anlagegrundsätze und Kosten informieren. Einem interessierten Kunden muss Einsicht in diese Unterlagen angeboten werden. Wer Anteile an Investmentfonds besitzt, hat z.B. das Recht auf eine Beteiligung am Gewinn und auf die Rücknahme der Anteile durch die Anlagegesellschaft zum aktuellen Kurs.

 

Bei geschlossenen Fonds besteht die Besonderheit, dass der Anleger hier nicht Anteile an einem Sondervermögen, sondern an einem Unternehmen erwirbt. Dies bedeutet ein höheres Risiko und geringere Möglichkeiten der Einwirkung. Manche Rechte der Anleger – etwa auf Rückgabe der Anteile – sind durch vertragliche Vereinbarungen eingeschränkt bzw. können nur zu einem bestimmten Zeitpunkt ausgeübt werden.

 

Schadenersatzansprüche

Anleger in Investmentfonds können z.B. Schadenersatzansprüche haben gegen

  • ihre Hausbank (z. B. wegen unzureichender Beratung),
  • die Fonds- bzw. Kapitalanlagegesellschaft (z.B. wegen Verstoßes gegen Anlagevorschriften und -Prinzipien oder Prospekthaftung),
  • die Depotbank.

 

Beispiel: Ein Schadenersatzanspruch gegen die Kapitalanlagegesellschaft kann bestehen, wenn das Prinzip der Risikostreuung nicht beachtet wurde, indem diese ausschließlich in gleichermaßen riskante Werte investiert hat, wodurch Verluste entstanden sind.

 

Gesetzliche Regelungen

Wichtige Gesetze, in denen Anlegerrechte niedergelegt sind, sind z.B.

  • Kapitalanlagegesetzbuch (KAGB),
  • Aktiengesetz (AktG),
  • Wertpapierhandelsgesetz (WpHG),
  • Einlagensicherungs- und Anlegerentschädigungsgesetz.

 

Sie brauchen einen Anwalt an Ihrem Wohnort für Ihr kapitalmarktrechtliches Problem oder Ihre Frage zum Anlegerrecht? Bei fachanwalt.de finden Sie Anwälte, die sich auf dieses Rechtsgebiet spezialisiert haben. Der Titel „Fachanwalt“ steht dabei für einen Rechtsanwalt, der fundierte praktische und theoretische Kenntnisse in diesem Bereich erworben hat. Die Rechtsanwaltskammer verleiht den Titel entsprechend der Fachanwaltsordnung.

Anwälte für Anlegerrecht
Sortiere nach
Kesselstr. 19
70327 Stuttgart

Telefax: 0711 / 94 55 85520
Nachricht senden
1 Bewertung
5.0 von 5.0
Westhafenplatz 1
60327 Frankfurt

Telefax: 069 710456 450
Nachricht senden
75 Bewertungen
5.0 von 5.0
Leipziger Platz 9
10117 Berlin

Telefax: +49 (0)30 – 327 617 17
Nachricht senden
7 Bewertungen
4.8 von 5.0
Bewertungen stammen aus 2 Portalen
Friedrichstraße 95
10117 Berlin

Telefax: 030 2060 97 9020
Nachricht senden
3 Bewertungen
5.0 von 5.0
Poststraße 44
69115 Heidelberg

Telefax: 06221-725 87 32
Nachricht senden
1 Bewertung
5.0 von 5.0
Remstalstraße 21
70374 Stuttgart

Telefon: 0711 91288762
Telefax: 0711 93595545
Nachricht senden
242 Bewertungen
5.0 von 5.0
Bewertungen stammen aus 3 Portalen
Alsterdorfer Straße 261
22297 Hamburg

Telefon: 040-548032900
Telefax: 040-548032901
Nachricht senden
Auf dem Seidenberg 5
53721 Siegburg

Telefon: 02241-17330
Telefax: 02241-173344
Nachricht senden
8 Bewertungen
4.5 von 5.0
Max-Delbrück-Str. 18
51377 Leverkusen

Nachricht senden
Spieser Straße 87
66583 Spiesen-Elversberg

Telefax: 06821/86 97 701
Nachricht senden
Aktuelle Rechtstipps zum Thema Anlegerrecht
Bankrecht und Kapitalmarktrecht Keine Bankgebühren für fehlerhafte Buchungen
Karlsruhe (jur). Führt eine Bank eine Girokonto-Buchung fehlerhaft aus, darf sie dafür keine Gebühr verlangen. Sehen die Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) für jeden Buchungsposten einen pauschalen Preis vor, ist die Klausel daher insgesamt unwirksam, urteilte am Dienstag, 27. Januar 2015, der Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe (Az.: XI ZR 174/13). Bei einer gänzlich unwirksamen Preisklausel können Bankkunden dann sämtliche gezahlten Buchungsposten-Gebühren der letzten drei Kalenderjahre zurückfordern. Geklagt hatte die Schutzgemeinschaft für Bankkunden. Die Verbraucherschützer hatten bei einer bayerischen Bank moniert, dass diese nach ihren AGB für jeden Buchungsposten 0,35 Euro von ihren Privatkunden verlangt. Eine Bank müsse aber fünf ... weiter lesen
Bankrecht und Kapitalmarktrecht Kündigung eines Verbraucherdarlehens unwirksam (BGH, Urt. v. 14.07.2020, XI ZR 553/19)?:
Kündigung eines Verbraucherdarlehens unwirksam (BGH, Urt. v. 14.07.2020, XI ZR 553/19)?:BGH aktuell: Der Bundesgerichtshof hat entschieden: Darlehensnehmer, welche den rückständigen Betrag innerhalb von zwei Wochen auf den Weg gebracht haben, erfüllten die Voraussetzungen nach § 498 Abs. 1 S. 1 Nr. 2 BGB. Diese Vorschrift räumt dem Darlehensnehmer eine zweiwöchige Zahlungsfrist ein, vgl. hierzu der Gesetzeswortlaut: Bürgerliches Gesetzbuch (BGB) § 498 Gesamtfälligstellung bei Teilzahlungsdarlehen (1) Der Darlehensgeber kann den Verbraucherdarlehensvertrag bei einem Darlehen, das in Teilzahlungen zu tilgen ist, wegen Zahlungsverzugs des Darlehensnehmers nur dann kündigen, wenn 1. der Darlehensnehmer a) mit mindestens zwei aufeinander ... weiter lesen
Bankrecht und Kapitalmarktrecht Darlehenswiderruf jetzt? Sind Sie Verbraucher?
Sie sind Darlehensnehmer und wollen Ihren Darlehensvertrag wegen einer fehlerhaften Widerrufsinformation oder fehlerhaften Pflichtangaben der Bank widerrufen? Dies setzt voraus, dass Sie Verbraucher - und nicht Unternehmen - sind. Hierfür ist grundsätzlich Voraussetzung, dass der mit den Darlehensmitteln verfolgte Zweck ein lediglich dem privaten Rechtskreis zuzuordnendes Rechtsgeschäft gewesen ist (BGH, NJW 2007, 2519). Die Beweislast trägt dabei derjenige, der sich auf die Verbrauchereigenschaft beruft. Der Darlehensnehmer muss also darlegen und beweisen, dass mit dem Rechtsgeschäft tatsächlich objektiv ein privater Zweck verfolgt worden ist (OLG Celle, Beschl. v. 19.06.2017, 3 U 77/17). Probelmatisch sind regelmäßig Fälle, wo das Darlehen zur Finanzierung mehrerer ... weiter lesen
Weitere passende Themen zum Rechtsanwalt für Anlegerrecht
Besondere Kenntnisse
Neue Anwälte/Kanzleien
Neu
Rolf Siburg LL.M.
Rechtsanwalt in Berlin
Neu
Dr. Martin Heinzelmann
Rechtsanwalt in Stuttgart
Neu
Sandra C. Schweitzer LL.M.
Rechtsanwältin in Spiesen-Elversberg
Zur Fachanwaltschaft
Mehr große Städte