Rechtsanwalt Leasing - Anwalt für Leasing finden!


Nachfolgend finden Sie Rechtsanwälte für das Thema

Leasing

! Fachanwälte für

Bankrecht und Kapitalmarktrecht

haben unserer Meinung nach in der Regel auch besondere Kenntnisse zum Thema

Leasing

. Deshalb wurde dieses Themengebiet den Fachanwälten für

Bankrecht und Kapitalmarktrecht

durch uns zugeordnet.

IHRE SUCHE: NEUE SUCHE

Rechtsanwalt für Leasing

Was ist Leasing?

Leasing ist ein Begriff aus dem Bankrecht bzw. Kreditrecht. Es wird häufig anstelle eines herkömmlichen Kredits als Finanzierungsalternative genutzt. In der Regel kauft und finanziert ein Leasinggeber einen bestimmten Gegenstand; der Leasingnehmer darf diesen gegen regelmäßige Zahlungen nutzen. Es gibt unterschiedliche Varianten des Leasing.  

 

Eigentumserwerb

Das Leasing ist nicht zu verwechseln mit dem Mietkauf – beim Leasing findet grundsätzlich kein Eigentumserwerb durch den Leasingnehmer statt. Eigentümer bleibt während der gesamten Vertragslaufzeit der Leasinggeber. Dies führt dazu, dass bei Nichteinhaltung bestimmter Vertragsbedingungen (etwa maximale Kilometerleistung eines Fahrzeugs) zusätzliche Zahlungen auf den Leasingnehmer zukommen können. Es gibt Leasingvarianten, bei denen dem Leasungnehmer am Vertragsende ein Kauf des Leasingobjekts angeboten wird. 

 

Welche Gegenstände eignen sich für das Leasing?

Für Leasing eignen sich Gegenstände, die langfristig genutzt werden und deren Nutzung nicht von der Nutzung anderer Objekte abhängig ist. Geleast werden häufig

 

  • Autos,
  • Notebooks bzw. Laptops,
  • Landmaschinen,
  • LKW,
  • Industriemaschinen,
  • Immobilien.

 

Nicht geeignet sind Gegenstände, die nur nutzbar sind, wenn man sie fest mit einer anderen Sache verbindet – z.B. durch festen Einbau in einem Gebäude oder eine dauerhafte Verbindung mit einem Grundstück. Ebenfalls ungeeignet sind Verbrauchsgüter wie Vorräte oder Produktionsmaterial.

 

Vor- und Nachteile des Leasing

Positiv:

  • Keine große Investition erforderlich,
  • bei Leasing für gewerbliche Zwecke sind Raten steuerlich absetzbar,
  • es stehen neue und aktuelle Maschinen oder Fahrzeuge zur Verfügung,
  • für Unternehmen ist Leasing – anders als Kredit – bilanzneutral.

Negativ:

  • Kein Austausch des Leasingobjekts während Vertragslaufzeit,
  • Leasingraten belasten „Haushaltskasse“ bzw. laufenden Etat des Betriebes,
  • oft höhere Gesamtkosten als bei vergleichbarem Kauf,
  • Leasingnehmer kann oft nicht während Vertragslaufzeit kündigen,
  • Leasinggeber kann bei Zahlungsverzug fristlos kündigen.

 

Vertragsvarianten beim PKW-Leasing

Beim PKW-Leasing gibt es zwei häufige Vertragsvarianten:

  • Kilometer-Leasing: Raten sind von Jahresfahrleistung abhängig. Diese wird bei Vertragsabschluss festgelegt. Fährt der Kunde weniger, erhält er Geld zurück – fährt er mehr, muss er zusätzlich einen Betrag bezahlen.
  • Restwert-Leasing: Bei Vertragsabschluss wird festgelegt, welchen Restwert der PKW bei Vertragsende voraussichtlich haben wird. Ist der Restwert dann aber laut Gutachten geringer, muss der Kunde zusätzlich zahlen. Ist der Restwert höher, erhält der Kunde oft einen bestimmten Prozentsatz des zusätzlichen Wertes.

 

Woraus muss man beim Autoleasing achten?

  • Haftpflicht und Vollkasko abschließen,
  • Reparaturen zahlt Leasingnehmer,
  • sehr günstige Raten gehen oft mit sehr hoher Anzahlung einher,
  • Restwert-Leasing oft nachteilig: Restwert bestimmt Gutachter des Leasinggebers.

 

Gesetzliche Vorschriften

Eine direkte gesetzliche Regelung des Leasing gibt es nicht – allerdings beschäftigen sich diverse Vorschriften in verschiedensten Gesetzen mit Einzelaspekten. Da das Leasing Ähnlichkeit mit der Miete hat, werden oft die gesetzlichen Vorschriften des Mietrechts entsprechend angewandt; teilweise mit Anleihen aus dem Recht des Kaufvertrages. Der Leasingvertrag gilt als gemischttypischer Vertrag.

 

Sie brauchen einen Anwalt an Ihrem Wohnort für Ihr bankrechtliches Problem oder Ihre Frage zum Leasing? Bei fachanwalt.de finden Sie Anwälte, die sich auf dieses Rechtsgebiet spezialisiert haben. Der Titel „Fachanwalt“ steht dabei für einen Rechtsanwalt, der fundierte praktische und theoretische Kenntnisse in diesem Bereich erworben hat. Die Rechtsanwaltskammer verleiht den Titel entsprechend der Fachanwaltsordnung.

Anwälte für Leasing
Sortiere nach
Kiezstraße 11
14467 Potsdam

Telefax: +49 (0)331 2879 5361
Nachricht senden
54 Bewertungen
4.9 von 5.0
Bewertungen stammen aus 2 Portalen
Alsterdorfer Straße 261
22297 Hamburg

Telefon: 040-548032900
Telefax: 040-548032901
Nachricht senden
1 Bewertung
1.0 von 5.0
Annastraße 33
39108 Magdeburg

Telefax: 03 91 – 7 44 61 50
Nachricht senden
Zum Torkel 8
88662 Überlingen

Telefon: 07551 916422
Telefax: 07551 916425
Nachricht senden
110 Bewertungen
5.0 von 5.0
Friedrichstraße 95
10117 Berlin

Telefax: 030 2060 97 9020
Nachricht senden
3 Bewertungen
5.0 von 5.0
Moritz-Bacharach-Straße 5
59071 Hamm

Telefax: 02381 - 49 10 694
Nachricht senden
18 Bewertungen
4.9 von 5.0
Bewertungen stammen aus 2 Portalen
Ludwig-Lepper-Str. 19
33604 Bielefeld

Telefon: 0521/30512400
Telefax: 0521/30512402
Nachricht senden
14 Bewertungen
5.0 von 5.0
Philippstraße 6
55543, Bad - Bitte Ort wählen -

Telefon: 0671/298326-0
Telefax: 0671/298326-26
Nachricht senden
11 Bewertungen
4.6 von 5.0
Leipziger Platz 9
10117 Berlin

Telefax: +49 (0)30 – 327 617 17
Nachricht senden
7 Bewertungen
4.8 von 5.0
Bewertungen stammen aus 2 Portalen
Siemensstraße 5
63456 Hanau

Telefon: 06181 9452529
Telefax: 06181 9452569
Nachricht senden
13 Bewertungen
4.7 von 5.0
Informationen zum Thema Leasing

Das Leasing ist eine besondere Vertragsform, die nicht im Gesetz regelt ist. Wesentliche Rechte und Pflichten beim Leasing sind, dass der Leasingnehmer dem Leasinggeber eine Leasingrate zahlt und im Gegenzug ein Nutzungsrecht am vereinbarten Leasinggegenstand erhält.

Es gibt zwei grundsätzliche Leasingformen in Deutschland. Zum einen das sogenannte Operateleasing und zum anderen das Finanzierungsleasing. Beim Operateleasing steht ausschließlich die Nutzung des Leasinggegenstandes im Vordergrund. Dies ist beim Finanzierungsleasing nicht der Fall. Mithilfe der Leasingrate möchte beim Finanzierungsleasing der Leasingnehmer den Gegenstand nach Ablauf der vereinbarten Vertragsdauer finanziert haben. Die kontinuierliche Bezahlung der Rate soll somit das Leasingobjekt „abbezahlen“.

Ja nach dem welches Leasing-Modell die Parteien vereinbart haben, richtet sich natürlich auch die Höhe der monatlichen Leasingrate. Steht die Nutzung im Vertrage im Vordergrund, dann ist die die Rate im Vergleich zur Finanzierung erheblich niedriger.

Aktuelle Rechtstipps zum Thema Leasing
Bankrecht und Kapitalmarktrecht Auto-Leasingvertrag widerrufen und Geld zurückbekommen
01.07.2019
Widerrufsrecht bei Leasingverträgen nutzen Es muss nicht immer ein Diesel sein. Unabhängig davon, ob ein Diesel-Fahrzeug oder ein Benziner geleast wird, kann der Leasingvertrag oftmals widerrufen werden. Die einzige Voraussetzung ist, dass der Leasingnehmer bei Vertragsschluss über sein Widerrufsrecht fehlerhaft belehrt worden ist. Entspricht die Widerrufsbelehrung nicht den gesetzlichen Anforderungen, ist unvollständig oder enthält widersprüchliche Angaben, kann der Leasingvertrag auch noch heute widerrufen werden. Dies gilt auch, wenn die nach dem EGBGB vorgesehenen Pflichtangaben im Darlehensvertrag fehlen. In diesem Fall wird der Leasingvertrag rückgängig gemacht: die Bank muss alle vom Leasingnehmer bisher erbrachten Ratenzahlungen inkl. der Anzahlung zurückzahlen und der ... weiter lesen
Bankrecht und Kapitalmarktrecht Sparkassen- u.a. Darlehen jetzt widerrufen!
Sparkassen- und Volksbankdarlehen jetzt widerrufen!   Darlehensnehmer von Sparkassen und anderen Banken aufgepasst! Widerrufsjoker sticht! Selbst die Erteilung einer ordnungsgemäßen Widerrufsinformation schließt ein Widerrufsrecht nicht von vornherein aus! Nur wenn die Bank alle für den jeweiligen Darlehensvertrag notwendigen Informationen in den Vertrag aufgenommen hat, beginnt die Widerrufsfrist überhaupt zu laufen. Dies geschah in der Vergangenheit freilich häufig nicht, was zahlreiche Verträge auch heute noch rückabwicelbar macht! Gemäß § 492 Abs. 2 BGB muss der Darlehensvertrag die für den Verbraucherdarlehensvertrag vorgeschriebenen Angaben nach Art. 247 §§ 6 bis 13 des Einführungsgesetzes zum Bürgerlichen ... weiter lesen
Bankrecht und Kapitalmarktrecht Baudarlehen erfolgreich widerrufen - Tausende Darlehensverträge auf dem Prüfstand!
Widerrufsjoker sticht! Darlehensnehmer aufgepasst! Soweit Sie im Zeitraum 10.06.2010 - 2014 ein hoch verzinstes Baudarlehen aufgenommen haben, sollten Sie unbedingt den vorzeitigen Vertragsausstieg mittels des "Widerrufsjokers" ins Auge fassen um sich günstig zu refinanzieren! Der Grund hierfür: Häufig haben Banken Pflichtangaben im Darlehensvertrag nicht oder fehlerhaft angegeben. Diese Pflichtangaben sind für den Laien kaum auffindbar und lasen sich nur mit entsprechender Expertise dem Artikel 247 § 3 Abs. 1 Nr. 1 bis 7, Nr. 10 und Nr. 13 sowie in § 3 Abs. 4 und § 8 EGBGB (= Einführungsgesetz zum BGB) entnehmen. Nach Art. 247 § 6 Absatz 1 EGBGB müssen sie außerdem " klar und verständlich " in den Vertrag aufgenommen ... weiter lesen
Weitere passende Themen zum Rechtsanwalt für Leasing
Besondere Kenntnisse
Neue Anwälte/Kanzleien
Neu
Dr. Susanne Schmidt-Morsbach
Rechtsanwältin in Berlin
Neu
Dr. Heike Langbein
Rechtsanwältin in Bonn
Neu
Harald Beuster
Rechtsanwalt in Eberswalde
Zur Fachanwaltschaft
Mehr große Städte