Rechtsanwalt Datenschutzrecht - Anwalt für Datenschutzrecht finden!


Nachfolgend finden Sie Rechtsanwälte für das Thema

Datenschutzrecht

! Fachanwälte für

Bankrecht und Kapitalmarktrecht

haben unserer Meinung nach in der Regel auch besondere Kenntnisse zum Thema

Datenschutzrecht

. Deshalb wurde dieses Themengebiet den Fachanwälten für

Bankrecht und Kapitalmarktrecht

durch uns zugeordnet.

IHRE SUCHE: NEUE SUCHE

Rechtsanwalt für Datenschutzrecht

Was bedeutet „Datenschutzrecht“?

Das Datenschutzrecht ist ein Rechtsgebiet, welches den Umgang mit den persönlichen Daten des Einzelnen und den Schutz von Daten vor mißbräuchlicher Verwendung betrifft. Grundlage ist das Recht des Einzelnen auf informationelle Selbstbestimmung, das aus dem allgemeinen Persönlichkeitsrecht (Art. 2 Grundgesetz) abgeleitet wird.  

 

Gesetzliche Regelung:

Das Datenschutzrecht ist in erster Linie im Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) niedergelegt. Allerdings enthalten verschiedene Spezialgesetze Vorschriften darüber, wie im Einzelfall mit den Daten von Kunden, Mitarbeitern, Patienten etc. umzugehen ist. Das Datenschutzgesetz enthält z.B. Vorschriften über

 

  • die Zulässigkeit der Datenerhebung, -verarbeitung und –nutzung,
  • die Übermittlung personenbezogener Daten ins Ausland sowie an über- oder zwischenstaatliche Stellen,
  • den Beauftragten für den Datenschutz,
  • die Beobachtung öffentlich zugänglicher Räume mit optisch-elektronischen Einrichtungen,
  • mobile personenbezogene Speicher- und Verarbeitungsmedien.

 

Es regelt auch die Rechte des Betroffenen und legt Rechtsgrundlagen für die Verarbeitung von Daten fest.

 

Datenvermeidung und Datensparsamkeit

sind zwei wichtige Grundsätze des Umgangs mit Daten. Das bedeutet: Die Erhebung, Verarbeitung und Nutzung personenbezogener Daten und die Auswahl und Gestaltung von Datenverarbeitungssystemen sollen so gestaltet werden, dass möglichst wenig personenbezogene Daten erhoben, verarbeitet oder genutzt werden. Personenbezogene Daten sollen soweit möglich anonymisiert oder pseudonymisiert werden.

 

Auskunftsrecht

Gegenüber öffentlichen Stellen hat der Betroffene ein Recht auf Auskunft. Auf Antrag muss ihm mitgeteilt werden,

 

  • welche Daten zu seiner Person gespeichert sind, auch soweit sie sich auf die Herkunft dieser Daten beziehen,
  • an welche Empfänger oder Kategorien von Empfängern die Daten weitergegeben werden, und
  • zu welchem Zweck sie überhaupt gespeichert wurden.

 

Der Antragsteller muss dabei die Art der personenbezogenen Daten, über die er Auskunft wünscht, näher bezeichnen. Wurden diese personenbezogenen Daten nicht automatisiert oder in nicht automatisierten Dateien gespeichert, kann die Auskunft nur erteilt werden, wenn der Betroffene genügend Angaben macht, um die Daten finden zu können – und wenn der Aufwand nicht völlig unverhältnismäßig ist.

 

Berichtigung, Löschung und Sperrung

sind weitere wichtige Rechte des Bürgers hinsichtlich seiner Daten. Sind personenbezogene Daten unrichtig, hat er ein Recht auf Berichtigung. War ihre Speicherung unzulässig oder ist die weitere Speicherung für die Aufgaben der Behörde nicht mehr nötig, hat er ein Recht auf Löschung der Daten. Stehen der Löschung besondere Gründe entgegen – z.B. Aufbewahrungsfristen – so ist ersatzweise auch eine Sperrung möglich.

 

Der Datenschutzbeauftragte

Nach § 4f BDSG haben öffentliche und nicht-öffentliche Stellen (Betriebe), die personenbezogene Daten automatisiert verarbeiten, einen Beauftragten für den Datenschutz schriftlich zu bestellen. Nicht-öffentliche Stellen müssen dies spätestens innerhalb eines Monats nach Aufnahme ihrer Tätigkeit getan haben. Die Pflicht besteht auch, wenn personenbezogene Daten auf andere Weise erhoben, verarbeitet oder genutzt werden und daran in der Regel mindestens 20 Personen arbeiten. Ausgenommen sind nichtöffentliche Stellen, die in der Regel höchstens neun Personen ständig mit der automatisierten Verarbeitung personenbezogener Daten beschäftigen.

 

Sie brauchen einen Anwalt an Ihrem Wohnort für Ihr datenschutzrechtliches Problem? Bei fachanwalt.de finden Sie Anwälte, die sich auf dieses Rechtsgebiet spezialisiert haben. Der Titel „Fachanwalt“ steht dabei für einen Rechtsanwalt, der fundierte theoretische und praktische Kenntnisse in diesem Bereich erworben hat. Die Rechtsanwaltskammer verleiht den Titel entsprechend der Fachanwaltsordnung.

Anwälte für Datenschutzrecht
Sortiere nach
Kurfürstendamm 130
10711 Berlin

Telefax: +49 (0)331 2879 5361
Nachricht senden
Otto-Krafft-Platz 24
59065 Hamm

Telefax: 02381 - 49 10 694
Nachricht senden
Oberer Gaisbergweg 19-21
69115 Heidelberg

Telefax: +49-6221-6074-965
Nachricht senden
Nikolaus-Otto-Straße 1
40721 Hilden

Telefax: 02103 25 86 964
Nachricht senden
Maximilianstraße 33
80539 München

Telefon: 089-12022575
Telefax: 089-12022574
Nachricht senden
Lindenstraße 1a
14624 Dallgow-Döberitz

Telefon: 03322-294264
Telefax: 03322-5084450
Nachricht senden
Leipziger Platz 9
10117 Berlin

Telefax: +49 (0)30 – 327 617 17
Nachricht senden
Auf dem Seidenberg 5
53721 Siegburg

Telefon: 02241-173327
Telefax: 02241-173344
Nachricht senden
Brandenburgische Straße 86/87
10713 Berlin

Telefax: 030 239 07 034
Nachricht senden
Untere Lindenstr. 4
58089 Hagen

Telefon: 02331-961602
Telefax: 02331-961601
Nachricht senden
Aktuelle Rechtstipps zum Thema Datenschutzrecht
Bankrecht und Kapitalmarktrecht Banken dürfen nicht auf die Vorlage eines Erbscheins bestehen
Wenn Erben über Konten von verstorbenen Angehörigen verfügen wollen, dürfen Banken nach einem aktuellen BGH-Urteil nicht mehr von vornherein auf die Vorlage eines Erbscheins bestehen. Darauf macht die Arbeitsgemeinschaft für Bank- und Kapitalmarktrecht im Deutschen Anwaltverein (DAV) aufmerksam. Bisher verlangten Banken von den Erben häufig einen Erbschein und verwiesen auf entsprechende Klauseln in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB). Allerdings ist für die Betroffenen die Ausstellung eines Erbscheins nicht nur mit Zeitaufwand, sondern auch mit Kosten verbunden: Je nach Höhe des Vermögens können Gebühren von mehreren hundert Euro, in Einzelfällen sogar mehr als 1.000 Euro anfallen. Aufgrund dieser Kostenbelastung führte ein...weiter lesen
Bankrecht und Kapitalmarktrecht Darf bei einer verjährten Forderung ein Schufa-Eintrag gemacht werden?
Dürfen Gläubiger bei einer verjährten Forderung den Schuldner an die Schufa melden, damit diese einen negativen Eintrag macht? Dies erscheint nach einem aktuellen Urteil zweifelhaft. Vorliegend hatte ein Verbraucher bei einer Bank ein Darlehen aufgenommen. Die Vereinbarung zwischen den beiden Parteien sah vor, dass dieses in einer monatlichen Raten zurück bezahlt werde sollte. Doch der Kunde hielt sich nicht daran und so wurde der Darlehensvertrag gekündigt. Dies hatte zur Folge, dass das gesamte Darlehen sofort hätte zurück bezahlt werden müssen. Doch der Kunde ignorierte die Aufforderung der Bank zur Rückzahlung. Die Bank blieb daraufhin erst einmal untätig. Drei Jahre später wies der Schuldner die Bank daraufhin, dass die Forderung nunmehr verjährt ist und berief...weiter lesen
Bankrecht und Kapitalmarktrecht Anleger der Daimler AG können auf Schadenersatz hoffen
Der für Gesellschaftsrecht zuständige II. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat in einem Kapitalanleger-Musterverfahren gegen die Daimler AG wegen angeblich verspäteter Ad-hoc-Mitteilung über das vorzeitige Ausscheiden ihres damaligen Vorstandsvorsitzenden Prof. Schrempp die Sache zu weiteren Sachverhaltsfeststellungen an das Oberlandesgericht zurückverwiesen.   Am 17. Mai 2005 erörterte der damalige Vorstandsvorsitzende von Daimler Prof. Schrempp mit dem damaligen Aufsichtsratsvorsitzenden Kopper seine Absicht, zum Ende des Jahres 2005 von seinem Amt zurückzutreten. In der Folgezeit informierte Schrempp weitere Mitarbeiter über seine Pläne und besprach sie mit dem Vorsitzenden des Konzern- und Gesamtbetriebsrats.   Am 27. Juli 2005 beschloss der...weiter lesen
Weitere passende Themen zum Rechtsanwalt für Datenschutzrecht
Besondere Kenntnisse
Neue Anwälte/Kanzleien
Neu
Dr. Susanne Schmidt-Morsbach
Rechtsanwältin in Berlin
Neu
Christian Pusch
Rechtsanwalt in Traunstein
Neu
Dr. Sabine Haselbauer
Rechtsanwältin in Leipzig
Zur Fachanwaltschaft
Mehr große Städte