Rechtsanwalt Kapitalanlagerecht - Anwalt für Kapitalanlagerecht finden!


Nachfolgend finden Sie Rechtsanwälte für das Thema

Kapitalanlagerecht

! Fachanwälte für

Bankrecht und Kapitalmarktrecht

haben unserer Meinung nach in der Regel auch besondere Kenntnisse zum Thema

Kapitalanlagerecht

. Deshalb wurde dieses Themengebiet den Fachanwälten für

Bankrecht und Kapitalmarktrecht

durch uns zugeordnet.

IHRE SUCHE: NEUE SUCHE

Rechtsanwalt für Kapitalanlagerecht

Was ist das Kapitalanlagerecht?

Das Kapitalanlagerecht ist ein Rechtsbereich, der die Regeln für Geldanlagen verschiedener Art festlegt. Wichtige Aspekte sind dabei die Beratungs- und Informationspflichten der Geldinstitute und Finanzdienstleister und die Rechte der Kapitalanleger. Verwandte Bereiche sind das Anlegerrecht, das Kapitalmarktrecht sowie das Bank- und Börsenrecht.

 

Anlegerschutz

Einn zentraler Bereich des Kapitalanlagerechts ist der Anlegerschutz. Dieser wird als notwendig erachtet, weil der Kapitalanleger in der Regel gegenüber dem Anbieter einer Geld- oder Vermögensanlage ein Informationsdefizit hat. Geldanlagen sind häufig intransparent. Dies betrifft insbesondere:

 

  • Verwaltungskosten und Provisionen,
  • Risiken,
  • unrealistische Gewinnprognosen,
  • Laufzeiten und Kündigungsfristen.

 

Ein besserer Anlegerschutz wird angestrebt durch:

 

  • Gesetzliche Vorschriften (etwa das Kapitalanlagegesetzbuch),
  • Zulassungspflicht für Anbieter von Finanzdienstleistungen,
  • Schaffung von mehr Transparenz,
  • ausführliche Beratung der Anleger.

 

In letzter Zeit sind einige Formen der Geldanlage besonders häufig Gegenstand negativer Pressemeldungen. Es handelt sich insbesondere um

 

  • Schiffsfonds,
  • Windenergie (Genussrechte),
  • Immobilienfonds.

 

In diesen Bereichen kommt es verstärkt zu Insolvenzen von Anlagegesellschaften mit dem Risiko eines Totalverlustes für die Anleger. In vielen Fällen kann eine anwaltliche Beratung hier helfen, den Verlust zu verringern; so sind z.B. Schadenersatzansprüche wegen unzureichender Beratung, Missachtung von Informationspflichten oder irreführenden Prospektangaben möglich.

 

Prosepekthaftung

Ein wichtiges Mittel der Information über eine Geldanlage ist der Verkaufsprospekt. Über diesen gibt es gesetzliche Regelungen. So müssen auch für nicht an der Börse gehandelte Investmetfonds Prosepekte erstellt werden, die Mindestangaben enthalten. Jeder Prosepekt, der sich an ein größertes Anlegerpublikum wendet, muss von der Aufsichtsbehörde BaFin genehmigt werden. Enthält ein solcher Prospekt falsche Angaben, entstehen für den Anleger Schadenersatzansprüche aus der Prospekthaftung. Gesetzliche Regelungen dazu finden sich im Vermögensanlagengesetz (VermAnlG) und im Wertpapierprospektgesetz (WpPG).    

 

Wer beaufsichtigt das Anlagegeschäft?

Die deutsche Aufsichtsbehörde für den Anlagebereich ist die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht – kurz BaFin. Sie ist zuständig für die Aufsicht über Banken und Finanzdienstleister, Versicherer und den Wertpapierhandel. 

 

Weißer, grauer und schwarzer Kapitalmarkt

Als weißen Kapitalmarkt bezeichnet man den Teil des Anlagemarktes, der durch eindeutige gesetzliche Bestimmungen geregelt und von staatlicher Seite kontrolliert wird. Dies betrifft Sparguthaben ebenso wie Aktien oder Investmentfonds. Der graue Kapitalmarkt besteht aus Anlagen, die keiner staatlichen Kontrolle unterliegen. Diese müssen nicht unseriös oder illegal sein. Der Anteil unseriöser Anbieter ist auf dem grauen Markt jedoch höher. Beispiele sind

 

  • bestimmte Unternehmensbeteiligungen,
  • Schuldverschreibungen,
  • nicht börsennotierte Aktien.

 

Als schwarzen Kapitalmarkt bezeichnet man den Markt für Geldanlagen und Finanzdienstleistungen, die unerlaubt vertrieben werden. Oft werden dabei erlaubnispflichtige Geschäfte ohne Erlaubnis betrieben und Informations- und Beratungspflichten vollständig ignoriert.

 

Kapitalanlagegesetzbuch

Das KAGB ist zum 22.07.2013 in Kraft getreten. Dieses Gesetz trifft unter anderem Regelungen über Investmentvermögen und Kapitalverwaltungsgesellschaften. Es verbessert  die Eingriffsmöglichkeiten der BaFin, um gegen unseriöse Geschäftspraktiken vorzugehen. Zusätzlich schreibt es neue Erlaubnispflichten für die Geschäfte von Kapitalverwaltungsgesellschaften vor.

 

Sie brauchen einen Anwalt an Ihrem Wohnort für Ihr Problem aus dem Bereich des Kapitalanlagerechts? Bei fachanwalt.de finden Sie Anwälte, die sich auf dieses Rechtsgebiet spezialisiert haben. Der Titel „Fachanwalt“ steht dabei für einen Rechtsanwalt, der fundierte praktische und theoretische Kenntnisse in diesem Bereich erworben hat. Die Rechtsanwaltskammer verleiht den Titel entsprechend der Fachanwaltsordnung.

Anwälte für Kapitalanlagerecht
Sortiere nach
Kesselstr. 19
70327 Stuttgart

Telefax: 0711 / 94 55 85520
Nachricht senden
1 Bewertung
5.0 von 5.0
Nikolaus-Otto-Straße 1
40721 Hilden

Telefax: 02103 25 86 964
Nachricht senden
Kaiserstraße 38
90763 Fürth

Telefon: 0911-3766300
Telefax: 0911-37663022
Nachricht senden
17 Bewertungen
4.4 von 5.0
Kiezstraße 11
14467 Potsdam

Telefax: +49 (0)331 2879 5361
Nachricht senden
54 Bewertungen
4.9 von 5.0
Bewertungen stammen aus 2 Portalen
Spieser Straße 87
66583 Spiesen-Elversberg

Telefax: 06821/86 97 701
Nachricht senden
Otto-Krafft-Platz 21
59065 Hamm

Telefon: 02381-973030
Telefax: 02381-9730399
Nachricht senden
4 Bewertungen
5.0 von 5.0
Bewertungen stammen aus 2 Portalen
Philippstraße 6
55543, Bad - Bitte Ort wählen -

Telefon: 0671/298326-0
Telefax: 0671/298326-26
Nachricht senden
11 Bewertungen
4.6 von 5.0
Poststraße 9
64293 Darmstadt

Telefon: 06151 271662
Telefax: 06151 271664
Nachricht senden
4 Bewertungen
5.0 von 5.0
Kurt-Schuhmacher-Straße 2
53113 Bonn

Telefax: 0228 249 39 80
Nachricht senden
5 Bewertungen
5.0 von 5.0
Bewertungen stammen aus 2 Portalen
Siemensstraße 5
63456 Hanau

Telefon: 06181 9452529
Telefax: 06181 9452569
Nachricht senden
13 Bewertungen
4.7 von 5.0
Aktuelle Rechtstipps zum Thema Kapitalanlagerecht
Bankrecht und Kapitalmarktrecht Vorfälligkeitsentschädigung zurück? OLG Frankfurt a.M./17. Senat verurteilt Commerzbank.
Zur Vorfälligkeitsentschädigung bei vorzeitiger Darlehensrückzahlung- was Sie wissen sollten: Kündigt man einen Kredit vorzeitig, fordert die Bank meist eine sogenannte Vorfälligkeitsentschädigung. Grund hierfür ist, dass der Bank bei einer vorzeitigen Kündigung des Darlehens die Zinserträge für die eigentliche Restlaufzeit des Darlehens verloren gehen. Sie erleidet demnach durch die vorzeitige Kündigung des Darlehens grundsätzlich einen Schaden. Um die hierdurch entstehenden finanziellen Verluste auszugleichen,  verlangt die Bank eine sogenannte Vorfälligkeitsentschädigung, durch die sie so gestellt werden soll, als sei das Darlehen in der vereinbarten Laufzeit getilgt worden . Zu beachten ist bei der Beurteilung der ... weiter lesen
Bankrecht und Kapitalmarktrecht Neue BGH- Entscheidung zu Kick- Back-Zahlungen: Ab dem Jahr 1984 kein vermeidbarer Rechtsirrtum einer Bank möglich, die den Kunden nicht auf Rückvergütungen (Kick Back-Zahlungen) hingewiesen hat.
Mit Urteil des BGH vom 15.07.2014 (Aktenzeichen XI ZR 418/13) erging ein weiteres Urteil zu entgegengenommenen und verschwiegenen Rückvergütungen (Kick-Back Zahlungen) einer Bank. Die Bank hatte im Bereich der Vermittlung von Fondsanlagen im Jahr 1988 einen Kunden beraten und eine Fondsanlage vermittelt. Der Kunde nahm die Bank später auf Rückabwicklung der Anlage in Anspruch unter Hinweis darauf, dass die Bank im Jahre 1988 bei Vornahme der Beratung nicht auf die Rückvergütungen bzw. Kick-Back-Zahlungen hingewiesen hatte. Bereits zuvor hatte der BGH zahlreiche Urteile erlassen, die in einem Fall  verschwiegener Rückvergütungen an die Bank eine Rückabwicklung der Kapitalanlage ermöglichen (siehe u. A. Beschluss v. 29. 06.2010, XI ZR 308/09, WM 2010, 1694 Rn. 2 ff. u. ... weiter lesen
Bankrecht und Kapitalmarktrecht Auto-Leasingvertrag widerrufen und Geld zurückbekommen
01.07.2019
Widerrufsrecht bei Leasingverträgen nutzen Es muss nicht immer ein Diesel sein. Unabhängig davon, ob ein Diesel-Fahrzeug oder ein Benziner geleast wird, kann der Leasingvertrag oftmals widerrufen werden. Die einzige Voraussetzung ist, dass der Leasingnehmer bei Vertragsschluss über sein Widerrufsrecht fehlerhaft belehrt worden ist. Entspricht die Widerrufsbelehrung nicht den gesetzlichen Anforderungen, ist unvollständig oder enthält widersprüchliche Angaben, kann der Leasingvertrag auch noch heute widerrufen werden. Dies gilt auch, wenn die nach dem EGBGB vorgesehenen Pflichtangaben im Darlehensvertrag fehlen. In diesem Fall wird der Leasingvertrag rückgängig gemacht: die Bank muss alle vom Leasingnehmer bisher erbrachten Ratenzahlungen inkl. der Anzahlung zurückzahlen und der ... weiter lesen
Weitere passende Themen zum Rechtsanwalt für Kapitalanlagerecht
Besondere Kenntnisse
Neue Anwälte/Kanzleien
Neu
Rolf Siburg LL.M.
Rechtsanwalt in Berlin
Neu
Tobias Helbing
Rechtsanwalt in Hamburg
Neu
Rainer Schlottmann
Rechtsanwalt in Hilden
Zur Fachanwaltschaft
Mehr große Städte