Sympathisch wirken: Tipps und Tricks zur Steigerung der Sympathie

Von fachanwalt.de-Redaktion, letzte Aktualisierung am: 5. August 2021

Kennen Sie das? Sie begegnen einem Menschen und noch bevor Sie die ersten Worte wechseln, kurz nachdem sich Ihre Blicke begegnen, wissen Sie, dieser Mensch ist mir sympathisch. Umgekehrt ist es ebenso. Die Frage ist, was ist es, wenn Menschen sympathisch wirken. Gibt es Gesetzmäßigkeiten dahinter, kann man es beeinflussen? Schließlich ist es gut zu wissen, wie Sie selbst auf andere wirken. Können Sie Ihre Sympathiewerte erhöhen und wenn ja, mit welchen Mitteln?

Psychologische Grundlagen der Sympathie

Sympathisch wirken (© fizkes – stock.adobe.com)
Sympathisch wirken (© fizkes – stock.adobe.com)
Im Allgemeinen wird Sympathie mit „Beliebtheit“ oder „Zuneigung“ zum Partner der aktuellen Interaktion beschrieben. Das Wort hat seinen Ursprung im griechischen „sympatheia“ und wird dort mit „Mit-Leiden“ gleichgesetzt. Damit ist es ein Grundelement in den Beziehungen zu anderem Menschen, dem gesamten sozialen Umfeld, denn es beschreibt die Fähigkeit, Freude und Leid anderer und „gleichsinniges Fühlen“ zu empfinden.

Weiter gefasst ist Sympathie, die Reaktion auf Ähnlichkeit in der Art des Erlebens oder Gleichheit in Bezug auf Überzeugung, Gesinnung, Empfindung. Sympathie, – Zuneigung zum anderen ist ein wichtiger Determinationsfaktor menschlichen Zusammenlebens (Adam Smith, Hume, Kropotkin) und mit hin die Grundlage für das Bestehen der Gesellschaft in der Form, wie wir sie kennen.

Daraus ließe sich auch ableiten, dass die Sympathiewerte etwas mit der Anzahl der sozialen Interaktionen zu tun haben, sie dadurch wachsen. Leider ist dem nicht so, eher das Gegenteil ist der Fall. Das scheint darin begründet zu sein, dass mit der Kontakthäufigkeit der „Glorienschein“ verblasst, die Schminke abgeht und wenig von dem übrig bleibt, was uns anfänglich angezogen hat.

Sympathisch wirken - wie geht das

Sympathie, Beliebtheit, Zuneigung sind positiv gewertet. Wenn ein Interaktionspartner als „sympathisch“ empfunden wird, bleibt das „Warum“ weitgehend im Dunkeln (nicht objektivierbare Ursachen). Sympathie braucht jedoch immer einen Interaktionspartner (und wenn es „nur“ das eigene Selbst ist), so wie ein Spiegel einen Betrachter braucht, dessen Bild er wiedergibt. Sympathiewert ist allerdings kein totalitärer Begriff, sondern prägt sich erst durch bestimmte Handlungen im Laufe der gesamten sozialen Interaktion aus.

Erst wenn diese Handlungen bekannt sind, kann eine genaue Ursachenbestimmung erfolgen. Im Umkehrschluss bedeutet das, dass Sympathiewerte steigen, wenn der Interaktionspartner die Erwartungshaltung erfüllt. Das von der Gesellschaft erwartete Rollenverhalten, die Einhaltung von Normen und Rahmenbedingungen sind weitere Größen, wenn es um Sympathiewerte von Gruppen und sozialen Verbünden geht. Die sogenannten „Sozialen Netzwerke“ sind ein ausgezeichnetes Lehrbeispiel, was mit Menschen geschieht, die sich nicht an faktische oder informelle Regeln halten.

Andererseits steigen die Sympathiewerte dort, wo das individuelle Rollenverhalten über die gesetzten Normen hinausgeht, ohne die Rahmenbedingungen zu verletzen.

Das ist der Buschauffeur, der die alte, gebrechliche Dame bei deren Haustür aussteigen lässt, obwohl dort keine Haltestelle ist, der Beamte, der ab und an unbürokratisch entscheidet und damit Antragstellern schneller zu ihrem Recht verhilft, der Arzt, der neben seiner Diagnose auch Trost und Zuwendung vermittelt, anstatt gleich zu rufen „Der Nächste bitte“.

Diese sogenannten „Ich-Leistungen“ sind Grundlage positiver Bewertungen. Nicht das punktgenaue und normengerechte Erfüllen der Erwartungshaltung, sondern das, was darüber hinausgeht, weckt Begeisterung. Alles andere ist selbstverständlich und hat daher keine besondere Anerkennung verdient. Jede gemachte Erfahrung in letzterem Sinne ist eine weitere Bestätigung informeller, subjektiver Typisierungen. „So sind Buschauffeure, Beamte, Mechaniker nun mal….

Und genau hier ist der Punkt, an dem Sie die Frage stellen, was muss ich tun, um sympathisch zu wirken? Die Antwort darauf ist: Erfüllen sie nicht nur die Erwartungshaltungen ihrer sozialen Interaktionspartner, sondern gehen einen kleinen Schritt darüber hinaus. Konzentrieren Sie sich vorerst auf die Menschen, die Ihnen ganz besonders wichtig sind.

So steigern Sie Ihre Sympathiewirkung

Männer lachen zusammen (© kay fochtmann – stock.adobe.com)
Männer lachen zusammen (© kay fochtmann – stock.adobe.com)
Bevor wir in medias res gehen, der erste und wichtigste Punkt, der Sie „sympathisch“ macht. Alles beginnt mit einigen Fragen:

  • Wie sympathisch empfinden Sie sich selbst?
  • Sind Sie bereit, sich so anzunehmen, wie Sie sind und gefällt Ihnen dieses Bild?
  • Können Sie sich vor den Spiegel stellen und ohne Wenn und Aber zu Ihrem Bild sagen „Ich liebe Dich“?

Alle Experten werden Ihnen bestätigen, dass Sie auf wenig Sympathie stoßen, wenn Sie sich selbst nicht leiden können. Wie soll denn ihr soziales Umfeld Sie mögen, wenn nicht mal Sie selbst zu sich stehen.

Natürlich gibt es Empfehlungen. Körpersprache, Gestik, Mimik, Sprache. Das kann man alles trainieren und erlernen.

Eine gewisse Zeit mag es gut gehen, doch dann kommt eine unerwartete Situation und Sie fallen aus dem mühsam antrainierten Rollenbild heraus und werden auf Ihre Stammpersönlichkeit zurückgeworfen. Der Kommentar von Ihren Freunden: „Was ist plötzlich los, so haben wir Dich noch nie gesehen, das ist nicht unbedingt das, was wir von Dir erwarten“.

Sympathisch wirken - fünf Strategien

Wenn Sie diese erste Hürde gemeistert haben und Sie zu sich selbst positive Empfindungen hegen, können Sie daran gehen, Ihre Sympathiewerte im privaten und beruflichen Umfeld aufzubauen. Sympathisch wirken in fünf Schritten:

  • Positive Emotionen ausstrahlen: Zeigen Sie in allen Situationen, dass Sie „gut darauf“ sind. Das Lächeln ist eines der Signale, welches uns in die Wiege gelegt wurde. Lächeln löst Sympathie aus, wir Menschen mögen es. Aus Untersuchungen wissen wir, dass es auch in der Tierwelt verbreitet ist. Stellen Sie sich einen schnatternden, lachenden Delfin vor oder Ihren Hund, der Ihre Streicheleinheiten genießt, die ein Lächeln in sein Gesicht zaubern. Es ist ein universelles Signal: „Von mir hast Du nichts zu befürchten!“. Selbst Marketing und Verkauf nutzen diese Strategie. Blättern Sie in einem Uhrenkatalog, dann stellen Sie mit Sicherheit fest, dass die Mehrheit aller abgebildeten Chronometer „lächeln“, weil die abgebildete Uhrzeit rund 10 nach 10 Uhr ist. Zumindest bei den analogen Zifferblättern. Im Gegensatz weckt ein grimmiger Blick kaum positive Emotionen. Ein Wolf, ein Schakal, ein Löwe. Solche Tiere kann man bewundern, aber besonders sympathisch finden wir sie nicht, weil ihnen kaum mal ein Lächeln über die Lippen kommt. Sie jagen uns vielmehr Angst ein. Nutzen Sie also die positive Kraft des Humors und Sie werden bald spüren, dass sich Ihr Umfeld ändert.
  • Wir lieben das, was uns ähnlich ist: Menschen, die uns in Gestik, Mimik, Auftreten ähneln, schließen wir leichter ins Herz als jene, die die sozialen Normen der Bezugsgruppe (Peergroup) verletzen oder ihnen zuwiderhandeln. Ähnliches Verhalten macht sympathisch. Unsere Politiker kennen das. Sie passen sich in Sprache, Auftreten und Gestik der umworbenen Wählergruppe an. „Ich sage, was Ihr denkt!“, mit diesem Satz ist ein österreichischer Politiker in den 90er-Jahren des vorigen Jahrhunderts bis zum Vizekanzler aufgestiegen. Ähnlichkeit erzeugen kann man trainieren, wenn man die Zielgruppe, ihre Bedürfnisse, Normen und Regelwerke studiert und darauf eingeht. Beim neurolinguistischen Programmieren (NLP) wird diese Strategie ganz bewusst eingesetzt:
    • das Reflektieren der Körpersprache des Gegenübers (max. 50 %).
    • Körpersprache, Gestik, Mimik, Sprache zunehmend angleichen.
    • Beide Partner sind in Symmetrie, Ihr Verhalten ist angeglichen, der Coach kann die Führung übernehmen.
  • Strategie (© olly – stock.adobe.com)
    Strategie (© olly – stock.adobe.com)
    Emotionale Bekanntheit fördern:
    Auch wenn die Gefahr besteht, dass Sympathiewerte mit der Anzahl der sozialen Interaktionen abnehmen, mit der richtigen Strategie können Sie sie dennoch festigen und aufbauen. Der wichtigste Punkt: Authentisch bleiben! Wenn sich Ihre Verhaltensmuster im Laufe der Zeit verändern, Sie also Ihre Ausgangsrolle verlassen, merkt das der Interaktionspartner sehr rasch. Die Reaktion: Vorsicht, Zurückhaltung, Sympathiewerte sinken. Andererseits können Sie keine zustimmende Haltung erwarten, wenn Sie sich nach dem ersten Kontakt nicht wieder sehen lassen, deshalb halten Sie sich in Erinnerung. Mit einem Mail, einer Karte, einem Anruf. Oft ohne Anlass, ohne etwas zu wollen. Rein aus Sympathie. Natürlich. Unsere Politiker machen es vor. Ihr Konterfei ziert Plakatwände, Zeitungsberichte, Internetseiten. Die Botschaft dahinter: Ich bin für Euch da, vergesst mich nicht! Zu den machtvollen Instrumenten der Emotionalisierung gehört die Berührung. Nicht der feste Händedruck, die Umarmung oder Ähnliches. Nein, eher die unabsichtliche, oft kaum spürbare Berührung, fast wie ein Windhauch, nicht fassbar und gleich vorüber. Amerikanische Wissenschaftler haben auch dazu ein Experiment vorzuweisen. Sie untersuchten, ob es genau solche Berührungen sind, die Einfluss auf die Höhe des Trinkgeldes haben. Und tatsächlich: Wenn die Kellnerin / der Kellner den Gast bei der Aufnahme der Bestellung, dem Servieren oder Kassieren leicht an der Schulter berührte, fiel das Trinkgeld signifikant höher aus (bis zu 20 %). Die Gäste, die man im Nachhinein befragte, gaben an, die Berührung kaum wahrgenommen zu haben. Das gute Trinkgeld hätten Sie gegeben, weil die Dame, der Herr so sympathisch gewesen sei. Man muss allerdings die Einschränkung machen, dass dies nur funktioniert, wenn das Personal während des Aufenthalts Sympathiewerte sammelt. Die Macht der Berührung ist dann ohne Wirkung, wenn der Kellner mit griesgrämigen Gesicht seine Arbeit getan, die Suppe versalzen und die Hauptspeise kaum diese Beschreibung verdient hätte.
  • Gemeinsame Geheimnisse machen sympathisch: Jemanden etwas anvertrauen, unter dem Siegel der Verschwiegenheit einen Vorfall aus dem Büro erzählen, ist eine machtvolle Strategie, um jemandem zu zeigen, dass man ihm vertraut, sich sogar verletzlich macht. Speziell persönliche und sensible Informationen sind besonders dafür geeignet. Oberflächliche Informationen, Tatsachen, die ohnehin jeder kennt, erzeugen wenig Resonanz.
  • Komplimente machen – Freunde gewinnen: Es sind die gekonnten, diskreten und subtilen Worte der Bewunderung, die Menschen positiv zum Gesprächspartner einnehmen. Ob als Führungskraft, Verkäufer, Mitarbeiter: Ernstgemeinte Komplimente sind ein Sympathie-Turbo. Oberflächliche Schmeicheleien führen geradewegs in die soziale Verbannung.

Mit Farben und Styling Sympathiewerte erhöhen

Sympathie wecken ist eine wichtige Eigenschaft, um sich (oder ein Projekt) überzeugend zu präsentieren. Dazu gibt es zwei Faktoren, die die persönliche Wirkung verstärken. Farben ist der eine, Styling der andere. Menschen reagieren auf visuelle Effekte und lassen sich auch dadurch beeinflussen und positiv stimmen. Wahrscheinlich haben Sie schon etwas von Goethes Farbenlehre gehört. Immer noch ein Standardwerk, dass der Farbpsychologie moderner Prägung die Basis gibt.

Bedeutung der Farben

Farben (© agsandrew – stock.adobe.com)
Farben (© agsandrew – stock.adobe.com)
Hier ein kleiner Überblick im Hinblick auf die Bedeutung von Farben.

  • Rot steht für Liebe und Angst: Es ist die Farbe des Feuers, des Blutes. Jemand sieht buchstäblich „rot“, wenn er in Rage gerät. Es ist eine Signal- und Leitfarbe, ein Eyecatcher. Frauen reagieren auf Rot eher mit Ablehnung, in Männern weckt sie eher Aggressionen. Jedenfalls eine Farbe, die Aufmerksamkeit erregt und bei sparsamen Gebrauch nicht überfordert.
  • Orange und Gelb: Das sind Farben mit hohen Sympathiewerten. Menschen, die diese Farben bevorzugen, wird hohe Kommunikationsfähigkeit zugeschrieben. Sie wirken auf den ersten Blick sympathisch.
  • Blau ist beruhigend und senkt den Stresslevel.
  • Grün wird mit Umweltbewusstsein gleichgesetzt, ist die tragende Farbe der Öko-Bewegung.

3 sympathische Empfehlungen beim Umgang mit Kunden und Geschäftspartnern

Sympathie für das Gegenüber ist im Verkauf und der Kundenbetreuung ein Erfolgsfaktor schlechthin. Sympathischen Menschen nimmt man die Argumente, die sie bringen, leichter ab, man schlägt ihnen eine Bitte nicht so einfach ab. Das können Sie tun, um Sympathiewerte zu erhöhen:

  • Auf Ihren äußeren Eindruck achten: Menschen verbinden gutes, gepflegtes Aussehen mit guten Eigenschaften, mit Freundlichkeit, Intelligenz. Unser Unterbewusstsein lässt sich vom äußeren Schein manchmal täuschen, doch in aller Regel hören wir zuerst auf unsere Gefühle, bevor wir den Verstand um Rat fragen.
  • Ähnlichkeiten hervorheben: Menschen finden andere sympathisch, wenn sie Ihnen ähnlich sind. Auch in dem Fall schließt das Unterbewusstsein von der Kenntnis der eigenen Einstellung auf andere. Das betrifft nicht nur Kleidung und Stil. Das können die gleichen oder ähnlichen Filme sein, die man gerne sieht. Die Bücher, das Hobby, der Sport. Während des Gesprächs Gemeinsamkeiten zu entdecken und diese zu betonen, ist eine sehr gute Strategie, um sympathisch zu wirken.
  • Sich selbst mit positiven Dingen in Verbindung bringen: Menschen, die gute Nachrichten bringen, sind wesentlich sympathischer als jene mit schlechten Botschaften. Sorgen Sie dafür, dass Ihre Gesprächspartner Sie mit schönen und guten Ereignissen in Verbindung bringen. In der Psychologie spricht man vom Assoziationsprinzip.

Wie Sie im Gespräch punkten

Zwar ist Sympathie etwas, dass mit dem ersten Eindruck zu tun hat. Wir entscheiden in Bruchteilen von Sekunden: Sympathie oder Antipathie. Das Ergebnis ist zwar nicht in Stein gemeißelt, aber doch einigermaßen stabil. Paul Watzlawick hat das in seiner bahnbrechenden Arbeit „Anleitung zum Unglücklichsein“ sehr charmant und mit einer Prise Humor herausgearbeitet. Sie können im direkten Gespräch immer noch den Kurs Ihres Gegenüber ändern, wenn Sie erkennen, dass Ihre Argumente ins Leere laufen.

  • Gespräch (© Antonioguillem – stock.adobe.com)
    Gespräch (© Antonioguillem – stock.adobe.com)
    Nehmen Sie den Faden auf: In jedem Gespräch gibt es wahrscheinlich eine Menge Anknüpfungspunkte für Ähnlichkeiten und gemeinsame Interessen. Suchen Sie danach und beginnen Sie dem Faden zu folgen. Es wirkt immer gut, wenn Sie dem Gesprächspartner vermitteln, dass Sie sein LinkEdin- oder Xing-Profil gut finden, seine Facebook-Seite ein Hammer ist. Darauf sind viele stolz, das Eis bricht.
  • Wenn Sie solche Anknüpfungspunkte gefunden haben, lassen Sie nicht mehr los, bleiben Sie daran. Sie werden bald merken, dass Ihr Gesprächspartner seine anfängliche Vorsichtsposition verlässt. Ab dem Zeitpunkt ist es nicht mehr so schwer, zu Ihrem eigentlichen Thema zu schwenken. Sie haben Ihre Sympathiewerte enorm erhöht.
  • Jetzt ist es an der Zeit, das Gespräch auf ein höheres Niveau zu heben. Jetzt können Sie Hilfe anbieten, da Sie die Bedürfnisse kennen. Sie wechseln vom „Bittsteller“ zum geschätzten Ratgeber. In gemeinsamer Arbeit lösen Sie das Problem des Kunden. Und das sollte die Investition in den „Small-Talk“, wie manche diese Phase wenig wertschätzend nennen, doch wohl wert sein.

Zusammenfassung und Fazit

Sympathische Menschen mag man eben, das ist ein wichtiger Grundsatz, der über Ihr Leben bestimmen kann. Sympathie ist allerdings keine angeborene Eigenschaft, sondern eine Fähigkeit, die sich entwickeln und trainieren lässt. Die Vorteile, die Menschen haben, die hohe Sympathiewerte mitbringen, liegen auf der Hand:

  • Sympathie und Vertrauen gehören zusammen. Mit Menschen, denen man vertraut, spricht man anders, gibt mehr von sich preis. Ein Verhalten, das uns evolutionsbiologisch schon immer begleitet, denn Vertrauen war und ist überlebenswichtig.
  • Sympathie hat wenig mit „die Fahne in den Wind drehen zu tun“. Versuchen Sie nicht künstliche Zustimmung zu heucheln, übertrieben zu schmeicheln. Diese Versuche werden sofort durchschaut und mit Unehrlichkeit gleichgesetzt.

Sympathie ist kein Zufall, es ist ein Gefühl der Zustimmung, dass Sie in Ihrem Gesprächspartner auslösen können. Dazu ist es äußerst hilfreich, wenn Sie sich selbst als sympathisch einschätzen, denn wer sich selbst nicht mag, wird auch von anderen eher abgelehnt.

Fachanwalt.de-Tipp: Körpersprache und Auftritt sind wesentliche Faktoren für Sympathiewerte. Sie können steigen, aber ebenso gut fallen. Es ist die Kongruenz, die Stimmigkeit, auf die soziale Interaktionspartner beim ersten Eindruck achten. Wenn der gesamte Auftritt nicht stimmig zum Bild ist, das jemand von sich selbst vermitteln will, erfolgt die „Enttarnung“ rasch. Darum ist die Basis jeder Arbeit an den Sympathiewerten erstmals in Sprache, Ausdruck, Körpersprache stimmig zu sein und dabei nicht auf Erwartungshaltung der Peergroup zu vergessen.



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